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Fürstenwalde: Von der Domstadt zum Industriestandort – Die faszinierende Wirtschaftsgeschichte

Vom Handelsplatz zur Industriestadt

Die Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg Fürstenwaldes wurden bereits im Mittelalter gelegt. Die Stadt liegt an einer Engstelle des Berliner Urstromtales, an der die Spree in Richtung Osten nicht mehr schiffbar war. Waren von und zur Oder mussten hier auf dem Landweg umgeladen werden. Da Fürstenwalde das Niederlagsrecht besaß, waren die Händler verpflichtet, ihre Güter vor Ort anzubieten – ein System, das die Stadt zu einem der wohlhabendsten Orte der Mark Brandenburg werden ließ.

Schon im 13. Jahrhundert war Fürstenwalde ein bedeutender Handelsplatz. Die regelmäßige Anlage der Straßen und die strategische Lage an der Spree machten sie zum idealen Umschlagplatz für Waren aller Art. Diese wirtschaftliche Bedeutung sollte sich über Jahrhunderte hinweg fortsetzen – allerdings in völlig neuen Dimensionen.

Julius Pintsch und die Weltmarktführerschaft

Der entscheidende Wendepunkt kam 1872, als die Berliner Firma Julius Pintsch AG einen Großteil ihrer Produktionsanlagen nach Fürstenwalde verlegte. Das Unternehmen spezialisierte sich auf die Herstellung von pflegearmen Leuchttürmen mit selbst produzierten Leuchtmitteln und entwickelte sich rasch zum Weltmarktführer für Seezeichen.

Die Erfolgsgeschichte war atemberaubend: Über 3.000 Seezeichen aus Fürstenwalde wurden allein für den Bau des Suezkanals geliefert. Die Produkte der Pintsch-Werke erleuchteten Leuchttürme und Häfen auf der ganzen Welt – von der Ostsee bis zum Mittelmeer, von Europa bis nach Übersee. Gaslaternen, Bojen und Leuchtfeuer aus der kleinen Stadt in Brandenburg waren auf allen Meeren zu Hause.

Der Leuchtturm, der nach Hause kam

Ein besonderes Stück Industriegeschichte ist der 1909 in Fürstenwalde gebaute Leuchtturm, der über 70 Jahre lang als Unterfeuer Vierendehlgrund bei Stralsund an der Ostsee im Einsatz war. 1983 stillgelegt und 2005 abgebaut, kehrte er 2007 an seinen Entstehungsort zurück. Heute steht er als Industriedenkmal auf dem Hof des Stadtmuseums am Domplatz 7 und erinnert an die glorreiche Ära der Fürstenwalder Seezeichenproduktion.

Besucher können den Leuchtturm bestaunen und sich im Museum über die gesamte Geschichte der Stadt informieren. Über 10.000 Jahre Erd-, Ur- und Frühgeschichte sowie mehr als 700 Jahre Stadtgeschichte als Bischofs-, Grenz-, Handels- und Industriestadt werden hier lebendig.

Von der Rüstungsfabrik zur modernen Domstadt

Während des Zweiten Weltkriegs expandierte das Unternehmen zu einem Rüstungsbetrieb mit rund 12.000 Beschäftigten, darunter viele Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Nach dem Krieg wurde die Firma Julius Pintsch in Fürstenwalde enteignet. Mit dem Ende der DDR und dem Abzug der sowjetischen Truppen 1994 veränderte sich das Stadtbild erneut grundlegend.

Heute präsentiert sich Fürstenwalde als "Grüne Stadt an der Spree" – ein Beiname, den sie seit den 1920er Jahren trägt, dank ihres hohen Baumbestandes und zahlreicher Grünflächen. Der Stadtpark, ab 1836 durch den Ratsherrn Christian Friedrich Schultze angelegt, und das Spreeufergelände ziehen sich bis unmittelbar an das historische Zentrum heran.

Fazit

Die Wirtschaftsgeschichte Fürstenwaldes ist ein faszinierendes Kapitel deutscher Industriegeschichte. Von mittelalterlichem Handelsplatz über Weltmarktführer für Seezeichen bis zur modernen Domstadt – die Stadt hat sich mehrfach neu erfunden und dabei immer ihre einzigartige Identität bewahrt.

Wer Fürstenwalde besucht, sollte sich Zeit für das Stadtmuseum am Domplatz 7 nehmen – dort wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern greifbar. Der Pintsch-Leuchtturm auf dem Museumshof, die Bennholdsche Geschiebesammlung und die Ausstellungen zu 700 Jahren Stadtgeschichte bieten einen unvergleichlichen Einblick in die vielseitige Vergangenheit dieser außergewöhnlichen Stadt.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/fuerstenwalde_dom.jpg 1305 1740 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-28 06:05:392026-06-28 06:05:39Fürstenwalde: Von der Domstadt zum Industriestandort – Die faszinierende Wirtschaftsgeschichte
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Stadtfest Fürstenwalde 2026: Drei Tage Feierlaune in der Domstadt

Vom 3. bis 5. Juli 2026 verwandelt sich Fürstenwalde in ein großes Open-Air-Fest: Das traditionelle Stadtfest kehrt zurück auf den Rathausplatz und die umliegenden Straßen. Mit Live-Musik, regionalem Essen, Handwerkermarkt und einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie lockt die Veranstaltung Besucher aus der Region und darüber hinaus an die Spree.

Was erwartet die Besucher?

Das Stadtfest Fürstenwalde steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam feiern – Tradition trifft Moderne“. Bereits am Freitagabend, den 3. Juli, wird der Rathausplatz mit einem bunten Musikprogramm eröffnet. Lokale Bands und Künstler sorgen für Stimmung, während Food-Trucks und regionale Gastronomen kulinarische Vielfalt bieten.

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Familienspaßes. Ein Kinderbereich mit Hüpfburgen, Bastelstationen und Ponyreiten sorgt für Unterhaltung der Kleinen. Gleichzeitig präsentieren Handwerker und Künstler aus der Region ihre Produkte auf dem mittelalterlich angehauchten Markt. Besonders beliebt: die traditionelle Fischerstube direkt an der Spree, wo frischer Fisch und lokale Spezialitäten serviert werden.

Der Sonntag bietet einen gemütlichen Ausklang mit Frühschoppen, Blasmusik und einer Abschlussveranstaltung am Nachmittag. Wer die Gelegenheit nutzen möchte, kann die Festtage mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt oder einer Bootstour auf der Spree verbinden.

Straßensperrungen und Anreise

Für die Dauer des Stadtfests gelten umfangreiche Verkehrsregelungen. Ab dem 1. Juli, 8 Uhr, werden folgende Straßen voll gesperrt: Markt, Schulstraße, Mühlenstraße, Rathausstraße, Domstraße und Domplatz. Anwohner und Pendler müssen sich auf Umleitungen einstellen. Parkmöglichkeiten stehen in den Parkhäusern Fürstengalerie und Rathaus-Center zur Verfügung.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann den Bahnhof Fürstenwalde nutzen. Von dort sind es nur wenige Minuten Fußweg zum Festgelände. Allerdings sollten Besucher auf die aktuellen RE1-Einschränkungen achten, da die Strecke zwischenzeitlich gesperrt sein kann.

