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DDR-Sport als Vorbild: In Fürstenwalde werden die stärksten Brandenburger gekürt

Vom „Stärksten Lehrling“ zum Schulwettbewerb

Ein altes DDR-Sportformat feiert in Fürstenwalde eine unerwartete Wiederbelebung: Der Wettkampf um den Titel des „Stärksten Brandenburgers“ bringt Schülerinnen und Schüler aus der Region zusammen und misst ihre körperliche Leistungsfähigkeit in verschiedenen Disziplinen. Inspiriert vom legendären DDR-Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“, der in den Betrieben der ehemaligen DDR ein fester Bestandteil des sportlichen Wettstreits unter Auszubildenden war, wird das Konzept nun in zeitgemäßer Form neu aufgelegt.

Der Wettbewerb fand in dieser Woche in Fürstenwalde statt und lockte zahlreiche Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Oder-Spree an. Anders als beim historischen Vorbild geht es heute nicht mehr um den Wettkampf in der Ausbildung, sondern um einen schulübergreifenden sportlichen Vergleich, der Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit gleichermaßen fordert.

Mehr als nur Muskelkraft

Die teilnehmenden Schüler mussten sich in verschiedenen Stationen beweisen. Neben klassischen Kraftübungen wie Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen standen auch Ausdauerläufe und Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Besonders beliebt war der Medizinball-Weitwurf, der an die alten DDR-Sportfeste erinnert und bei dem es nicht nur auf reine Muskelkraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt.

Die Organisatoren betonen den pädagogischen Wert des Wettkampfs: „Es geht uns nicht darum, bloße Muskelpakete zu küren. Wir wollen Jugendlichen zeigen, dass körperliche Fitness und sportlicher Ehrgeiz etwas Erstrebenswertes sind. Im Zeitalter von Social Media und ständiger Bildschirmzeit ist das wichtiger denn je.“

Ein Stück DDR-Sportgeschichte

Der Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“ war in der DDR eine feste Institution. In nahezu jedem Betrieb traten Auszubildende gegeneinander an, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Der Sieger auf Betriebsebene qualifizierte sich für die Kreis- und Bezirksausscheide, bis schließlich die stärksten Lehrlinge der Republik ermittelt wurden. Sport und körperliche Ertüchtigung hatten in der DDR-Arbeitswelt einen hohen Stellenwert – ein Erbe, das im wiedervereinigten Deutschland vielerorts in Vergessenheit geriet.

Dass ausgerechnet in Fürstenwalde nun ein ähnliches Format für Schüler wiederbelebt wird, ist kein Zufall. Die Stadt blickt auf eine lange Sporttradition zurück und beheimatet zahlreiche aktive Sportvereine. Der Wettkampf knüpft an diese Tradition an und verbindet sie mit modernen sportpädagogischen Ansätzen.

Positive Resonanz von allen Seiten

Die ersten Rückmeldungen von Teilnehmern, Eltern und Lehrern sind durchweg positiv. „Endlich mal ein Wettbewerb, bei dem nicht nur die klassischen Sportskanonen gewinnen. Hier zählt der gesamte Körper und nicht nur Sprintgeschwindigkeit“, freut sich eine begleitende Sportlehrerin einer Oberschule aus dem Landkreis.

Auch die Stadt Fürstenwalde unterstützt die Initiative. Bürgermeister Matthias Rudolph, der kürzlich in seine zweite Amtszeit gestartet ist, zeigte sich bei einem Kurzbesuch beeindruckt: „Solche Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt und zeigen, was in unserer Jugend steckt. Ich hoffe, dass der Wettkampf zu einer festen Größe im Fürstenwalder Veranstaltungskalender wird.“

Ausblick: Vielleicht bald landesweit?

Die Organisatoren träumen bereits von einer Ausweitung des Formats. Nach dem gelungenen Auftakt in Fürstenwalde soll der Wettbewerb „Stärkster Brandenburger“ im kommenden Jahr möglicherweise in mehreren Städten des Landes Brandenburg ausgetragen werden. Auch eine Alterserweiterung auf jüngere Jahrgänge wird diskutiert.

