Blogartikel und Neuigkeiten über Fürstenwalde (Spree), die Wirtschaft in der Region und möblierte Wohnungen in Fürstenwalde.

Ein langer Arbeitstag liegt hinter Ihnen, die Muskeln sind verspannt, der Kopf braucht eine Pause. Wo können Monteure und Geschäftsreisende in Fürstenwalde abschalten und neue Energie tanken? Die Antwort liegt direkt vor Ort: Die SpreeTherme Fürstenwalde bietet den perfekten Rahmen für Entspannung und Regeneration nach der Arbeit.

Moderne Wellness-Infrastruktur in der Stadt

Die SpreeTherme ist weit mehr als ein klassisches Schwimmbad. Das moderne Freizeitbad in Fürstenwalde verbindet Sport, Wellness und Gesundheit unter einem Dach. Monteure, die bei uns in möblierten Wohnungen wohnen, profitieren von der kurzen Entfernung – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto ist die Therme in wenigen Minuten erreichbar.

Das Angebot umfasst ein großzügiges Erlebnisbecken mit Wassersprudel und Massagedüsen, einen separaten Sportbereich für Bahnenschwimmer sowie eine vielseitige Saunalandschaft. Besonders nach körperlich anstrengenden Tagen auf der Baustelle oder in der Produktion tut der Wechsel zwischen wohltuender Wärme und erfrischendem Tauchbecken rundum gut.

Saunalandschaft und Gesundheitsangebote

Die Saunalandschaft der SpreeTherme lädt zum gezielten Entspannen ein. Verschiedene Saunakabinen, Dampfbäder und Aufgüsse sorgen für Abwechslung und fördern die Durchblutung. Wer regelmäßig in die Sauna geht, stärkt sein Immunsystem und lockert verspannte Muskeln – ein echter Vorteil für körperlich arbeitende Monteure.

Darüber hinaus bietet die Therme gesundheitsorientierte Kurse und Angebote. Aqua-Fitness, Rückenschwimmen und Wassergymnastik sind ideal, um nach der Arbeit aktiv zu bleiben, ohne die Gelenke zu überlasten. Für Monteure, die täglich schwere Lasten tragen oder lange stehen, ist diese sanfte Bewegungstherapie besonders wertvoll.

Familienfreundlich und sozialer Treffpunkt

Die SpreeTherme ist nicht nur für Einzelreisende attraktiv. Auch Monteure, die ihre Familie für ein Wochenende nach Fürstenwalde einladen, finden hier das passende Ambiente. Ein Kinderbereich mit Rutsche und Planschbecken sorgt für Abwechslung, während die Erwachsenen in der Sauna oder im Whirlpool entspannen.

Fürstenwalde entwickelt sich zunehmend zu einem lebenswerten Standort für Berufspendler. Die Kombination aus günstigen Monteurwohnungen, guter Verkehrsanbindung und attraktiven Freizeitangeboten wie der SpreeTherme macht den Aufenthalt hier deutlich angenehmer als in vielen anderen Industrieregionen.

Preiswert und unkompliziert

Die Eintrittspreise der SpreeTherme bleiben im erschwinglichen Rahmen. Tageskarten, Mehrfachkarten und Abonnements bieten flexible Optionen für Gäste, die nur vorübergehend in der Stadt wohnen. Wer regelmäßig kommt, spart mit einer Zehnerkarte oder einem Monatsabo deutlich.

Öffnungszeiten und aktuelle Preise sind auf der Webseite der Stadt Fürstenwalde einsehbar. Auch Sonderaktionen und Sauna-Abende mit Themenaufgüssen werden dort regelmäßig angekündigt.

Fazit: Wellness direkt vor der Haustür

Für Monteure und Geschäftsreisende ist die SpreeTherme Fürstenwalde ein echtes Plus. Nach einem anstrengenden Arbeitstag muss niemand weit fahren, um sich zu erholen. Schwimmen, saunieren, entspannen – alles ist vor Ort verfügbar. Wer in einer unserer möblierten Wohnungen in Fürstenwalde wohnt, hat die Therme praktisch als Erweiterung des Wohnkomforts.

Ob für einen Abend nach der Schicht oder am Wochenende mit der Familie – die SpreeTherme ist ein wichtiger Bestandteil des guten Lebens in Fürstenwalde. Gesund bleiben, abschalten und fit für den nächsten Arbeitstag werden: Das gelingt hier mühelos.

Der Heimattiergarten Fürstenwalde ist ein echter Geheimtipp für Familien, Naturliebhaber und alle, die einen entspannten Tag im Grünen verbringen möchten. Auf einem übersichtlichen Gelände im Herzen der Stadt leben rund 330 Tiere aus über 80 Arten – und derzeit gibt es besonders viel zu entdecken.

Nachwuchs bei den Ottern: Ein Highlight für Besucher

Seit Februar 2026 gibt es im Heimattiergarten Grund zur Freude: Nachwuchs bei den Ottern! Die kleinen Fischotter sind bei Besuchern bereits ein absoluter Hingucker. Fischotter gehören zu den geschicktesten Schwimmern unter den Landraubtieren und können bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben. Ihr dichtes Fell mit bis zu 80.000 Haaren pro Quadratzentimeter schützt sie vor Kälte und Nässe – eine faszinierende Evolution, die Besucherinnen und Besucher direkt vor Ort erleben können.

Die Otter-Nachwuchszeit im Frühjahr ist besonders reizvoll, da die Jungtiere erst krabbeln und dann ihre ersten Schwimmversuche unternehmen. Ein Besuch lohnt sich also besonders jetzt im Mai.

Mehr als nur Otter: Die Vielfalt des Heimattiergartens

Der Heimattiergarten blickt auf eine fast 50-jährige Geschichte zurück. Begonnen hat alles 1971 mit einigen Vogelvolieren. Heute begeistert der Tierpark mit einer beeindruckenden Sammlung einheimischer Tierarten:

  • Greifvögel und Eulen – Mäusebussarde, Waldohreulen und Kauze
  • Fleischfresser – Füchse, Waschbären und Luchse
  • Huftiere – Rotwild und Mufflons
  • Wasserfreunde – neben den Ottern auch Biber und weitere heimische Arten

Besonders wertvoll ist das Konzept des Heimattiergartens: Hier leben vorwiegend Tiere, die in unseren Breitengraden heimisch sind, in freier Wildbahn aber nur selten zu bestaunen sind. Das macht den Besuch nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

Maifest am 1. Mai: Ein besonderer Event-Tag

Wer den Heimattiergarten im Mai besuchen möchte, sollte sich den 1. Mai vormerken. An diesem Tag findet das traditionelle Maifest statt – ein besonderes Highlight im Jahreskalender des Tierparks. Neben den regulären Attraktionen erwartet Besucher ein festliches Rahmenprogramm, das den Ausflug für die ganze Familie zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Die regulären Öffnungszeiten im Sommer (April bis September) sind täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr. Im Oktober bis März öffnet der Tiergarten von 9:00 bis 16:00 Uhr. Der Eintritt ist moderat: Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder 6 Euro – Familienkarten gibt es bereits ab 30 Euro.

Ideal für Familien und Monteure mit Anhang

Für Monteure und Geschäftsreisende, die mit Familie in Fürstenwalde untergebracht sind, bietet der Heimattiergarten eine perfekte Freizeitbeschäftigung. Die Nähe zur Innenstadt, die überschaubaren Größenverhältnisse und das kinderfreundliche Ambiente machen den Ausflug stressfrei und erholsam.