Sicherheit und Organisation

Die Stadtverwaltung hat ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet. Personal des Veranstalters, des Ordnungsamtes und der Polizei ist vor Ort, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Bei Verstößen gegen die Parkregeln droht Abschleppen – Besucher sollten daher unbedingt die ausgewiesenen Parkflächen nutzen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit: Mehrwegbecher, regionale Produkte und eine Mülltrennung vor Ort sollen das Fest umweltfreundlich gestalten. Die Organisatoren appellieren an die Besucher, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen und auf Einwegplastik zu verzichten.

Fürstenwalde als Ausflugsziel

Das Stadtfest ist nicht nur ein Highlight für Einheimische, sondern auch ein willkommener Anlass für Besucher, Fürstenwalde neu zu entdecken. Die Domstadt an der Spree bietet neben dem Fest ein reizvolles historisches Stadtbild, gemütliche Cafés und direkten Zugang zum Naturpark Dahme-Heideseen. Für Monteure und Geschäftsreisende, die vorübergehend in der Region arbeiten, ist das Stadtfest eine willkommene Abwechslung nach der Arbeitswoche.

Auch die umliegende Region profitiert: Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen sind an den Festtagen stark nachgefragt. Wer eine Übernachtung sucht, sollte frühzeitig buchen – besonders die Monteurwohnungen und Ferienunterkünfte in der Stadt sind begehrt.

Fazit

Das Stadtfest Fürstenwalde 2026 verspricht drei Tage voller Lebensfreude, Kultur und Gemeinschaft. Ob für Musikliebhaber, Familien, Feinschmecker oder einfach für alle, die Lust auf ein entspanntes Wochenende haben – die Domstadt an der Spree heißt alle herzlich willkommen. Wir sehen uns auf dem Rathausplatz!

Bild: Hafen Fest Karlsruhe – Baden de / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/stadtfest.jpg 1200 1600 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-27 17:40:582026-06-27 17:41:50Stadtfest Fürstenwalde 2026: Drei Tage Feierlaune in der Domstadt
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Fürstenwalder Altstadt: Ein Spaziergang durch 700 Jahre Stadtgeschichte

Fürstenwalde an der Spree ist weit mehr als nur eine Kleinstadt in Brandenburg. Wer die historische Altstadt durchquert, spürt die 700-jährige Geschichte in jedem Stein. Von der Gründung im 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart hat die Stadt an der Spree zahlreiche Höhen und Tiefen erlebt. Ein Spaziergang durch die Altstadt offenbart nicht nur beeindruckende Bauwerke, sondern auch die Lebensgeschichte einer Stadt, die sich immer wieder neu erfunden hat.

Der Ursprung: Von der slawischen Siedlung zur brandenburgischen Stadt

Die Wurzeln von Fürstenwalde reichen weit zurück. Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet bereits in der Bronzezeit besiedelt war. Die ersten schriftlichen Erwähnungen stammen aus dem 13. Jahrhundert, als Fürstenwalde im Zuge der deutschen Ostexpansion als planmäßige Stadt angelegt wurde. Der Name selbst verrät die Bedeutung des Ortes: Ursprünglich war es ein Waldgebiet (Walde), das fürstlichen Besitzern gehörte.

Die strategische Lage an der Spree, einem damals wichtigen Wasserweg, machte Fürstenwalde schnell zu einem bedeutenden Handelsplatz. Die Stadtrechte, verliehen im Jahr 1285, legten den Grundstein für eine Entwicklung, die die Stadt über Jahrhunderte prägen sollte. Die typische Anlage mit einem rechteckigen Marktplatz, der von zwei Hauptstraßen gekreuzt wird, ist bis heute gut erkennbar und verleiht der Altstadt ihren charakteristischen Grundriss.

Das Wahrzeichen: Der Dom St. Marien

Kein Gebäude prägt Fürstenwalde so sehr wie der Dom St. Marien. Die imposante Backsteinkirche, deren Bau im 15. Jahrhundert begann, ist ein herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik. Ihre zwei Türme ragen weit über die Dächer der Altstadt hinaus und sind von weitem sichtbar. Doch der Dom ist nicht nur architektonisch beeindruckend – er ist auch ein Zeitzeugnis.

Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt die Kirche schwere Schäden. Im 18. Jahrhundert wurde sie im Barockstil umgestaltet, bevor im 19. Jahrhundert eine neugotische Restaurierung erfolgte. Diese wechselvolle Baugeschichte macht den Dom zu einem einzigartigen Dokument europäischer Architekturgeschichte. Besucher können heute die kunstvollen Gewölbe, die historischen Altäre und die farbenfrohen Bleiglasfenster bestaunen.

Die historische Stadtmauer und das Rathaus

Rund um die Altstadt sind noch heute Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung zu sehen. Die einstige Mauer, die Fürstenwalde vor Angriffen schützen sollte, ist an mehreren Stellen erhalten geblieben. Besonders eindrücklich ist das Steintor, eines der ehemaligen Stadttore, das heute als Symbol für die lange Geschichte der Stadt gilt.

Das Rathaus am Marktplatz ist ein weiteres historisches Highlight. Das Gebäude in seiner heutigen Form stammt aus dem 19. Jahrhundert, doch an diesem Standort befand sich bereits seit dem Mittelalter das Verwaltungszentrum der Stadt. Der Marktplatz selbst, einst Schauplatz von Jahrmärkten und öffentlichen Versammlungen, ist heute ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Die Spreepromenade: Wo Geschichte auf Natur trifft

Ein besonderes Erlebnis ist der Spaziergang entlang der Spree. Die Uferpromenade verbindet die historische Altstadt mit der natürlichen Schönheit des Flusses. An warmen Sommerabenden versammeln sich hier Einheimische und Gäste, um den Blick über das Wasser zu genießen. Die alten Speicherhäuser am Hafen erinnern an die Zeit, als Fürstenwalde ein wichtiger Umschlagplatz für Güter war.

Für Monteure und Geschäftsreisende, die vorübergehend in Fürstenwalde leben, bietet die Altstadt eine willkommene Abwechslung. Nach der Arbeit lädt ein Spaziergang durch die engen Gassen dazu ein, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Die gemütlichen Cafés und Restaurants in historischen Gebäuden laden zu einer Pause ein.

Fazit: Geschichte zum Anfassen

Die Fürstenwalder Altstadt ist ein lebendiges Museum. Anders als in großen Städten, wo historische Zentren oft museal vereinnahmt werden, ist hier das Alltagsleben mit der Geschichte verwoben. Die Bewohner gehen in Gebäuden einkaufen, die älter sind als mancher Staat Europas. Kinder spielen auf Straßen, die schon vor 700 Jahren existierten.