Fürstenwalde hat damit einmal mehr bewiesen, dass die Stadt nicht nur wirtschaftlich und kulturell aufstrebend ist, sondern auch im Bereich der Jugendförderung und des Breitensports neue Impulse setzt. Ein Wettkampf, der DDR-Tradition mit modernen Werten verbindet – das passt gut in eine Stadt, die ihre Geschichte kennt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-spree.jpg 1442 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-30 06:04:232026-05-30 06:04:23DDR-Sport als Vorbild: In Fürstenwalde werden die stärksten Brandenburger gekürt
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Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“: Fürstenwaldes neue Attraktion nimmt Gestalt an

Ein Park für alle Generationen entsteht in Fürstenwalde

Der Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“ in Fürstenwalde/Spree nimmt immer konkretere Formen an. Bei einem öffentlichen Zusammentreffen vor Ort zeigte sich eindrucksvoll, wie groß das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an diesem ambitionierten Projekt ist. Zahlreiche Anwohner sowie künftige Nutzer nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und eigene Ideen einzubringen.

Was den Outdoor-Activity-Park ausmacht

Der beauftragte Planer präsentierte die neuesten Visualisierungen und stellte die vorgesehenen Elemente des Parks anschaulich vor. Die geplante Freizeitanlage soll ein echtes Highlight für die gesamte Region werden und bietet ein vielfältiges Angebot für verschiedene Altersgruppen und Interessen:

  • Bewegungs- und Spielbereiche für Kinder und Jugendliche – von modernen Spielgeräten bis zu Kletterelementen
  • Sport- und Fitnessflächen für aktive Erwachsene
  • Entspannungszonen und Aufenthaltsbereiche für Familien und Senioren
  • Barrierefreie Zugänge – ein Park, der wirklich für alle zugänglich sein soll
  • Nachhaltige Gestaltung mit ökologischen Materialien und bewusster Integration in die bestehende Umgebung

Bürgerbeteiligung als Erfolgsfaktor

Was den Abend besonders machte: Die zahlreichen Gespräche, Fragen und konstruktiven Hinweise der Anwohner. Dieses Projekt begeistert die Fürstenwalder – und die Menschen wollen mitgestalten. Die Stadtverwaltung hat erkannt, dass echte Beteiligung der Bürgerschaft der Schlüssel zum Erfolg ist.

Weitere Informations- und Beteiligungsformate sind bereits geplant. So soll der Entwicklungsprozess weiterhin aktiv von den Bürgerinnen und Bürgern begleitet werden können. Denn nur wer mitdenkt, fühlt sich dem Projekt auch wirklich zugehörig.

Der Zeitplan: Erdarbeiten starten noch 2026

Ein wichtiger Meilenstein steht kurz bevor: Die Stadtverordnetenversammlung muss den Ausführungsbeschluss fassen. Geplant ist, bereits im November 2026 mit den Erdarbeiten zu beginnen. Damit könnte der Outdoor-Activity-Park im Jahr 2027 Realität werden.

Für die Region ist dies eine hervorragende Nachricht. Mit der „Großen Freizeit“ erhält Fürstenwalde nicht nur eine moderne Freizeitanlage, sondern auch einen neuen Anziehungspunkt für Gäste und Besucher.

Die größere Vision: Bildungs- und Freizeitcampus

Der Outdoor-Activity-Park ist Teil eines umfassenderen Entwicklungskonzepts. Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) wurde festgelegt, dass der Bereich der „Großen Freizeit“ zu einem Bildungs- und Freizeitcampus entwickelt werden soll. Neben dem Activity-Park sind hier weitere Projekte angedacht, die den Standort langfristig aufwerten.

Dazu gehört auch die geplante Spree-Schwimmhalle 2.0, die ebenfalls in diesem Areal entstehen könnte. Zusammen würden diese Projekte einen einzigartigen Freizeit- und Bildungsstandort schaffen – nicht nur für Fürstenwalde, sondern für die gesamte Region.

Was das für Monteure und Gäste bedeutet

Für die vielen Monteure und Geschäftsreisenden, die regelmäßig in Fürstenwalde übernachten, ist die Entwicklung der Freizeitinfrastruktur ein zusätzlicher Pluspunkt. Nach der Arbeit locken dann nicht nur die schöne Natur an der Spree, sondern auch moderne Sport- und Erholungsangebote direkt vor Ort.

Wer also demnächst in Fürstenwalde zu tun hat, kann sich auf eine Stadt freuen, die aktiv in ihre Zukunft investiert – und dabei die Bedürfnisse aller Generationen im Blick behält.