Auch Hundebesitzer sind willkommen – ein Service, der nicht in jedem Tierpark selbstverständlich ist. Führungen mit erfahrenen Tierpflegern werden zudem auf Anfrage angeboten und geben spannende Einblicke in das Leben der Bewohner.

Gute Anbindung und kostenlose Parkplätze

Der Heimattiergarten liegt an der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 10 B und ist gut erreichbar:

  • Mit dem Auto: A12 bis Fürstenwalde-Ost, dann B168 Richtung Zentrum – kostenlose Parkplätze stehen direkt vor dem Eingang zur Verfügung
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Regionalbahn RB35, RB91 oder RE1 bis Fürstenwalde/Spree, dann Bus Linie 411 oder ein kurzer Fußweg

Fazit

Der Heimattiergarten Fürstenwalde ist mehr als nur ein kleiner Zoo – er ist ein Stück Naturerfahrung mitten in der Stadt. Mit dem aktuellen Otternachwuchs und dem bevorstehenden Maifest lohnt sich ein Besuch jetzt ganz besonders. Wer in Fürstenwalde unterwegs ist, sollte sich dieses familienfreundliche Highlight nicht entgehen lassen.

Quelle: Heimattiergarten Fürstenwalde e.V., in-berlin-brandenburg.com

Die Fürstengalerie im Herzen von Fürstenwalde feiert ein besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren ist sie das zentrale Einkaufs- und Begegnungszentrum der Stadt. Am 7. Mai 2026 wird dieses außergewöhnliche Ereignis mit einem großen Feier-Abend und einem regionalen Sternenmarkt gebührend gefeiert.

Von der Ruine zum lebendigen Stadtzentrum

Die Geschichte der Fürstengalerie ist untrennbar mit der Geschichte Fürstenwaldes verbunden. Nach der Zerstörung des Stadtquartiers im Jahr 1945 blieb das Areal am Markt lange Zeit unbebaut. Erst 1998 begann der Wiederaufbau, bei dem historische Kellergewölbe in die moderne Planung integriert wurden. Im Jahr 2001 wurde die Fürstengalerie schließlich eröffnet – als Ensemble aus Geschäften, Wohnungen und dem Amtsgericht.

Heute ist die Fürstengalerie ein fester Bestandteil des Stadtlebens. Mit ihrer zentralen Lage, einer Vielzahl von Geschäften und der direkten Anbindung an den Marktplatz zieht sie täglich Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region an.

Das Programm zum 25-jährigen Jubiläum

Der Jubiläumsfeier-Abend am 7. Mai von 14 bis 20 Uhr verspricht ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie:

  • Verlängerte Öffnungszeiten: Alle Geschäfte bleiben bis 20 Uhr geöffnet und laden zum entspannten Bummeln ein
  • Regionaler Sternenmarkt: Zahlreiche Händler präsentieren ihre Produkte – von Holzarbeiten und Glaskunst über handgefertigte Seifen bis hin zu regionaler Feinkost
  • Mitmachaktionen für Kinder: Bemalen von Holzprodukten, Kerzenziehen und kreative Bastelangebote
  • Glücksräder: Vom Schwapp und DERTOUR – das eigene Glück herausfordern
  • Modenschau: Große Modenschau von MOSES mit Schuhen von RENO, präsentiert von engagierten Fürstenwalderinnen und Fürstenwaldern
  • Bühnenprogramm: DJ Beer sorgt für die musikalische Umrahmung, Denise Blum mit Livegesang, die Dombläser mit einer musikalischen Andacht um 16 Uhr
  • Besondere Attraktionen: Das Siegermotorrad „Buster Knuckles 2025 Europa“ der Fürstenwalder Motorradfirma Bläsing und ein Auftritt im KISS-Kostüm
  • Finale: Das Männerballett des Scholl-Gymnasiums sorgt für den krönenden Abschluss

Genuss und kulinarische Vielfalt

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Bäckerei Steinecke bietet Kaffee und Kuchen, der Bauernverband Gölsdorf grillt regionale Spezialitäten, und aus Müncheberg kommen frischer Räucherfisch und Fischbrötchen. Die Rathausbrauerei schenkt in der Pop-up-„Fürstenstube“ das Bier der Stadt aus, ergänzt durch einen Weinstand aus Podelzig. Auf dem Marktplatz übernimmt der Löschtruck des Feuerwehrvereins die Getränkeversorgung.

Informationen und Service vor Ort

Neben dem Unterhaltungsprogramm informieren verschiedene Partner über ihre Angebote: Wörlitz-Touristik, Gesundheitsberatung des Schwapp und die neue „Genuss-Weltreise durch Fürstenwalde“ der Tourist-Information. Auch Themen wie Haushaltshilfe, moderne Fahrzeuge des Beeskower Autohauses sowie das neue Bürgerbudget der Stadt werden vorgestellt.

Ein Grund zum Feiern

Die Fürstengalerie ist seit einem Vierteljahrhundert mehr als nur ein Einkaufszentrum – sie ist ein Ort der Begegnung, ein Treffpunkt für die Stadtgesellschaft und ein Symbol für den Wiederaufbau und die Zukunft Fürstenwaldes. Das 25-jährige Jubiläum ist der perfekte Anlass, dies gemeinsam zu feiern.

Wann: 7. Mai 2026, 14 – 20 Uhr
Wo: Fürstengalerie & Marktplatz Fürstenwalde/Spree

Weitere Informationen gibt es unter fuerstengalerie.de und bei der Tourist-Information Fürstenwalde.

Meilenstein für die Bildungslandschaft in Fürstenwalde

Am 12. November 2025 wurde auf dem SpreeCampus in Fürstenwalde ein bedeutender Meilenstein gefeiert: Das Richtfest für die neue Grundschule markiert den erfolgreichen Abschluss der Rohbauphase und bringt die Stadt einen großen Schritt näher an ihre Vision eines modernen Bildungszentrums.

Ein Campus für die Zukunft

Der SpreeCampus in Fürstenwalde entwickelt sich zunehmend zu einem lebendigen Bildungsstandort. Nach der bereits bestehenden Oberschule und weiteren Bildungseinrichtungen ergänzt die neue Grundschule nun das Angebot für die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Region. Das Projekt wird in zeitgemäßer Holz-Beton-Hybridbauweise realisiert – ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und zukunftsorientierte Architektur.

Zahlen und Fakten zum Neubau

Die neue Grundschule bietet Platz für rund 280 bis 340 Schülerinnen und Schüler, die in insgesamt zwölf Klassen unterrichtet werden. Ein besonderes Highlight ist die großzügige Aula mit 194 Sitzplätzen, die nicht nur für schulische Veranstaltungen, sondern auch für kulturelle Aktivitäten der gesamten Stadt genutzt werden kann.

Mit einer Gesamtfläche von etwa 8.500 Quadratmetern für Schul- und Außenbereiche schafft das Gebäude vielfältige Möglichkeiten für Bewegung und Aufenthalt – ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung der Kinder.

Nachhaltigkeit im Fokus

Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Energiekonzept der neuen Grundschule. Mit 42 Erdwärmebohrungen wird eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Energieversorgung gewährleistet. Das Gebäude soll nach dem Nachhaltigkeitsstandard BNB-Silber zertifiziert werden – ein klares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung.