Wer Fürstenwalde wirklich verstehen möchte, sollte sich Zeit für die Altstadt nehmen. Ein Spaziergang von einer bis zwei Stunden offenbart die Schichten der Geschichte, die diese Stadt geformt haben. Von der mittelalterlichen Gründung über die Renaissance und den Barock bis in die Gegenwart – Fürstenwalde ist ein Stück lebendige deutsche Geschichte, das es zu entdecken lohnt.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/fuerstenwalde-sommer.jpg 720 1280 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-27 06:02:362026-06-27 06:02:36Fürstenwalder Altstadt: Ein Spaziergang durch 700 Jahre Stadtgeschichte
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35 Jahre Frauenhaus Fürstenwalde: Gelebte Solidarität für Frauen und Kinder

Mit einer würdevollen Feierstunde im Tivoli der Kulturfabrik beging das Frauenhaus Fürstenwalde am Mittwoch sein 35-jähriges Bestehen. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Vertreter aus Politik, sozialen Einrichtungen und Gremien sowie Freunde und Unterstützer waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam auf 35 Jahre engagierte Arbeit für Frauen und Kinder in schwierigen Lebenssituationen zurückzublicken.

35 Jahre Schutz und Unterstützung

Die Vorsitzende des Vereins „Frauen helfen Frauen e. V.“, Petra Schumann, blickte in ihrem Grußwort auf 35 Jahre Vereins- und Frauenhausarbeit zurück. Sie erinnerte daran, dass der Verein Anfang der 1990er-Jahre gegründet wurde, um Frauen und Kindern, die von Gewalt betroffen sind, Schutz und Unterstützung zu bieten. Aus diesem Engagement heraus entstand das Frauenhaus als sicherer Zufluchtsort für Betroffene.

Schumann würdigte die Arbeit der Mitarbeiterinnen, Ehrenamtlichen und Unterstützer, die das Angebot über Jahrzehnte getragen haben. Zugleich betonte sie, dass diese Arbeit weiterhin notwendig sei, da Gewalt gegen Frauen nach wie vor ein drängendes gesellschaftliches Problem darstelle. Das Jubiläum sei daher nicht nur Anlass zum Rückblick, sondern auch Auftrag, sich weiterhin für Schutz, Beratung und ein gewaltfreies Leben für Frauen und Kinder einzusetzen.

Anerkennung aus Politik und Stadtverwaltung

Auch Fürstenwaldes Bürgermeister Matthias Rudolph würdigte das 35-jährige Bestehen des Frauenhauses und des Vereins „Frauen helfen Frauen e. V.“ Er betonte, dass ein Frauenhaus kein Anlass zum Feiern, sondern vor allem ein Grund für Respekt und Anerkennung sei. Seit 35 Jahren leisteten Mitarbeiterinnen, Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder wichtige Arbeit für die Stadt und ihre Bürgerinnen.

Für den musikalischen Rahmen der Feierstunde sorgte das Gitarrenensemble der Musikschule Fürstenwalde, das mit einfühlsamen und zugleich beschwingten Klängen eine warme und festliche Atmosphäre schuf.

Wichtige Arbeit für die Region Oder-Spree

Das Frauenhaus Fürstenwalde ist eine der zentralen Einrichtungen zur Unterstützung von Frauen und Kindern in der Region Oder-Spree. Es bietet nicht nur sicheren Wohnraum, sondern auch umfassende Beratung und Begleitung für Betroffene häuslicher Gewalt. Die Arbeit des Vereins „Frauen helfen Frauen e. V.“ ist unverzichtbar für das soziale Netz der Stadt und des gesamten Landkreises.

Nach 35 Jahren steht das Frauenhaus Fürstenwalde für gelebte Solidarität und konkrete Hilfe für die Schwächsten in der Gesellschaft. Es bleibt ein Ort des Schutzes, der Zuflucht und der Hoffnung – und ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders in Fürstenwalde.

Informationen und Hilfe

Wer Unterstützung benötigt oder sich über die Arbeit des Frauenhauses informieren möchte, kann sich direkt an den Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“ wenden. Das Frauenhaus Fürstenwalde steht Betroffenen zur Seite – vertraulich, kompetent und mit langjähriger Erfahrung.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/frauenhaus.jpg 1336 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-26 16:51:062026-06-26 16:51:0635 Jahre Frauenhaus Fürstenwalde: Gelebte Solidarität für Frauen und Kinder
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Der Fürstenwalder Dom St. Marien: Ein Juwel der Backsteingotik

Eine Kathedrale inmitten der Stadt

Im Herzen von Fürstenwalde erhebt sich ein Bauwerk, das die Skyline der Stadt seit Jahrhunderten prägt: Die Kirche St. Marien, auch als Fürstenwalder Dom bekannt. Dieses beeindruckende Gotteshaus ist nicht nur ein spirituelles Zentrum für die Gemeinde, sondern auch ein herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik, die die Region Oder-Spree einzigartig macht.

Architektur der Backsteingotik

Der Fürstenwalder Dom besticht durch seine charakteristische Backsteinarchitektur, die typisch für die Baukunst des 13. bis 15. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg ist. Die filigranen Maßwerkfenster, die mächtigen Strebepfeiler und die kunstvollen Blendnischen zeugen von handwerklicher Meisterschaft, die damals in der Region verbreitet war. Besonders beeindruckend ist der markante Kirchturm, der weit über die Dächer der Altstadt hinausragt und von weitem sichtbar ist.

Die Verwendung von Backstein als Hauptbaumaterial unterscheidet sich deutlich von den Steinbauten Süddeutschlands und verleiht dem Dom seine warme, rotbraune Farbgebung. Diese Bauweise war typisch für die Hansestädte und die Ostkolonisation, bei der Baumeister und Handwerker aus Nordwestdeutschland und den Niederlanden in die junge Mark Brandenburg kamen.

Geschichte des Doms

Die Ursprünge der Marienkirche reichen bis in die Zeit der deutschen Ostsiedlung zurück. Fürstenwalde selbst erhielt bereits im 13. Jahrhundert Stadtrechte und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum an der Spree. Der Dom als geistliches Zentrum begleitete diese Entwicklung und überstand religiöse Wechsel, Reformationswirren und Zeiten politischer Umbrüche.

Während der DDR-Zeit blieb die Kirche ein wichtiger Versammlungsort für die Gemeinde, auch wenn die politischen Rahmenbedingungen herausfordernd waren. Nach der friedlichen Revolution von 1989 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, um das historische Gebäude für kommende Generationen zu erhalten und seine kulturelle Bedeutung wieder vollends zur Geltung zu bringen.

Kulturelle Bedeutung für Fürstenwalde

Der Dom ist mehr als ein religiöses Gebäude – er ist ein identitätsstiftendes Wahrzeichen der Stadt, das die Menschen in der Region zusammenbringt. Kirchenmusikveranstaltungen, Kunstausstellungen und kulturelle Begegnungen finden in seinen Mauern statt. Für Besucher aus der Region und darüber hinaus ist der Fürstenwalder Dom ein wichtiger Anziehungspunkt und integraler Bestandteil der touristischen Route durch die Oder-Spree-Region.