Fazit

Der Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“ ist mehr als nur ein Spielplatz. Er ist ein Statement: Fürstenwalde will vorwärtskommen. Mit Bürgerbeteiligung, klarem Zeitplan und einer Vision, die über das Projekt hinausgeht. Die Dominformationen zeigen, dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist – und die Bürger gehen diesen Weg mit.

Quelle: Spreebote Online, Stadt Fürstenwalde/Spree

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/outdoor-park.jpg 800 1200 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-03 06:05:572026-05-03 06:05:57Outdoor-Activity-Park „Große Freizeit“: Fürstenwaldes neue Attraktion nimmt Gestalt an
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Große Freizeit in Fürstenwalde: 3,3 Millionen Euro für die Sanierung

Ein wichtiger Treffpunkt für die ganze Stadt

Die Große Freizeit in Fürstenwalde/Spree ist seit Jahrzehnten ein zentraler Ort für Sport, Spiel und Begegnung. Besonders im Stadtteil Nord erfüllt die Anlage eine wichtige Funktion als niedrigschwellige, kostenfreie Freizeitmöglichkeit für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Doch die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen – eine umfassende Sanierung ist überfällig.

3,3 Millionen Euro Fördermittel für die Modernisierung

Gute Nachrichten für Fürstenwalde: Im September 2025 übergab Staatssekretärin Dr. Ina Bartmann vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro an die Stadt. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und fließen in das Programm Nachhaltige Stadtentwicklung (NaS).

Für die Stadt ist dies eine enorme Unterstützung. Seit 1991 hat Fürstenwalde bereits rund 33,3 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln für Städtebauvorhaben erhalten. Die Sanierung der Großen Freizeit ist nun ein weiterer wichtiger Mosaikstein für die Entwicklung der Stadt.

Was ist geplant?

Die geplanten Maßnahmen sind umfangreich und zielen darauf ab, die Anlage für die Zukunft fit zu machen:

  • Skatepark und Pumptrack: Neubau und Modernisierung des Skateparks sowie Errichtung eines Pumptracks für Radfahrer und Skater.
  • Sportplätze: Sanierung und Erweiterung von Basketball-, Bolz-, Volleyball- und Tischtennisplätzen.
  • Grünflächen: Begrünung mit schattenspendenden Bäumen und Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche.
  • Erholungszonen: Neugestaltung mit Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und ökologischer Grünvernetzung.
  • Barrierefreiheit: Herstellung barrierefreier Wege mit wasserdurchlässigen Materialien.
  • Infrastruktur: Installation von Trinkwasserbrunnen und teilweise Überdachung von Sport- und Aufenthaltsflächen.

Bürgerbeteiligung ist gefragt

Besonders positiv: Das Vorhaben wird durch eine umfassende Bürgerbeteiligung begleitet. Die Stadt plant Kiez-Begehungen, Dialog-Abende und Schulprojektwochen, um die Bedürfnisse der Nutzer in die Planung einzubeziehen. So soll sichergestellt werden, dass die modernisierte Anlage tatsächlich den Wünschen der Fürstenwalder Bevölkerung entspricht.

Schulen nutzen die Große Freizeit bereits heute für Sportunterricht und naturwissenschaftliche Exkursionen. Durch die Sanierung werden diese Möglichkeiten noch erweitert und verbessert.

Warum die Große Freizeit so wichtig ist

Die Große Freizeit ist mehr als nur eine Sportanlage. Sie ist ein sozialer Treffpunkt, der zur Integration und zum Zusammenhalt in der Stadt beiträgt. In einer Zeit, in der öffentliche Räume zunehmend unter Druck stehen, ist die Sanierung ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit von Fürstenwalde.

Für Familien, die in der Region leben oder zu Besuch sind, bietet die Anlage eine wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und aktiven Freizeitgestaltung. Besonders für Monteure und Geschäftsreisende, die in Fürstenwalde untergebracht sind, ist die Große Freizeit eine willkommene Abwechslung nach der Arbeit.

Ausblick

Die Sanierung der Großen Freizeit ist ein Beispiel dafür, wie kommunale Infrastruktur mit Hilfe von Bundes- und EU-Mitteln modernisiert werden kann. Fürstenwalde profitiert davon nicht nur als Wohnstandort, sondern auch als attraktives Ziel für Besucher und Geschäftsreisende.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, EFRE

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/04/park.jpg 800 1200 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-04-26 06:02:342026-04-26 06:03:03Große Freizeit in Fürstenwalde: 3,3 Millionen Euro für die Sanierung

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