Ein weiteres Highlight ist das Projekt „Kunst am Bau“, das gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt wird und sich thematisch mit der Idee der Zeit auseinandersetzt. Damit wird die neue Schule nicht nur zu einem Ort des Lernens, sondern auch zu einem Ort der kreativen Auseinandersetzung.

Historische Kontinuität

Die Feierlichkeiten zum Richtfest erinnerten auch an die lange Bildungstradition der Stadt. Der Grundstein für die Erweiterung der Theodor-Fontane-Grundschule wurde bereits in einer früheren Bauphase gelegt – ein Zeichen dafür, wie sehr Fürstenwalde Wert auf kontinuierliche Bildungsinvestitionen legt.

Investition in die Zukunft

Die Gesamtkosten für den Neubau der Grundschule und die zugehörige Zweifeldsporthalle belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro. Das ehrgeizige Vorhaben wird zusätzlich durch Fördermittel in Höhe von 1,84 Millionen Euro unterstützt. Bis zur Fertigstellung des Schulgebäudes und der Außenanlagen, die für das Jahr 2027 vorgesehen ist, werden die ersten Klassen vorübergehend in einem eigens abgetrennten Bereich der Spree-Oberschule untergebracht.

Fazit

Das Richtfest am SpreeCampus ist mehr als nur ein symbolischer Akt – es steht für den festen Willen der Stadt Fürstenwalde, in die Zukunft ihrer Kinder und der gesamten Bildungslandschaft zu investieren. Mit moderner Architektur, nachhaltigem Bauen und innovativen Bildungskonzepten entsteht hier ein Ort, der die kommenden Generationen prägen wird.

Bleiben Sie dran für weitere Updates zum SpreeCampus und die bevorstehende Einweihung der neuen Grundschule!

Ein Park für alle Generationen entsteht in Fürstenwalde

Der Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“ in Fürstenwalde/Spree nimmt immer konkretere Formen an. Bei einem öffentlichen Zusammentreffen vor Ort zeigte sich eindrucksvoll, wie groß das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an diesem ambitionierten Projekt ist. Zahlreiche Anwohner sowie künftige Nutzer nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und eigene Ideen einzubringen.

Was den Outdoor-Activity-Park ausmacht

Der beauftragte Planer präsentierte die neuesten Visualisierungen und stellte die vorgesehenen Elemente des Parks anschaulich vor. Die geplante Freizeitanlage soll ein echtes Highlight für die gesamte Region werden und bietet ein vielfältiges Angebot für verschiedene Altersgruppen und Interessen:

  • Bewegungs- und Spielbereiche für Kinder und Jugendliche – von modernen Spielgeräten bis zu Kletterelementen
  • Sport- und Fitnessflächen für aktive Erwachsene
  • Entspannungszonen und Aufenthaltsbereiche für Familien und Senioren
  • Barrierefreie Zugänge – ein Park, der wirklich für alle zugänglich sein soll
  • Nachhaltige Gestaltung mit ökologischen Materialien und bewusster Integration in die bestehende Umgebung

Bürgerbeteiligung als Erfolgsfaktor

Was den Abend besonders machte: Die zahlreichen Gespräche, Fragen und konstruktiven Hinweise der Anwohner. Dieses Projekt begeistert die Fürstenwalder – und die Menschen wollen mitgestalten. Die Stadtverwaltung hat erkannt, dass echte Beteiligung der Bürgerschaft der Schlüssel zum Erfolg ist.

Weitere Informations- und Beteiligungsformate sind bereits geplant. So soll der Entwicklungsprozess weiterhin aktiv von den Bürgerinnen und Bürgern begleitet werden können. Denn nur wer mitdenkt, fühlt sich dem Projekt auch wirklich zugehörig.

Der Zeitplan: Erdarbeiten starten noch 2026

Ein wichtiger Meilenstein steht kurz bevor: Die Stadtverordnetenversammlung muss den Ausführungsbeschluss fassen. Geplant ist, bereits im November 2026 mit den Erdarbeiten zu beginnen. Damit könnte der Outdoor-Activity-Park im Jahr 2027 Realität werden.

Für die Region ist dies eine hervorragende Nachricht. Mit der „Großen Freizeit“ erhält Fürstenwalde nicht nur eine moderne Freizeitanlage, sondern auch einen neuen Anziehungspunkt für Gäste und Besucher.

Die größere Vision: Bildungs- und Freizeitcampus

Der Outdoor-Activity-Park ist Teil eines umfassenderen Entwicklungskonzepts. Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) wurde festgelegt, dass der Bereich der „Großen Freizeit“ zu einem Bildungs- und Freizeitcampus entwickelt werden soll. Neben dem Activity-Park sind hier weitere Projekte angedacht, die den Standort langfristig aufwerten.

Dazu gehört auch die geplante Spree-Schwimmhalle 2.0, die ebenfalls in diesem Areal entstehen könnte. Zusammen würden diese Projekte einen einzigartigen Freizeit- und Bildungsstandort schaffen – nicht nur für Fürstenwalde, sondern für die gesamte Region.

Was das für Monteure und Gäste bedeutet

Für die vielen Monteure und Geschäftsreisenden, die regelmäßig in Fürstenwalde übernachten, ist die Entwicklung der Freizeitinfrastruktur ein zusätzlicher Pluspunkt. Nach der Arbeit locken dann nicht nur die schöne Natur an der Spree, sondern auch moderne Sport- und Erholungsangebote direkt vor Ort.

Wer also demnächst in Fürstenwalde zu tun hat, kann sich auf eine Stadt freuen, die aktiv in ihre Zukunft investiert – und dabei die Bedürfnisse aller Generationen im Blick behält.

Fazit

Der Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“ ist mehr als nur ein Spielplatz. Er ist ein Statement: Fürstenwalde will vorwärtskommen. Mit Bürgerbeteiligung, klarem Zeitplan und einer Vision, die über das Projekt hinausgeht. Die Dominformationen zeigen, dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist – und die Bürger gehen diesen Weg mit.

Quelle: Spreebote Online, Stadt Fürstenwalde/Spree

Die Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg war Schauplatz eines weiteren Meilensteins – diesmal nicht für E-Autos, sondern für die Energiewende. Tesla präsentierte exklusiv die neue Powerwall 3P, einen Heimspeicher, der speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde.

Was ist die Powerwall 3P?

Die Powerwall 3P ist ein dreiphasiges Solarbatteriesystem, das nahtlos in deutsche und europäische Hausanschlüsse integriert wird. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Dreiphasige Stromversorgung – kompatibel mit allen gängigen Hausanschlüssen in Deutschland
  • Integrierter Solar-Wechselrichter – effizientere Nutzung selbst erzeugten Stroms ohne zusätzliche Komponenten
  • Hohe Leistungsreserven – ausgelegt für Wärmepumpen und E-Mobilität
  • Vollständige Back-up-Funktionalität – bei Stromausfällen autonom weiterversorgen
  • Einfache Nachrüstbarkeit – auch für bestehende Photovoltaik-Anlagen geeignet

Gigafactory Berlin als Innovationszentrum

Die Präsentation in Grünheide war kein Zufall. James Bickford (Director Global Sales, Residential Energy Products) und Colby Hastings (Sr. Director, Residential Energy) betonten die strategische Bedeutung der Berliner Fabrik als Drehscheibe für nachhaltige Energielösungen in Europa.