Die Lage des Doms in der historischen Altstadt ermöglicht zudem einen harmonischen Spaziergang durch die malerischen Gassen Fürstenwaldes. Vom Rathausplatz bis hin zur Spreepromenade verbindet sich Geschichte mit modernem Stadtleben und zeigt, wie Fürstenwalde seine Vergangenheit bewahrt und gleichzeitig in die Zukunft blickt.

Ein Besuch lohnt sich

Für Monteure und Geschäftsreisende, die in Fürstenwalde untergebracht sind, lohnt sich ein Besuch des Doms. Die ruhige Atmosphäre inmitten der Altstadt bietet eine willkommene Abwechslung nach dem Arbeitstag und lädt zum Verweilen ein. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang über den angrenzenden Kirchplatz, wo historische Fachwerkhäuser und gepflasterte Wege die Zeit der Residenzstadt Fürstenwalde lebendig werden lassen.

Egal ob Sie Interesse an Geschichte, beeindruckender Architektur oder einfach an besonderen Orten der Ruhe haben – der Fürstenwalder Dom St. Marien ist ein Stück lebendige Geschichte, das einen Besuch verdient hat. Planen Sie bei Ihrem nächsten Aufenthalt einen kleinen Abstecher in die Fürstenwalder Altstadt und lassen Sie sich von der Aura dieses historischen Schatzes verzaubern.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/dom_westen.jpg 1250 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-15 06:04:392026-06-15 06:04:39Der Fürstenwalder Dom St. Marien: Ein Juwel der Backsteingotik
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Heimattiergarten Fürstenwalde: Ein Naturparadies für die ganze Familie

Der Heimattiergarten Fürstenwalde: Einzigartige Tiererlebnisse mitten in der Stadt

Fürstenwalde hat viel mehr zu bieten als eine gute Verkehrsanbindung und günstige Wohnlagen. Einer der versteckten Schätze der Stadt ist der Heimattiergarten Fürstenwalde, ein liebevoll geführtes Tiergehege, das Besuchern aller Altersklassen ein authentisches Naturerlebnis bietet. Wer die Stadt besucht oder hier arbeitet, sollte sich unbedingt Zeit für einen Ausflug in diesen besonderen Ort nehmen.

Was erwartet Besucher im Heimattiergarten?

Der Heimattiergarten in Fürstenwalde zeigt eine breite Palette heimischer Tierarten in artgerechten Gehegen. Wildschweine, Rehe, Füchse und verschiedene Eulenarten sind nur einige der Bewohner, die hier zu Hause sind. Besonders beliebt bei Kindern sind die Streichelgehege, in denen Ziegen, Schafe und Kaninchen auf Besucher warten. Im Gegensatz zu großen Zoos bietet der Heimattiergarten eine persönliche Atmosphäre, in der man die Tiere aus der Nähe erleben kann.

Die Anlage ist weitläufig angelegt und lädt zu Spaziergängen ein. Zwischen den Gehegen finden sich Ruheplätze und Picknickbereiche, die einen Ausflug zum gemütlichen Familienerlebnis machen. Für Monteure und Geschäftsreisende, die nach der Arbeit eine Abwechslung vom Arbeitsalltag suchen, ist der Heimattiergarten eine ideale Gelegenheit, in die Natur abzutauchen und die Seele baumeln zu lassen.

Bildungsauftrag und Naturschutz

Der Heimattiergarten erfüllt nicht nur einen Freizeitzweck, sondern ist auch ein wichtiger Bildungsort. Schulklassen und Kindergartengruppen aus der Region besuchen regelmäßig den Garten, um die heimische Tierwelt kennenzulernen. Informative Schilder an den Gehegen erklären Lebensweise, Verbreitung und Bedeutung der einzelnen Arten für das ökologische Gleichgewicht.

Besonders wertvoll ist das Engagement des Heimattiergartens für den Erhalt bedrohter Tierarten. Eule und Marderhund finden hier einen sicheren Lebensraum, während die Besucher lernen, wie wichtig der Schutz dieser Tiere für die Region ist. Fürstenwalde profitiert damit von einem Ort, der Naturverständnis und Umweltbewusstsein fördert.

Praktische Informationen für Besucher

Der Heimattiergarten Fürstenwalde ist das ganze Jahr über geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Der Eintritt ist kostenlos oder gegen eine kleine Spende möglich, was den Besuch besonders für Familien attraktiv macht. Die Anlage ist gut mit dem Auto erreichbar und bietet ausreichend Parkmöglichkeiten. Auch mit dem Fahrrad lässt sich der Tiergarten über das gut ausgebaute Radwegenetz erreichen.

Für Gruppen werden nach Anmeldung auch Führungen angeboten, bei denen erfahrene Mitarbeiter spannende Einblicke in die Welt der heimischen Tierwelt geben. Wer mehrere Tage in Fürstenwalde verbringt, kann den Besuch im Heimattiergarten mit einem Spaziergang entlang der Spree oder einem Abstecher in die Innenstadt kombinieren.

Fazit: Ein Muss für Naturfreunde

Der Heimattiergarten Fürstenwalde ist ein Ort, der die Stadt von ihrer naturnahen Seite zeigt. Ob Familienausflug, Entspannung nach der Arbeit oder Bildungsexkursion – der Garten bietet für jeden etwas. Fürstenwalde profitiert von solchen Einrichtungen, die die Lebensqualität vor Ort steigern und Besuchern ein authentisches Erlebnis inmitten der Natur bieten.

Wer in Fürstenwalde lebt oder arbeitet, sollte den Heimattiergarten auf jeden Fall besuchen. Die Kombination aus tierischen Begegnungen, grüner Oase und familienfreundlicher Atmosphäre macht den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis an der Spree.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/heimattiergarten.jpg 1080 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-14 06:05:162026-06-14 06:05:36Heimattiergarten Fürstenwalde: Ein Naturparadies für die ganze Familie
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Fürstenwalde wächst: Warum immer mehr Menschen in die Oder-Spree-Stadt ziehen

Demografischer Wandel in Brandenburg

Während viele ländliche Regionen in Brandenburg vor dem Problem schrumpfender Bevölkerungszahlen stehen, entwickelt sich Fürstenwalde gegen den Trend. Die Stadt an der Spree verzeichnet seit Jahren einen kontinuierlichen Zuzug von neuen Einwohnern – und das aus verschiedenen Gründen, die die Attraktivität der Region unterstreichen.

Günstige Lebenshaltungskosten als Magnet

Im Vergleich zu Berlin und anderen Großstädten bietet Fürstenwalde erhebliche Vorteile bei den Wohnkosten. Die Mieten sind deutlich günstiger, und selbst der Kauf von Immobilien ist für viele Familien und junge Berufstätige erschwinglich. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Pendler, die in Berlin arbeiten, sich bewusst für Fürstenwalde als Wohnort entscheiden. Die RE1-Verbindung ermöglicht eine komfortable Anbindung an die Hauptstadt, ohne die hohen Mietpreise in Kauf nehmen zu müssen.

