Neuer Gewerbestandort Fürstenwalde Ost/Langewahl: 240 Hektar für die Zukunft
Fürstenwalde/Spree setzt einen weiteren wichtigen Schritt für seine wirtschaftliche Zukunft: Das Land Brandenburg fördert die gemeinsame Flächennutzungsplanung für einen neuen Gewerbestandort in Fürstenwalde Ost/Langewahl mit 76.000 Euro. Das Projekt soll langfristig einen modernen Gewerbestandort mit rund 240 Hektar entwickeln – ein wichtiger Baustein für die regionale Wirtschaftskraft und Arbeitsplatzsicherung.
240 Hektar für die Zukunft
Die Region zwischen Berlin und der polnischen Grenze hat derzeit einen deutlichen Mangel an großen zusammenhängenden Gewerbeflächen. Flächen über 50 Hektar sind kaum noch verfügbar, was dazu führt, dass ansiedlungsinteressierte Unternehmen häufig nicht berücksichtigt werden können. Mit dem geplanten Gewerbegebiet in Fürstenwalde Ost/Langewahl soll dieser Engpass nachhaltig behoben werden.
Die Flächennutzungsplanung ist ein zentraler Baustein, um die planungsrechtliche Grundlage für die Entwicklung des neuen Standortes zu schaffen. Die bewilligte Förderung von 76.000 Euro (bei Gesamtkosten von 95.000 Euro) zeigt das Engagement des Landes Brandenburg für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Nachhaltige Entwicklung im Fokus
Besonderer Wert wird bei der Planung auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Die Einbindung erneuerbarer Energien und eine klimafreundliche Energieversorgung stehen im Mittelpunkt. Zudem wird die Möglichkeit einer DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) geprüft, um den Standort nach höchsten ökologischen Standards zu entwickeln.
Die Lage zwischen Berlin und der polnischen Grenze sowie die gute Verkehrsanbindung bieten dafür ideale Voraussetzungen. Für Unternehmen, die in der Region ansiedeln möchten, eröffnet sich damit eine attraktive Perspektive.
Was bedeutet das für Monteure und Geschäftsreisende?
Ein neuer Gewerbestandort von dieser Größenordnung zieht Unternehmen, Arbeitskräfte und Geschäftsreisende an. Für Monteure und Fachkräfte, die in der Region tätig sind, bedeutet das: mehr Arbeitsplätze, mehr Aufträge und eine wachsende Infrastruktur. Die Nachfrage nach qualitativer Unterkunft für Geschäftsreisende steigt damit kontinuierlich.
Wer regelmäßig in Fürstenwalde und Umgebung arbeitet, profitiert von einer sich entwickelnden Region mit wachsendem wirtschaftlichem Potenzial. Die geplanten 240 Hektar Gewerbefläche werden nicht nur direkte Arbeitsplätze schaffen, sondern auch indirekte Effekte für Handwerk, Dienstleistungen und Gastronomie auslösen.
Zeitplan und nächste Schritte
Den Auftrag zur Erstellung der Flächennutzungsplanung hat die mellon Gesellschaft für nachhaltige Infrastruktur mbH erhalten. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für März 2028 vorgesehen. Nach der Flächennutzungsplanung folgt die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts, das die räumliche Gestaltung konkretisiert – etwa die Anordnung von Gewerbeflächen, Grünzügen, Erschließungsstraßen und möglichen Entwicklungsoptionen im Umfeld.
Fürstenwalde positioniert sich damit als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort in Brandenburg – mit Potenzial für Unternehmen, Arbeitnehmer und die gesamte Region.

























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