Die Gigafactory fungiert damit zunehmend als Kompetenzzentrum nicht nur für Fahrzeugproduktion, sondern auch für die Weiterentwicklung der Tesla-Energy-Sparte – mit direkter Vernetzung zu europäischen Partnern.

iKratos: Europas Nummer 1 bei Tesla-Powerwall-Installationen

Ein bayerisches Unternehmen spielt dabei eine Schlüsselrolle: iKratos Solar- und Energietechnik GmbH aus Weißenohe bei Nürnberg. Mit über 3.000 installierten Tesla Powerwalls ist iKratos der führende zertifizierte Installateur Europas.

Christian Friedrich (Account Manager DACH, Energy Products) hob die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Tesla und iKratos als Vorbild für die gesamte Branche hervor. Sonja Kernstock (iKratos) ergänzte: „3.000 installierte Systeme bedeuten 3.000 Haushalte, die aktiv CO₂ einsparen. Die Powerwall 3P wird dieses Wachstum durch ihre unkomplizierte Installation und die hohe Leistung noch einmal beschleunigen.“

Was bedeutet das für Hausbesitzer?

Die Powerwall 3P zielt auf drei zentrale Anwendungsbereiche:

  1. Eigenverbrauchsoptimierung – selbst erzeugter Solarstrom wird gespeichert statt ins Netz eingespeist
  2. Unabhängigkeit bei Stromausfällen – vollständige Notstromversorgung des Haushalts
  3. Integration von Wärmepumpe und E-Auto – hohe Leistungsreserven für die zunehmende Elektrifizierung des Eigenheims

Für die Region um Fürstenwalde ist die Entwicklung relevant: Mit der Gigafactory als regionales Kompetenzzentrum und der zunehmenden Verbreitung von Photovoltaik in Brandenburg rückt die Kombination aus Solaranlage und Speicher in den Fokus – auch für Vermieter von möblierten Wohnungen, die Stromkosten optimieren wollen.

Fazit

Die Powerwall 3P ist mehr als ein Produktupdate – sie ist ein Indikator für die beschleunigte Elektrifizierung privater Haushalte. Die Entscheidung von Tesla, den europäischen Launch in Grünheide zu platzieren, unterstreicht die wachsende Bedeutung der Gigafactory als Innovationsmotor für die gesamte Region.

Quelle: iKratos Solar- und Energietechnik GmbH

Neue Ära für Fürstenwalde: Wiedergewählter Bürgermeister und moderne Verwaltung

Die Stadt Fürstenwalde/Spree steht vor einem wichtigen Wendepunkt. Mit der Wiederwahl von Matthias Rudolph als Bürgermeister am 26. April 2026 und dem bevorstehenden Umzug der Stadtverwaltung in moderne Räumlichkeiten beginnt eine neue Ära für die Domstadt an der Spree.

Zweite Amtszeit für Matthias Rudolph

Bei der Stichwahl am 26. April 2026 setzte sich der Amtsinhaber Matthias Rudolph mit 53,5 Prozent der Stimmen durch. Die Bürgerinnen und Bürger von Fürstenwalde entschieden sich damit für Kontinuität und erfahrene Führung in einer herausfordernden Zeit.

Die Stadtverwaltung lädt alle Bürger herzlich ein, gemeinsam den Beginn der zweiten Amtszeit zu feiern. Dies ist nicht nur ein formaler Akt – es ist ein Zeichen der Demokratie und der Bürgernähe, die das Rathaus in den kommenden Jahren prägen soll.

Großer Umzug der Stadtverwaltung

Parallel zur neuen Amtszeit vollzieht sich ein weiterer bedeutsamer Wandel: Die Stadtverwaltung zieht in das ehemalige Bonava-Haus um. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Neuordnung der Verwaltungsstrukturen, die Effizienz und Haushaltsstabilität zum Ziel hat.

Was der Umzug bedeutet

Mit einer Investition von rund 1,3 Millionen Euro werden moderne Arbeitsplätze geschaffen, die den Anforderungen an Brandschutz, Datenschutz und Arbeitsschutz entsprechen. Besonders wichtig: Vertrauliche Gespräche können künftig nicht mehr am Nachbartisch belauscht werden.

Das neue Bürgerbüro im Rathaus-Center wird ebenfalls umgebaut und erweitert. Das Standesamt und ein Welcome Center werden integriert – ein Plus an Servicequalität für alle Bürger und Gäste der Stadt.

Zahlen, die überzeugen

Die Investitionen zahlen sich schnell aus:

  • Ersparnis: Über 750.000 Euro pro Jahr durch geringere Mietkosten
  • Amortisation: Die Investition refinanziert sich in etwa zwei Jahren
  • Zukunft: Dauerhaft entlasteter Haushalt für wichtige Projekte

Zudem bleibt Bonava als Gewerbesteuerzahler am Standort Fürstenwalde erhalten – ein zusätzlicher wirtschaftlicher Vorteil.

Was kommt als Nächstes?

Die Haushaltssicherung, die im Januar 2026 eingeleitet wurde, bildet den finanziellen Rahmen für die kommenden Jahre. Priorität haben Pflichtaufgaben wie Schulen, Kitas und Brandschutz. Projekte mit hoher Förderquote oder zwingendem Sanierungsbedarf werden weiterverfolgt.

Der Campus Sonnengrundschule mit dem Hort „Abenteuerland“ bleibt auf Kurs. Auch der Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“ wird planmäßig fortgeführt.

Einladung an alle Bürger

Die Stadt Fürstenwalde/Spree lädt alle herzlich ein, den Beginn der zweiten Amtszeit von Bürgermeister Matthias Rudolph gemeinsam zu feiern. Details zur Feierlichkeit werden in Kürze bekannt gegeben.

Für Gäste und Monteure, die in Fürstenwalde wohnen, bedeutet die neue Amtszeit und der Verwaltungsumzug vor allem eines: Eine moderne, effiziente Stadtverwaltung, die den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist.


Fürstenwalde/Spree – eine Stadt im Aufbruch. Mit erfahrener Führung, klugen Investitionen und dem Blick nach vorn.

Das 20. Fürstenwalder Frühlingsfest steht vor der Tür

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2026 verwandelt sich das Stadtzentrum von Fürstenwalde in ein buntes Festgelände. Das 20. Fürstenwalder Frühlingsfest lädt Einheimische und Gäste zu einem Wochenende voller Musik, Kultur und geselligem Beisammensein ein. Nach Jahren, in denen das Fest unter dem Motto „Europa feiert mit“ stand, kehren die Organisatoren diesmal bewusst zurück zu den Wurzeln der Stadt.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Programmgestalter des Kultur- und Sportbüros sowie der Kulturfabrik haben Wert darauf gelegt, dass sich für jeden Geschmack etwas findet. Ob jung oder alt, ob musikbegeistert oder kulturinteressiert – das Frühlingsfest bietet ein vielfältiges Programm, das alle Generationen zusammenbringt.

Ein besonderes Highlight ist der traditionelle Festumzug am Samstag um 12:00 Uhr. Rund 800 Mitwirkende präsentieren einen bunten Querschnitt aus Fürstenwaldes Geschichte und lebendigem Vereinsleben. Zahlreiche Fahrzeuge sind bereits angemeldet, sodass ein farbenfrohes Bild entstehen dürfte, das die ganze Stadt in Feierstimmung versetzt.