Arbeitsplätze vor Ort

Doch Fürstenwalde ist längst nicht nur Schlafstadt für Berliner Pendler. Die Ansiedlung neuer Unternehmen, darunter Daiwa House Modular Europe und andere innovative Firmen, schafft qualifizierte Arbeitsplätze direkt vor Ort. Die Tesla-Gigafactory in Grünheide, nur wenige Kilometer entfernt, wirkt sich positiv auf den gesamten Wirtschaftsraum aus und zieht Fachkräfte in die Region.

Lebensqualität an der Spree

Die natürliche Umgebung mit der Spree, zahlreichen Seen und grünen Erholungsgebieten macht Fürstenwalde besonders für Familien attraktiv. Der Spree-Radweg, der Oder-Spree-Kanal und die Nähe zum Oderbruch bieten vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Gleichzeitig verfügt die Stadt über eine gut entwickelte Infrastruktur mit Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Angeboten wie dem Filmtheater Union.

Monteure und Geschäftsreisende finden ein Zuhause

Fürstenwalde hat sich auch als beliebter Standort für möblierte Monteurwohnungen etabliert. Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet nutzen die zentrale Lage zwischen Berlin und der polnischen Grenze, um ihre Mitarbeiter während längerer Projekte unterzubringen. Die Kombination aus günstiger Unterkunft, guter Verkehrsanbindung und lokalen Annehmlichkeiten macht die Stadt zu einem bevorzugten Standort.

Ausblick: Wachstum mit Weitsicht

Mit Projekten wie dem Gartenfeld-Quartier und weiteren Wohnbaumaßnahmen ist Fürstenwalde auf Wachstum vorbereitet. Die Stadtverwaltung arbeitet daran, die Infrastruktur parallel zur wachsenden Einwohnerzahl auszubauen – von Bildungseinrichtungen bis hin zu Freizeitangeboten. Wer heute nach Fürstenwalde zieht, investiert in eine Zukunft, die bereits begonnen hat.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/fuerstenwalde-wohntuerme-1.jpg 480 640 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-13 06:03:092026-06-13 06:03:09Fürstenwalde wächst: Warum immer mehr Menschen in die Oder-Spree-Stadt ziehen
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Von Fürstenwalde in die Welt: Wie Ghostnote Sound professionelles Livestreaming revolutioniert

Die Digitalisierung verändert die Veranstaltungsbranche grundlegend. Während früher große Events nur vor Ort erlebbar waren, ermöglichen heute moderne Streaming-Technologien die Teilnahme von überall auf der Welt. Ein Unternehmen, das diese Entwicklung maßgeblich mitgestaltet, sitzt mitten in Fürstenwalde: Ghostnote Sound.

Von der Eventtechnik zum Full-Service-Streaming

Gegründet wurde Ghostnote Sound im Jahr 2002 von Tobias Neumeister. Was als klassischer Veranstaltungstechnik-Dienstleister begann, hat sich in über zwei Jahrzehnten zu einem umfassenden Medienproduktions-Unternehmen entwickelt. Der Firmensitz in der Karl-Cheret-Straße 1b ist dabei bewusst in Fürstenwalde geblieben – die Nähe zu Berlin und die gute Verkehrsanbindung machen den Standort attraktiv.

Das Leistungsspektrum umfasst heute sämtliche Bereiche der Eventtechnik: von der Planung über den Aufbau bis zur kompletten Durchführung. Der entscheidende Wandel kam mit dem Ausbau des Livestreaming-Angebots. Ghostnote Sound produziert mittlerweile professionelle TV-Bilder, die qualitativ mit den großen Sendern mithalten können – und das zu einem Bruchteil der Kosten klassischer TV-Produktionen.

Professionelle Bilder für Konzerte, Konferenzen und Kulturveranstaltungen

Das Team von Ghostnote Sound besteht aus vier Festangestellten und rund 25 freien Mitarbeitern, die je nach Projektgröße flexibel eingesetzt werden. Diese schlanke Struktur erlaubt es dem Unternehmen, sowohl kleine lokale Veranstaltungen als auch große Events mit internationaler Reichweite zu betreuen.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Konzerte und Festivals, Unternehmenskonferenzen, Kulturveranstaltungen und Sportereignisse werden live ins Netz übertragen. Dabei setzt das Unternehmen auf modernste Kameratechnik, professionelle Bildregie und zuverlässige Streaming-Infrastruktur. Das Ergebnis sind gestochen scharfe Bilder und ein reibungsloser Ablauf – selbst bei komplexen Produktionen mit mehreren Kameras.

Ein Wirtschaftsfaktor für die Region

Dass ein solch spezialisiertes Unternehmen in Fürstenwalde ansässig ist, zeigt die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts. Ghostnote Sound beweist, dass man auch abseits der Metropolen erfolgreich in der Kreativ- und Medienbranche tätig sein kann. Die Kombination aus erschwinglichen Gewerbeflächen, guter digitaler Infrastruktur und der Nähe zum Berliner Markt macht Fürstenwalde für Medienunternehmen interessant.

Für die Region bedeutet die Firma zudem Arbeitsplätze und Aufträge für lokale Dienstleister. Bei größeren Produktionen werden regelmäßig regionale Partner eingebunden, was der heimischen Wirtschaft zugutekommt.

Ausblick: Die Zukunft des Livestreamings

Der Markt für Livestreaming wächst kontinuierlich. Hybride Veranstaltungen – also Events, die gleichzeitig vor Ort und online stattfinden – sind längst zum Standard geworden. Ghostnote Sound ist mit seiner flexiblen Struktur und dem technischen Know-how bestens positioniert, um von diesem Trend zu profitieren.

Für die Bürgerinnen und Bürger Fürstenwaldes ist es ein Stück Lokalstolz: Ein Unternehmen aus der eigenen Stadt produziert Bilder, die mit großen TV-Sendern mithalten können und streamt Veranstaltungen in die ganze Welt. Ghostnote Sound zeigt, dass Innovation nicht nur in Berlin oder Hamburg entsteht, sondern auch mitten in Brandenburg.

Bild: Rathausplatz Fürstenwalde/Spree (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Clemensfranz)

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/fuerstenwalde-rathaus-spree.jpg 901 1200 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-07 10:42:482026-06-07 10:42:48Von Fürstenwalde in die Welt: Wie Ghostnote Sound professionelles Livestreaming revolutioniert
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DDR-Sport als Vorbild: In Fürstenwalde werden die stärksten Brandenburger gekürt

Vom „Stärksten Lehrling“ zum Schulwettbewerb

Ein altes DDR-Sportformat feiert in Fürstenwalde eine unerwartete Wiederbelebung: Der Wettkampf um den Titel des „Stärksten Brandenburgers“ bringt Schülerinnen und Schüler aus der Region zusammen und misst ihre körperliche Leistungsfähigkeit in verschiedenen Disziplinen. Inspiriert vom legendären DDR-Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“, der in den Betrieben der ehemaligen DDR ein fester Bestandteil des sportlichen Wettstreits unter Auszubildenden war, wird das Konzept nun in zeitgemäßer Form neu aufgelegt.

Der Wettbewerb fand in dieser Woche in Fürstenwalde statt und lockte zahlreiche Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Oder-Spree an. Anders als beim historischen Vorbild geht es heute nicht mehr um den Wettkampf in der Ausbildung, sondern um einen schulübergreifenden sportlichen Vergleich, der Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit gleichermaßen fordert.

Mehr als nur Muskelkraft

Die teilnehmenden Schüler mussten sich in verschiedenen Stationen beweisen. Neben klassischen Kraftübungen wie Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen standen auch Ausdauerläufe und Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Besonders beliebt war der Medizinball-Weitwurf, der an die alten DDR-Sportfeste erinnert und bei dem es nicht nur auf reine Muskelkraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt.

Die Organisatoren betonen den pädagogischen Wert des Wettkampfs: „Es geht uns nicht darum, bloße Muskelpakete zu küren. Wir wollen Jugendlichen zeigen, dass körperliche Fitness und sportlicher Ehrgeiz etwas Erstrebenswertes sind. Im Zeitalter von Social Media und ständiger Bildschirmzeit ist das wichtiger denn je.“

Ein Stück DDR-Sportgeschichte

Der Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“ war in der DDR eine feste Institution. In nahezu jedem Betrieb traten Auszubildende gegeneinander an, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Der Sieger auf Betriebsebene qualifizierte sich für die Kreis- und Bezirksausscheide, bis schließlich die stärksten Lehrlinge der Republik ermittelt wurden. Sport und körperliche Ertüchtigung hatten in der DDR-Arbeitswelt einen hohen Stellenwert – ein Erbe, das im wiedervereinigten Deutschland vielerorts in Vergessenheit geriet.

Dass ausgerechnet in Fürstenwalde nun ein ähnliches Format für Schüler wiederbelebt wird, ist kein Zufall. Die Stadt blickt auf eine lange Sporttradition zurück und beheimatet zahlreiche aktive Sportvereine. Der Wettkampf knüpft an diese Tradition an und verbindet sie mit modernen sportpädagogischen Ansätzen.

Positive Resonanz von allen Seiten

Die ersten Rückmeldungen von Teilnehmern, Eltern und Lehrern sind durchweg positiv. „Endlich mal ein Wettbewerb, bei dem nicht nur die klassischen Sportskanonen gewinnen. Hier zählt der gesamte Körper und nicht nur Sprintgeschwindigkeit“, freut sich eine begleitende Sportlehrerin einer Oberschule aus dem Landkreis.

Auch die Stadt Fürstenwalde unterstützt die Initiative. Bürgermeister Matthias Rudolph, der kürzlich in seine zweite Amtszeit gestartet ist, zeigte sich bei einem Kurzbesuch beeindruckt: „Solche Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt und zeigen, was in unserer Jugend steckt. Ich hoffe, dass der Wettkampf zu einer festen Größe im Fürstenwalder Veranstaltungskalender wird.“

Ausblick: Vielleicht bald landesweit?

Die Organisatoren träumen bereits von einer Ausweitung des Formats. Nach dem gelungenen Auftakt in Fürstenwalde soll der Wettbewerb „Stärkster Brandenburger“ im kommenden Jahr möglicherweise in mehreren Städten des Landes Brandenburg ausgetragen werden. Auch eine Alterserweiterung auf jüngere Jahrgänge wird diskutiert.

Fürstenwalde hat damit einmal mehr bewiesen, dass die Stadt nicht nur wirtschaftlich und kulturell aufstrebend ist, sondern auch im Bereich der Jugendförderung und des Breitensports neue Impulse setzt. Ein Wettkampf, der DDR-Tradition mit modernen Werten verbindet – das passt gut in eine Stadt, die ihre Geschichte kennt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-spree.jpg 1442 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-30 06:04:232026-05-30 06:04:23DDR-Sport als Vorbild: In Fürstenwalde werden die stärksten Brandenburger gekürt
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Neuer Gewerbestandort Fürstenwalde Ost/Langewahl: 240 Hektar für die Zukunft

Fürstenwalde/Spree setzt einen weiteren wichtigen Schritt für seine wirtschaftliche Zukunft: Das Land Brandenburg fördert die gemeinsame Flächennutzungsplanung für einen neuen Gewerbestandort in Fürstenwalde Ost/Langewahl mit 76.000 Euro. Das Projekt soll langfristig einen modernen Gewerbestandort mit rund 240 Hektar entwickeln – ein wichtiger Baustein für die regionale Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzsicherung.

240 Hektar für die Zukunft

Die Region zwischen Berlin und der polnischen Grenze hat derzeit einen deutlichen Mangel an großen zusammenhängenden Gewerbeflächen. Flächen über 50 Hektar sind kaum noch verfügbar, was dazu führt, dass ansiedlungsinteressierte Unternehmen häufig nicht berücksichtigt werden können. Mit dem geplanten Gewerbegebiet in Fürstenwalde Ost/Langewahl soll dieser Engpass nachhaltig behoben werden.

Die Flächennutzungsplanung ist ein zentraler Baustein, um die planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung des neuen Standortes zu schaffen. Die bewilligte Förderung von 76.000 Euro (bei Gesamtkosten von 95.000 Euro) zeigt das Engagement des Landes Brandenburg für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Nachhaltige Entwicklung im Fokus

Besonderer Wert wird bei der Planung auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Die Einbindung erneuerbarer Energien und eine klimafreundliche Energieversorgung stehen im Mittelpunkt. Zudem wird die Möglichkeit einer DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) geprüft, um den Standort nach höchsten ökologischen Standards zu entwickeln.

Die Lage zwischen Berlin und der polnischen Grenze sowie die gute Verkehrsanbindung bieten dafür ideale Voraussetzungen. Für Unternehmen, die in der Region ansiedeln möchten, eröffnet sich damit eine attraktive Perspektive.

Was bedeutet das für Monteure und Geschäftsreisende?

Ein neuer Gewerbestandort von dieser Größenordnung zieht Unternehmen, Arbeitskräfte und Geschäftsreisende an. Für Monteure und Fachkräfte, die in der Region tätig sind, bedeutet das: mehr Arbeitsplätze, mehr Aufträge und eine wachsende Infrastruktur. Die Nachfrage nach qualitativer Unterkunft für Geschäftsreisende steigt damit kontinuierlich.

Wer regelmäßig in Fürstenwalde und Umgebung arbeitet, profitiert von einer sich entwickelnden Region mit wachsendem wirtschaftlichem Potenzial. Die geplanten 240 Hektar Gewerbefläche werden nicht nur direkte Arbeitsplätze schaffen, sondern auch indirekte Effekte für Handwerk, Dienstleistungen und Gastronomie auslösen.

Zeitplan und nächste Schritte

Den Auftrag zur Erstellung der Flächennutzungsplanung hat die mellon Gesellschaft für nachhaltige Infrastruktur mbH erhalten. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für März 2028 vorgesehen. Nach der Flächennutzungsplanung folgt die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts, das die räumliche Gestaltung konkretisiert – etwa die Anordnung von Gewerbeflächen, Grünzügen, Erschließungsstraßen und möglichen Entwicklungsoptionen im Umfeld.