Musik auf mehreren Bühnen

Die Musikfans kommen am Freitag- und Samstagabend voll auf ihre Kosten. Am Freitag ab 21:00 Uhr präsentiert Antenne Brandenburg die World-Music-Company-Show mit Künstlerinnen und Künstlern aus Europa, Amerika und Afrika. Um 23:00 Uhr heizt „Äl Jawala“ mit ihrem Balkan Big Beatz dem Publikum ordentlich ein.

Am Samstag sorgt die Kultband „Centric“ für Stimmung auf dem Marktplatz – zum Tanzen, Toben, Klatschen und Mitsingen. Ab 21:30 Uhr übernehmen die „Polkaholix“, Deutschlands beste Ska-Punk-Polka-Rock-Band, die Bühne am Domplatz. Wer es ruhiger mag, ist bei den „Zaunreitern“ und den „Gefährten der Nacht“ am Bischofsschloss oder bei der „Kleinen Orgelmusik zur Nacht“ im Dom ab 23:30 Uhr bestens aufgehoben.

Kinderfest im Bürgergarten

Am Samstag ab 13:00 Uhr verwandelt sich der Bereich rund um den Domplatz in ein Kinderparadies. Das Kinderfest ist in den vergangenen Jahren immer wieder ein Renner gewesen und bietet kleinen Gästen jede Menge Unterhaltung. Parallel dazu sorgen Schausteller und Fahrgeschäfte für Große und Kleine für Nervenkitzel und Spaß.

Etwas Neues: Das Fürstenwalder Rathausbräu

Eine Premiere feiert das Frühlingsfest in diesem Jahr mit dem Fürstenwalder Rathausbräu. Ab sofort wird in den historischen Kellern des Alten Rathauses ein eigenes Bier gebraut. Am Marktplatz können Besucher die neue Spezialität erstmals verkosten – ein Stück lebendige Stadtgeschichte im Glas.

Planen Sie Ihren Besuch

Das 20. Fürstenwalder Frühlingsfest ist mehr als nur ein Volksfest. Es ist ein Zeichen der Lebendigkeit und Gemeinschaft in der Domstadt. Wer aus der Region kommt oder Fürstenwalde als Monteurwohnung als Basis für Projekte in Brandenburg nutzt, sollte sich den Termin unbedingt vormerken. Die Innenstadt mit ihren geöffneten Geschäften, dem historischen Dom und dem malerischen Marktplatz bietet das perfekte Ambiente für ein Wochenende voller Erlebnisse.

Wann: 31. Mai bis 2. Juni 2026
Wo: Stadtzentrum Fürstenwalde/Spree
Highlights: Festumzug (Sa, 12:00 Uhr), Kinderfest (Sa, 13:00 Uhr), Konzerte auf mehreren Bühnen

Die Tesla Gigafactory in Grünheide hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Am 28. April 2026 wurde die millionste Drive Unit gefertigt. Doch was genau ist eine Drive Unit – und worin unterscheidet sie sich von einem kompletten Fahrzeug?

Drive Unit vs. Fahrzeug: Der entscheidende Unterschied

Viele Medienberichte überschneiden die Begriffe, aber technisch gesehen ist der Unterschied klar:

  • Ein Fahrzeug (Model Y) besteht aus Tausenden von Komponenten: Karosserie, Batterie, Interieur, Elektronik, Antrieb und vieles mehr.
  • Eine Drive Unit ist dagegen ein einzelnes, hochkomplexes Bauteil: der Elektromotor, der Wechselrichter (Inverter) und das Getriebe in einem integrierten Paket.

Eine Drive Unit ist also nur ein Teil des Fahrzeugs – wenn auch das Herzstück. Das bedeutet: 1 Million Drive Units bedeuten nicht automatisch 1 Million fertige Autos. Die Drive Units werden zunächst produziert und dann in die Fahrzeuge eingebaut.

Warum ist der Meilenstein dennoch wichtig?

Tesla betreibt in Grünheide eine besonders tiefe Fertigungstiefe. Während viele Hersteller Antriebe zukaufen, fertigt Tesla die Drive Units selbst vor Ort. Das sichert:

  • Qualitätskontrolle über den gesamten Prozess
  • Unabhängigkeit von Lieferketten
  • Kostensenkung durch vertikale Integration
  • Flexibilität bei Designänderungen

Die Zahlen im Vergleich

Meilenstein Datum Bedeutung
Eröffnung Gigafactory 22. März 2022 Start der Produktion
500.000 Model Y 31. März 2025 Ca. 1.100 Tage nach Eröffnung
700.000 Model Y 24. März 2026 +200.000 Fahrzeuge in einem Jahr
1.000.000 Drive Units 28. April 2026 Antriebseinheiten (Motor + Inverter + Getriebe)

Beschleunigung der Produktion

Besonders beeindruckend ist das Tempo: Die ersten 500.000 Drive Units benötigten knapp 2,5 Jahre, die nächsten 500.000 folgten in nur einem Jahr. Das zeigt, wie die Fertigungsprozesse optimiert wurden.

Im ersten Quartal 2026 stellte die Fabrik über 61.000 Model Y her – ein Rekord mit durchschnittlich rund 4.700 Fahrzeugen pro Woche. Tesla plant eine Steigerung auf 6.000 Fahrzeuge pro Woche bis Ende 2026, was einer Erhöhung um 20 Prozent entspricht.

Auswirkungen für die Region

Die Gigafactory beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Region Oder-Spree. Ab Mai 2026 werden 1.000 neue Stellen geschaffen, davon werden 500 befristete Verträge in feste umgewandelt. Der Krankenstand sank zudem von 17 Prozent (2024) auf aktuell unter fünf Prozent – ein Zeichen für verbesserte Arbeitsbedingungen.

Fazit

Die millionste Drive Unit ist kein „1 Million Fahrzeuge“-Meilenstein, aber ein technisch mindestens ebenso wichtiger. Sie steht für die Reife der Fabrik, die Fähigkeit zur hochkomplexen Eigenfertigung und das wirtschaftliche Potenzial der Region Brandenburg. Wer in Fürstenwalde und Umgebung lebt, profitiert direkt oder indirekt von diesem Erfolg – sei es durch Arbeitsplätze, Zulieferer oder den allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung.

Quellen: Tesla Manufacturing (X), TeslaNorth.com, IBTimes AU, electrive.com

Kulturfabrik Fürstenwalde – Herzstück der Stadt in bewegter Zeit

Die Kulturfabrik Fürstenwalde ist seit über 25 Jahren das pulsierende Herz der Stadt. Was einst als soziokulturelles Zentrum entstand, hat sich längst zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für Kunst, Musik und Gemeinschaft entwickelt. Doch die aktuelle Haushaltssituation der Stadt wirft Fragen über die Zukunft dieses kulturellen Schatzes auf.

Von der Fabrik zum Kulturzentrum

Die Geschichte der Kulturfabrik ist eng mit der Wiedervereinigung verbunden. Nach 1990 begannen engagierte Fürstenwalder, das ehemalige Industriegebäude in ein lebendiges Zentrum zu verwandeln. Mit Unterstützung des Landes Brandenburg, des Landkreises Oder-Spree und der Stadt entstand ein Ort, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt.

Heute beherbergt die Kulturfabrik nicht nur ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, sondern auch das Museum Fürstenwalde, die Stadtbibliothek und die Kunstgalerie im Alten Rathaus. Der Parkclub und der Jazzclub ergänzen das Angebot. Allein der Jazzclub um Peter Apitz organisiert seit 24 Jahren Konzerte mit erstklassigen deutschen und internationalen Musikern.