Fürstenwalde positioniert sich damit als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort in Brandenburg – mit Potenzial für Unternehmen, Arbeitnehmer und die gesamte Region.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/gewerbegebiet.jpg 1280 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-20 06:02:582026-05-20 06:03:15Neuer Gewerbestandort Fürstenwalde Ost/Langewahl: 240 Hektar für die Zukunft
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Kajak und Kanu auf der Spree – Wassertouren in und um Fürstenwalde

Die Spree als Naturerlebnis erleben

Fürstenwalde liegt direkt an der Spree – und diese Lage bietet weit mehr als nur schöne Ausblicke. Der Fluss ist eine der besten Adressen für Wassersport in der Region Oder-Spree. Ob mit dem Kajak, dem Kanu oder dem Stand-Up-Paddleboard: Eine Tour auf der Spree zeigt Fürstenwalde und seine Umgebung aus einer völlig neuen Perspektive.

Warum die Spree ideal für Paddler ist

Die Spree in und um Fürstenwalde ist ein ruhiger, mäandernder Fluss mit geringer Strömung. Das macht ihn besonders für Einsteiger und Familien attraktiv. Anders als schnellfließende Gebirgsbäche fordert die Spree keine speziellen technischen Fähigkeiten. Wer ein Kajak oder Kanu zum ersten Mal besteigt, findet hier sichere Bedingungen und genügend Platz, um sich an das Gefährt zu gewöhnen.

Zugleich bietet der Fluss aber auch für erfahrenere Paddler Genussmomente. Zwischen Fürstenwalde und Beeskow oder weiter Richtung Müllrose wechseln sich ländliche Uferabschnitte mit kleinen Dörfern, Wäldern und Feuchtgebieten ab. Die Natur der Niederlausitz ist hier noch ursprünglich – Reiher, Biber und gelegentlich ein Seeadler begleiten die Tour.

Beliebte Routen für Kajak- und Kanutouren

Eine der klassischen Tagesrouten startet in Fürstenwalde und führt flussaufwärts Richtung Müllrose. Diese Strecke ist etwa 20 Kilometer lang und lässt sich bei gemächlichem Tempo in vier bis fünf Stunden paddeln. Unterwegs gibt es mehrere Rastplätze und Badestellen, an denen sich eine Pause anbietet.

Wer eine kürzere Tour bevorzugt, kann in Fürstenwalde einsteigen und bis zum Großen Wünsdorfer See paddeln. Die Strecke beträgt rund 12 Kilometer und führt durch besonders reizvolle, bewaldete Uferabschnitte. Diese Tour eignet sich auch für halbe Tage und lässt sich gut mit einem Picknick kombinieren.

Für erfahrenere Paddler lohnt sich die längere Strecke von Beeskow bis nach Fürstenwalde. Hier paddelt man durch das Herz der Oder-Spree-Seenlandschaft, vorbei an kleinen Inseln und idyllischen Fischerdörfern. Die gesamte Strecke ist etwa 35 Kilometer lang und sollte nur bei Tageslicht und guter Wetterlage angegangen werden.

Verleih und Ausrüstung vor Ort

In Fürstenwalde und der näheren Umgebung gibt es mehrere Anbieter, die Kajaks, Kanus und Stand-Up-Paddleboards verleihen. Die meisten Stationen liegen direkt am Wasser und bieten gegen eine Gebühr von 20 bis 35 Euro pro Tag die komplette Ausrüstung inklusive Paddel und Schwimmweste an.

Wer regelmäßig paddelt, kann auch über einen Kauf nachdenken. Ein stabiles Einsteiger-Kajak ist ab etwa 400 Euro erhältlich, während Kanus für zwei Personen meist ab 800 Euro beginnen. Für sporadische Nutzer bleibt der Verleih aber die praktischere Option.

Tipps für eine sichere Tour

Bevor es auf die Spree geht, sollten einige Grundlagen beachtet werden. Eine Schwimmweste ist Pflicht – auch für geübte Schwimmer. Die Wassertemperatur der Spree ist auch im Hochsommer noch kühl, und untergetauchte Äste oder Strömungen können überraschend auftreten.

Wettervorhersagen sollten vorab geprüft werden. Starke Gewitter oder Dauerregen können den Wasserstand und die Strömung der Spree deutlich verändern. An besonders heißen Tagen ist früh morgens oder am späten Nachmittag die angenehmste Zeit für eine Tour.

Zudem empfiehlt sich die Anmeldung bei einer lokalen Paddelgruppe oder einem Verein. Der Kanu-Club Fürstenwalde bietet regelmäßig geführte Touren an und gibt Einsteigern wertvolle Tipps zur Technik und Sicherheit.

Fürstenwalde vom Wasser aus entdecken

Wer Fürstenwalde wirklich kennenlernen möchte, sollte die Stadt einmal vom Fluss aus betrachten. Die alten Brücken, die Kaimauern am Hafen und die Grünanlagen am Ufer wirken aus dem Kajak heraus besonders malerisch. Eine Paddeltour auf der Spree ist mehr als Sport – sie ist eine Entdeckungsreise durch eine der schönsten Flusslandschaften Brandenburgs.

Monteurwohnungen in Fürstenwalde liegen oft nur wenige Minuten vom Ufer entfernt. Wer nach der Arbeit noch etwas Natur sucht, kann hier direkt vom Hotel oder der Pension ans Wasser gehen und in wenigen Minuten im Kajak sitzen.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/kanu_spree.jpg 1066 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-13 06:03:152026-05-13 06:03:15Kajak und Kanu auf der Spree – Wassertouren in und um Fürstenwalde
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Die Zukunft der Kulturfabrik Fürstenwalde: Ein Kulturschatz in schwierigen Zeiten

Kulturfabrik Fürstenwalde – Herzstück der Stadt in bewegter Zeit

Die Kulturfabrik Fürstenwalde ist seit über 25 Jahren das pulsierende Herz der Stadt. Was einst als soziokulturelles Zentrum entstand, hat sich längst zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für Kunst, Musik und Gemeinschaft entwickelt. Doch die aktuelle Haushaltssituation der Stadt wirft Fragen über die Zukunft dieses kulturellen Schatzes auf.

Von der Fabrik zum Kulturzentrum

Die Geschichte der Kulturfabrik ist eng mit der Wiedervereinigung verbunden. Nach 1990 begannen engagierte Fürstenwalder, das ehemalige Industriegebäude in ein lebendiges Zentrum zu verwandeln. Mit Unterstützung des Landes Brandenburg, des Landkreises Oder-Spree und der Stadt entstand ein Ort, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt.

Heute beherbergt die Kulturfabrik nicht nur ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, sondern auch das Museum Fürstenwalde, die Stadtbibliothek und die Kunstgalerie im Alten Rathaus. Der Parkclub und der Jazzclub ergänzen das Angebot. Allein der Jazzclub um Peter Apitz organisiert seit 24 Jahren Konzerte mit erstklassigen deutschen und internationalen Musikern.

Haushaltskrise trifft Kultur

Die finanzielle Notlage der Stadt Fürstenwalde hat auch die Kulturfabrik erreicht. Mit einem strukturellen Defizit von rund 17 Millionen Euro und einer geplanten Begrenzung der freiwilligen Leistungen auf 6 Prozent der städtischen Einnahmen stehen Kultureinrichtungen vor enormen Herausforderungen. Bürgermeister Matthias Rudolph zog den Haushaltsentwurf zurück und kündigte ein Haushaltssicherungskonzept an.

Die Kulturfabrik ist besonders betroffen. Die geplanten Kürzungen bei der Kulturförderung könnten die Existenz einiger Einrichtungen gefährden. Die Kunstgalerie ist bereits leergeräumt, ihre Technik und Ausstattung abgebaut. Die internationalen Miniaturausstellungen, die als Quadriennale stattfanden und in ganz Europa einmalig waren, stehen vor dem Aus.

Die Stimmen der Stadt

Friedrich Stachat, Ehrenbürger der Stadt und langjähriger Kulturschaffender, äußerte sich besorgt. In einem Offenen Brief betonte er, dass Kultur nicht nur ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor ist, sondern auch wichtige Bildungsaufgaben übernimmt und das Zusammenleben der Gesellschaft fördert. Er kritisiert, dass viele Stadtverordnete die Kulturfabrik und die Galerie selten oder nie besucht haben, nun aber über deren Schicksal entscheiden sollen.

Die Bürgerinitiative wohin-fuewa.de dokumentiert die Auswirkungen der Haushaltskürzungen transparent. 34 Träger und 88 Einrichtungen sind betroffen. Die öffentliche Debatte zeigt, wie sehr die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder an ihrer Kultur hangen.

Programm trotz Krisenstimmung

Trotz der ungewissen Zukunft bietet die Kulturfabrik auch 2026 ein abwechslungsreiches Programm. Musikalische Lesungen, Jazzkonzerte, Kabarett und Kindermusicals stehen auf dem Spielplan. Der Fürstenwalder Musikzyklus und Veranstaltungen im Parkclub ziehen weiterhin Besucher an.

Das Museum präsentiert seine bedeutende Sammlung, darunter die einmalige Geschiebesammlung und künstlerische Nachlässe. Die Stadtbibliothek in den großen Etagen der Fabrik bleibt ein wichtiger Bildungsort. Auch das Alte Rathaus mit seinem Festsaal für Kammermusik und dem Brauereikeller der Fürstenwalder Brauereifreunde trägt zur kulturellen Vielfalt bei.

Ausblick: Was bleibt?

Die Zukunft der Kulturfabrik hängt davon ab, wie Stadtverwaltung und Politik die Haushaltssicherung gestalten. Ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept bietet die Chance, Einschnitte gezielter und fairer zu planen. Pflichtaufgaben wie Schulen, Kitas und Brandschutz haben Vorrang, doch Kultur bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität.

Fürstenwalde steht an einem Wendepunkt. Die Stadt hat in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht und ein lebendiges Kulturleben aufgebaut. Ob diese Leistung erhalten bleibt, wird die kommenden Monate zeigen. Für Gäste und Bewohner bleibt die Kulturfabrik aber weiterhin ein Ort, der die Stadt lebendig und einzigartig macht.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/04/fuerstenwalde-kulturfabrik.jpg 800 1200 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-04-30 06:07:082026-04-30 06:07:08Die Zukunft der Kulturfabrik Fürstenwalde: Ein Kulturschatz in schwierigen Zeiten
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Fürstengalerie verkauft und 1.000 neue Wohnungen geplant: Fürstenwalde im Umbruch

Fürstenwalde/Spree steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Innerhalb weniger Tage wurden zwei bedeutende Immobilienprojekte bekannt, die das Stadtbild und die wirtschaftliche Zukunft der Domstadt nachhaltig prägen könnten. Zum einen hat die Stadt die Mehrheitsanteile an der Fürstengalerie verkauft – zum anderen planen Investoren den Bau von bis zu 1.000 neuen Wohnungen.

Fürstengalerie wechselt den Besitzer

Nach jahrelangen Verhandlungen hat die Stadt Fürstenwalde ihre Mehrheitsbeteiligung an der Fürstengalerie verkauft. Der neue Eigentümer bringt frisches Kapital und neue Konzepte für das Einkaufszentrum in die Domstadt. Die Fürstengalerie ist seit Jahrzehnten zentraler Treffpunkt und wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

Die Stadtspitze betont, dass der Verkauf strategisch notwendig war, um Investitionen in andere Projekte zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen die bestehenden Mieterstrukturen erhalten bleiben und neue Geschäfte die Innenstadt beleben.

1.000 neue Wohnungen geplant

Parallel zum Verkauf der Fürstengalerie wurde ein ambitioniertes Wohnbauprojekt bekannt. Investoren planen den Bau von bis zu 1.000 neuen Wohnungen in und um Fürstenwalde. Das Projekt soll über mehrere Jahre realisiert werden und verschiedene Wohnformen umfassen.

Die neuen Wohnungen sollen verschiedene Zielgruppen ansprechen – von jungen Familien über Senioren bis hin zu Studenten und Fachkräften. Besonders der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum soll adressiert werden.

Was bedeutet das für Fürstenwalde?

Beide Projekte zusammen könnten Fürstenwalde nachhaltig verändern:

  • Mehr Einwohner und Kaufkraft in der Stadt
  • Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie
  • Neue Arbeitsplätze in Bau und Handel
  • Attraktivere Innenstadt für Besucher und Einwohner
  • Mögliche Steigerung der Grundstückspreise

Kritiker fordern jedoch, dass die Infrastruktur ausgebaut werden muss – Straßen, Schulen, Kitas und medizinische Versorgung müssen mitwachsen.

Zeitplan und nächste Schritte

Die konkreten Pläne für die 1.000 Wohnungen sollen noch im Laufe des Jahres vorgestellt werden. Der Verkauf der Fürstengalerie ist bereits abgeschlossen, die Umsetzung der neuen Konzepte beginnt in den kommenden Monaten.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Informationen aus Fürstenwalde. Details können sich noch ändern.

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Industriegebiet bei Fürstenwalde: Wald oder Wirtschaft?

Die Stadt Fürstenwalde plant ein 240 Hektar großes Industriegebiet. Während die Politik auf neue Investoren hofft, warnt eine Bürgerinitiative vor der Rodung von Waldflächen.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/03/blog-bild-1.jpg 1080 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-03-27 06:02:022026-03-28 19:07:32Industriegebiet bei Fürstenwalde: Wald oder Wirtschaft?
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Industrie statt Wald? Neue Debatte um Gewerbeflächen bei Fürstenwalde

Bei Fürstenwalde soll ein 240 Hektar großes Industriegebiet entstehen. Eine Bürgerinitiative warnt vor Waldrodung die Stadt plant einen Vorsorgestandort für Großinvestoren.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/03/blog-bild.jpg 915 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-03-26 16:27:102026-03-26 16:56:38Industrie statt Wald? Neue Debatte um Gewerbeflächen bei Fürstenwalde
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Möbliertes Apartment, hochwertig und voll ausgestattet, für 2 Personen „Bogenlampe“

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