Haushaltskrise trifft Kultur

Die finanzielle Notlage der Stadt Fürstenwalde hat auch die Kulturfabrik erreicht. Mit einem strukturellen Defizit von rund 17 Millionen Euro und einer geplanten Begrenzung der freiwilligen Leistungen auf 6 Prozent der städtischen Einnahmen stehen Kultureinrichtungen vor enormen Herausforderungen. Bürgermeister Matthias Rudolph zog den Haushaltsentwurf zurück und kündigte ein Haushaltssicherungskonzept an.

Die Kulturfabrik ist besonders betroffen. Die geplanten Kürzungen bei der Kulturförderung könnten die Existenz einiger Einrichtungen gefährden. Die Kunstgalerie ist bereits leergeräumt, ihre Technik und Ausstattung abgebaut. Die internationalen Miniaturausstellungen, die als Quadriennale stattfanden und in ganz Europa einmalig waren, stehen vor dem Aus.

Die Stimmen der Stadt

Friedrich Stachat, Ehrenbürger der Stadt und langjähriger Kulturschaffender, äußerte sich besorgt. In einem Offenen Brief betonte er, dass Kultur nicht nur ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor ist, sondern auch wichtige Bildungsaufgaben übernimmt und das Zusammenleben der Gesellschaft fördert. Er kritisiert, dass viele Stadtverordnete die Kulturfabrik und die Galerie selten oder nie besucht haben, nun aber über deren Schicksal entscheiden sollen.

Die Bürgerinitiative wohin-fuewa.de dokumentiert die Auswirkungen der Haushaltskürzungen transparent. 34 Träger und 88 Einrichtungen sind betroffen. Die öffentliche Debatte zeigt, wie sehr die Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder an ihrer Kultur hangen.

Programm trotz Krisenstimmung

Trotz der ungewissen Zukunft bietet die Kulturfabrik auch 2026 ein abwechslungsreiches Programm. Musikalische Lesungen, Jazzkonzerte, Kabarett und Kindermusicals stehen auf dem Spielplan. Der Fürstenwalder Musikzyklus und Veranstaltungen im Parkclub ziehen weiterhin Besucher an.

Das Museum präsentiert seine bedeutende Sammlung, darunter die einmalige Geschiebesammlung und künstlerische Nachlässe. Die Stadtbibliothek in den großen Etagen der Fabrik bleibt ein wichtiger Bildungsort. Auch das Alte Rathaus mit seinem Festsaal für Kammermusik und dem Brauereikeller der Fürstenwalder Brauereifreunde trägt zur kulturellen Vielfalt bei.

Ausblick: Was bleibt?

Die Zukunft der Kulturfabrik hängt davon ab, wie Stadtverwaltung und Politik die Haushaltssicherung gestalten. Ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept bietet die Chance, Einschnitte gezielter und fairer zu planen. Pflichtaufgaben wie Schulen, Kitas und Brandschutz haben Vorrang, doch Kultur bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität.

Fürstenwalde steht an einem Wendepunkt. Die Stadt hat in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht und ein lebendiges Kulturleben aufgebaut. Ob diese Leistung erhalten bleibt, wird die kommenden Monate zeigen. Für Gäste und Bewohner bleibt die Kulturfabrik aber weiterhin ein Ort, der die Stadt lebendig und einzigartig macht.

Amtsinhaber gewinnt knappe Stichwahl mit 53,5 Prozent

Die Entscheidung ist gefallen: Matthias Rudolph bleibt Bürgermeister von Fürstenwalde/Spree. Bei der Stichwahl am Sonntag, dem 26. April 2026, setzte sich der Amtsinhaber gegen seinen Herausforderer Mathias Papendieck durch.

Ergebnis der Stichwahl

Laut vorläufigem Endergebnis erhielt Rudolph 53,5 Prozent der Stimmen, während Papendieck auf 46,5 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent. Insgesamt entfielen 6.578 Stimmen auf Rudolph und 5.708 auf Papendieck.

Damit erfüllte Rudolph auch das erforderliche Quorum von 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten – eine Voraussetzung, die im ersten Wahlgang am 12. April keiner der sieben Kandidaten erreicht hatte.

Die Kandidaten im Überblick

Matthias Rudolph trat für das Bündnis Fürstenwalder Zukunft und BVB/Freie Wähler an und wurde von der AfD unterstützt. Der 1976 in Bad Saarow geborene Politiker steht für eine Fortsetzung der bisherigen Stadtpolitik und ordnet sich selbst als unabhängig ein.

Mathias Papendieck, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter, wurde von einem breiten Bündnis aus SPD, CDU, Grünen und Linken unterstützt. Er hatte für einen politischen Neustart in der Stadt geworben.

Wichtigstes Wahlkampfthema: Sicherheit

Im Wahlkampf spielte die Sicherheitslage in Fürstenwalde eine zentrale Rolle. Erst kurz vor der Wahl wurde ein 20-Jähriger in einem Problemkiez angeschossen. Auch aus dem Stadtpark werden sexuelle Übergriffe gemeldet, und die Sicherheit am Fürstenwalder Bahnhof ist ein Dauerthema.

Rudolph will deshalb mehr Kompetenzen für sein Ordnungsamt und setzt sich für die Schaffung einer Stadtpolizei ein: „Die sollen schon aussehen wie Polizei – deswegen Stadtpolizei. Letztendlich geht es dann darum, präsent zu sein.“

Was bedeutet das für Fürstenwalde?

Mit der Wiederwahl von Rudolph setzt sich die bisherige politische Linie in der Stadt fort. Für Monteure und Geschäftsreisende, die in Fürstenwalde unterkommen, bedeutet das:

  • Stabilität in der Stadtpolitik – keine plötzlichen politischen Richtungswechsel
  • Mehr Sicherheitsmaßnahmen geplant, insbesondere im Bahnhofsbereich und öffentlichen Raum
  • Kontinuität bei Infrastrukturprojekten wie dem Bürgerbudget und der Sanierung der Großen Freizeit

Ausblick

Rudolph bleibt weitere acht Jahre im Amt. Die Herausforderungen bleiben groß: neben der Sicherheit auch die weitere Entwicklung der Innenstadt, der Wohnungsbau (wie das Projekt mit 1.000 neuen Wohnungen) und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen in einer Stadt, in der die AfD die stärkste Fraktion im Stadtparlament stellt.


Quelle: rbb24 Brandenburg Aktuell, 26.04.2026

Fürstenwalde wächst – und mit der Wiederwahl von Bürgermeister Rudolph hat die Stadt eine klare Richtung für die kommenden Jahre. Für Geschäftsreisende und Monteure bietet die Stadt weiterhin eine stabile Basis mit spannenden Entwicklungen.

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Bürgerbudget 2026 in Fürstenwalde - Stadt mit Bürgerbeteiligung

Fürstenwalde setzt auch 2026 auf die Kraft seiner Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Bürgerbudget hat die Stadt ein bewährtes Beteiligungsinstrument geschaffen, das den Menschen direkten Einfluss auf die Gestaltung ihres Lebensumfeldes gibt. Insgesamt standen in diesem Jahr 80.000 Euro zur Verfügung – und die Fürstenwalder haben entschieden.

Rekordbeteiligung bei der Abstimmung

Die Abstimmung zum Bürgerbudget 2026 zählte zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Stadt. 1.858 Fürstenwalderinnen und Fürstenwalder gaben ihre Stimme ab und bestimmten damit, welche Projekte umgesetzt werden. Die hohe Beteiligung zeigt, wie sehr die Bevölkerung an der Weiterentwicklung ihrer Heimatstadt interessiert ist.

Die sechs Gewinnerprojekte

Aus zahlreichen Einreichungen konnten sich sechs Projekte durchsetzen. Jedes der ersten fünf Projekte erhält die maximale Fördersumme von 15.000 Euro. Das sechste Projekt wurde mit 5.000 Euro gefördert:

1. Tafel Fürstenwalde – 1.064 Stimmen

Mit deutlichem Vorsprung gewann die Unterstützung der Tafel Fürstenwalde. Die Einrichtung, die bedürftigen Menschen mit Lebensmitteln versorgt, kann nun ihre Arbeit weiter ausbauen. Die hohe Zustimmung zeigt, wie wichtig soziale Solidarität in der Stadt ist.

2. Sommer-Open-Air-Kino am Jagdschloss – 974 Stimmen

Das kostenfreie Sommer-Open-Air-Kino auf dem Gelände des Jagdschlosses wird auch in den kommenden Jahren die Fürstenwalder unter freiem Himmel verzaubern. Ein mobiler Leinwandaufbau, professionelle Technik und ein abwechslungsreiches Filmprogramm sorgen für Kulturgenuss für Jung und Alt.

3. Automatische Defibrillatoren – 881 Stimmen

Die Anschaffung automatischer Defibrillatoren für das gesamte Stadtgebiet erhielt breite Zustimmung. Diese lebensrettenden Geräte werden an zentralen öffentlichen Standorten installiert – ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Gesundheitsvorsorge für alle Einwohner.

4. Neugestaltung des Heimattiergartens – 699 Stimmen

Der Eingangsbereich am Heimattiergarten im Stadtpark erhält ein attraktives neues Erscheinungsbild. Mit Sitzgelegenheiten, Bepflanzungen und Informationstafeln wird der Zugang zum beliebten Ausflugsziel aufgewertet – besonders für Familien mit Kindern ein Gewinn.

5. Erntefest in Fürstenwalde – 664 Stimmen

Die Ausrichtung eines Erntefestes bringt Tradition und Gemeinschaft zurück in die Stadt. Mit regionalen Erzeugnissen, Handwerk und Musik soll das Fest die ländliche Identität Fürstenwaldes feiern und Besucher aus der gesamten Region anziehen.

6. Mobiles Planetarium – 5.000 Euro

Ein Projekt der Gerhard-Goßmann-Grundschule sicherte sich den sechsten Platz. Nach einer Budgetanpassung konnte auch dieses Projekt mit 5.000 Euro gefördert werden. Das Mobile Planetarium ermöglicht Schulen und Kindergärten einen faszinierenden Blick in den Nachthimmel – direkt vor Ort im Klassenzimmer.

Vollständige Budgetauschöpfung

Das gesamte Bürgerbudget von 80.000 Euro wurde vollständig ausgeschöpft. Bürgermeister Matthias Rudolph betonte: „Wir danken allen Einreichenden für ihre vielfältigen Ideen, die zeigen, wie sehr die Menschen daran interessiert sind, unsere Stadt gemeinsam lebenswerter und schöner zu gestalten.“

Jetzt Vorschläge für 2027 einreichen

Bereits jetzt können Bürgerinnen und Bürger Ideen für das Bürgerbudget 2027 einreichen. Gesucht sind Projekte, Angebote oder Anschaffungen mit einem Budget von bis zu 15.000 Euro, die Fürstenwalde bereichern. Vorschläge können per E-Mail an buergerbudget@fuerstenwalde-spree.de gesendet werden.

Das Bürgerbudget bleibt ein starkes Signal: In Fürstenwalde zählt die Stimme jedes Einzelnen.

Ein wichtiger Treffpunkt für die ganze Stadt

Die Große Freizeit in Fürstenwalde/Spree ist seit Jahrzehnten ein zentraler Ort für Sport, Spiel und Begegnung. Besonders im Stadtteil Nord erfüllt die Anlage eine wichtige Funktion als niedrigschwellige, kostenfreie Freizeitmöglichkeit für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Doch die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen – eine umfassende Sanierung ist überfällig.

3,3 Millionen Euro Fördermittel für die Modernisierung

Gute Nachrichten für Fürstenwalde: Im September 2025 übergab Staatssekretärin Dr. Ina Bartmann vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro an die Stadt. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und fließen in das Programm Nachhaltige Stadtentwicklung (NaS).

Für die Stadt ist dies eine enorme Unterstützung. Seit 1991 hat Fürstenwalde bereits rund 33,3 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln für Städtebauvorhaben erhalten. Die Sanierung der Großen Freizeit ist nun ein weiterer wichtiger Mosaikstein für die Entwicklung der Stadt.

Was ist geplant?

Die geplanten Maßnahmen sind umfangreich und zielen darauf ab, die Anlage für die Zukunft fit zu machen:

  • Skatepark und Pumptrack: Neubau und Modernisierung des Skateparks sowie Errichtung eines Pumptracks für Radfahrer und Skater.
  • Sportplätze: Sanierung und Erweiterung von Basketball-, Bolz-, Volleyball- und Tischtennisplätzen.
  • Grünflächen: Begrünung mit schattenspendenden Bäumen und Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche.
  • Erholungszonen: Neugestaltung mit Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und ökologischer Grünvernetzung.
  • Barrierefreiheit: Herstellung barrierefreier Wege mit wasserdurchlässigen Materialien.
  • Infrastruktur: Installation von Trinkwasserbrunnen und teilweise Überdachung von Sport- und Aufenthaltsflächen.

Bürgerbeteiligung ist gefragt

Besonders positiv: Das Vorhaben wird durch eine umfassende Bürgerbeteiligung begleitet. Die Stadt plant Kiez-Begehungen, Dialog-Abende und Schulprojektwochen, um die Bedürfnisse der Nutzer in die Planung einzubeziehen. So soll sichergestellt werden, dass die modernisierte Anlage tatsächlich den Wünschen der Fürstenwalder Bevölkerung entspricht.

Schulen nutzen die Große Freizeit bereits heute für Sportunterricht und naturwissenschaftliche Exkursionen. Durch die Sanierung werden diese Möglichkeiten noch erweitert und verbessert.

Warum die Große Freizeit so wichtig ist

Die Große Freizeit ist mehr als nur eine Sportanlage. Sie ist ein sozialer Treffpunkt, der zur Integration und zum Zusammenhalt in der Stadt beiträgt. In einer Zeit, in der öffentliche Räume zunehmend unter Druck stehen, ist die Sanierung ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit von Fürstenwalde.

Für Familien, die in der Region leben oder zu Besuch sind, bietet die Anlage eine wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und aktiven Freizeitgestaltung. Besonders für Monteure und Geschäftsreisende, die in Fürstenwalde untergebracht sind, ist die Große Freizeit eine willkommene Abwechslung nach der Arbeit.

Ausblick

Die Sanierung der Großen Freizeit ist ein Beispiel dafür, wie kommunale Infrastruktur mit Hilfe von Bundes- und EU-Mitteln modernisiert werden kann. Fürstenwalde profitiert davon nicht nur als Wohnstandort, sondern auch als attraktives Ziel für Besucher und Geschäftsreisende.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, EFRE

Grünheide steht vor einem Wendepunkt: Tesla hat bekanntgegeben, dass das Werk in Brandenburg bis Ende Juni 1.000 neue Mitarbeiter einstellen wird. Das teilte der US-Elektroautobauer der Deutschen Presse-Agentur mit. Damit würden dort künftig 11.700 Menschen arbeiten – ein deutlicher Gegentrend zu den Schwierigkeiten der vergangenen Monate.

20 Prozent mehr Produktion ab dem 3. Quartal

Die Geschäftsführung der Gigafactory Berlin-Brandenburg will die Wochenproduktion ab dem dritten Quartal um circa 20 Prozent steigern. Erste Einstellungen seien bereits ab Mai geplant. Tesla begründet den Schritt mit gestiegener Nachfrage nach dem Model Y. Vor etwas mehr als zwei Jahren arbeiteten in Grünheide noch rund 12.400 Beschäftigte – die aktuelle Expansion nähert sich also wieder an diese Zahlen heran.

Leiharbeiter werden übernommen

Neben den 1.000 neuen Stellen plant Tesla, voraussichtlich rund 500 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter im Laufe des Jahres in feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse zu übernehmen. Unabhängig davon hat das Unternehmen die Suche nach mehreren hundert neuen Beschäftigten für die Batteriezellfertigung begonnen, die in der ersten Jahreshälfte 2027 starten soll.

Elon Musk will den „größten Fabrikkomplex Europas“

Die Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg öffnete vor rund vier Jahren ihre Tore. Tesla-Chef Elon Musk hat wiederholt angekündigt, die Fabrik massiv auszubauen und nach eigenen Angaben „wahrscheinlich den größten Fabrikkomplex in Europa daraus zu machen“. Der Ausbau lag wegen der schwierigen Marktlage bisher in Wartestellung – die aktuellen Einstellungen könnten den Startschuss für eine neue Wachstumsphase bedeuten.

Was bedeutet das für die Region?

Für die Region Berlin-Brandenburg ist die Nachricht ein starkes Signal. Die Gigafactory ist einer der größten Arbeitgeber in der Lausitz und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Land. Die geplanten Einstellungen und die Übernahme von Leiharbeitern zeigen, dass Tesla trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und politischer Turbulenzen an seinem europäischen Standort festhält.

Das Werk in Grünheide bleibt somit ein Leuchtturmprojekt für die Elektromobilität in Deutschland – mit Potenzial für weiteres Wachstum und Arbeitsplätze in den kommenden Jahren.

Quelle: Handelsblatt / Deutsche Presse-Agentur

Fürstenwalde wächst: Großes Wohnungsbauprojekt angekündigt

In einer überraschenden Meldung vom 22. April 2026 wurde bekannt, dass die Readcrest Capital AG und die KFK Holding ein gemeinsames Joint Venture starten, um in Fürstenwalde/Spree ein Mehrgenerationenquartier mit bis zu 1.000 Wohnungen zu entwickeln. Das Projekt auf einem rund 60.000 Quadratmeter großen Grundstück könnte die Stadt nachhaltig verändern und Fürstenwalde als Wohnstandort neu auf die Landkarte bringen.

Modernes Wohnen für alle Generationen

Das geplante Quartier setzt konsequent auf das Konzept des erschwinglichen Mehrgenerationenwohnens. Ein inklusives Umfeld für junge Familien, Singles und Senioren soll entstehen. Durch einen Mix aus verschiedenen Wohnungstypen und barrierefreien Angeboten reagiert das Projekt auf die steigende Nachfrage nach flexiblem und bezahlbarem Wohnraum in der Region Berlin-Brandenburg.

Besonders hervorzuheben ist die exzellente Verkehrsanbindung des Areals: Über die in unmittelbarer Nähe gelegene Regionalbahn erreichen Bewohner Berlin in rund 30 Minuten. Das macht den Standort für Pendler besonders attraktiv, die in der Hauptstadt arbeiten, aber im grünen Umland wohnen möchten.

Historisches Erbe trifft auf moderne Architektur

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die bewusste Verbindung von modernem Wohnkomfort mit historischem Erbe. Wie Rolf Elgeti, CEO der Readcrest Capital AG, betont: „Mit diesem Projekt möchten wir nicht nur neuen Wohnraum schaffen, der bekanntermaßen dringend benötigt wird, sondern auch ein Stück Stadtgeschichte erhalten und wiederbeleben.“

Das Quartier soll also nicht einfach ein anonymes Neubaugebiet werden, sondern bewusst Bezug zur Geschichte Fürstenwaldes nehmen und die Identität der Stadt stärken.

Mehrwert für die Region Oder-Spree

Das Projekt bringt einen deutlichen Mehrwert für Fürstenwalde und die gesamte Region:

  • Wirtschaftlicher Impuls: Bauprojekte und neue Bewohner stärken Handel, Gastronomie und Dienstleistungen vor Ort
  • Städtebauliche Aufwertung: Die Entwicklung des Areals verbessert das Stadtbild nachhaltig
  • Arbeitsplätze: Der Bau und die anschließende Bewirtschaftung schaffen neue Jobs in der Region
  • Infrastruktur: Neue Bewohner fördern die Weiterentwicklung von Verkehr, Bildung und Freizeitangeboten

Besonders interessant: Die Nähe zu großen Arbeitgebern wie Tesla in Grünheide und Daiwa House Modular Europe macht das Quartier für Fachkräfte attraktiv, die kurze Wege zum Arbeitsplatz schätzen.

Joint Venture mit strategischer Partnerschaft

Das Projekt wird als 50:50-Joint Venture zwischen der börsennotierten Readcrest Capital AG und der Kölner KFK Holding (Karimian Flossbach Kreft Holding GmbH) umgesetzt. Diese Partnerschaft wurde bereits am 1. September 2025 angekündigt und startet nun mit dem Fürstenwalder Projekt.

Nikan Karimian-Pour, Managing Partner von KFK Holding, erklärt: „Das Projekt in Fürstenwalde zeigt die Stärke unserer Partnerschaft. Wir beabsichtigen, weitere Projekte dieser Art zu realisieren und damit langfristig zur Entwicklung zukunftsfähiger Wohnstandorte in dynamischen Metropolregionen beizutragen.“

Ausblick und Bedeutung für Fürstenwalde

Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Fürstenwalde/Spree, um historische Werte zu bewahren und gleichzeitig modernen Wohnkomfort zu bieten. Weitere Details und Kennzahlen zum Projekt sollen in Kürze auf der Website der Readcrest Capital AG veröffentlicht werden.

Für Fürstenwalde bedeutet dieses Projekt einen gewaltigen Entwicklungsschub. 1.000 neue Wohnungen bedeuten nicht nur tausende neue Einwohner, sondern auch eine stärkere wirtschaftliche Basis, mehr Kaufkraft und eine Aufwertung der gesamten Stadt. In Verbindung mit anderen aktuellen Projekten wie dem Verkauf der Fürstengalerie und der geplanten Sanierung der Großen Freizeit zeichnet sich ab, dass Fürstenwalde an Dynamik gewinnt und sich als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort positioniert.

Für Monteure und Geschäftsreisende, die in der Region unterwegs sind, eröffnen sich damit auch neue Perspektiven. Die wachsende Stadt bietet nicht nur moderne Unterkünfte, sondern auch eine lebendige Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Kulturangeboten.

Quellen: Readcrest Capital AG, finanzen.net, EQS News