Große Freizeit in Fürstenwalde: 3,3 Millionen Euro für die Sanierung
Ein wichtiger Treffpunkt für die ganze Stadt
Die Große Freizeit in Fürstenwalde/Spree ist seit Jahrzehnten ein zentraler Ort für Sport, Spiel und Begegnung. Besonders im Stadtteil Nord erfüllt die Anlage eine wichtige Funktion als niedrigschwellige, kostenfreie Freizeitmöglichkeit für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Doch die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen – eine umfassende Sanierung ist überfällig.
3,3 Millionen Euro Fördermittel für die Modernisierung
Gute Nachrichten für Fürstenwalde: Im September 2025 übergab Staatssekretärin Dr. Ina Bartmann vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro an die Stadt. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und fließen in das Programm Nachhaltige Stadtentwicklung (NaS).
Für die Stadt ist dies eine enorme Unterstützung. Seit 1991 hat Fürstenwalde bereits rund 33,3 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln für Städtebauvorhaben erhalten. Die Sanierung der Großen Freizeit ist nun ein weiterer wichtiger Mosaikstein für die Entwicklung der Stadt.
Was ist geplant?
Die geplanten Maßnahmen sind umfangreich und zielen darauf ab, die Anlage für die Zukunft fit zu machen:
- Skatepark und Pumptrack: Neubau und Modernisierung des Skateparks sowie Errichtung eines Pumptracks für Radfahrer und Skater.
- Sportplätze: Sanierung und Erweiterung von Basketball-, Bolz-, Volleyball- und Tischtennisplätzen.
- Grünflächen: Begrünung mit schattenspendenden Bäumen und Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche.
- Erholungszonen: Neugestaltung mit Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und ökologischer Grünvernetzung.
- Barrierefreiheit: Herstellung barrierefreier Wege mit wasserdurchlässigen Materialien.
- Infrastruktur: Installation von Trinkwasserbrunnen und teilweise Überdachung von Sport- und Aufenthaltsflächen.
Bürgerbeteiligung ist gefragt
Besonders positiv: Das Vorhaben wird durch eine umfassende Bürgerbeteiligung begleitet. Die Stadt plant Kiez-Begehungen, Dialog-Abende und Schulprojektwochen, um die Bedürfnisse der Nutzer in die Planung einzubeziehen. So soll sichergestellt werden, dass die modernisierte Anlage tatsächlich den Wünschen der Fürstenwalder Bevölkerung entspricht.
Schulen nutzen die Große Freizeit bereits heute für Sportunterricht und naturwissenschaftliche Exkursionen. Durch die Sanierung werden diese Möglichkeiten noch erweitert und verbessert.
Warum die Große Freizeit so wichtig ist
Die Große Freizeit ist mehr als nur eine Sportanlage. Sie ist ein sozialer Treffpunkt, der zur Integration und zum Zusammenhalt in der Stadt beiträgt. In einer Zeit, in der öffentliche Räume zunehmend unter Druck stehen, ist die Sanierung ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit von Fürstenwalde.
Für Familien, die in der Region leben oder zu Besuch sind, bietet die Anlage eine wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und aktiven Freizeitgestaltung. Besonders für Monteure und Geschäftsreisende, die in Fürstenwalde untergebracht sind, ist die Große Freizeit eine willkommene Abwechslung nach der Arbeit.
Ausblick
Die Sanierung der Großen Freizeit ist ein Beispiel dafür, wie kommunale Infrastruktur mit Hilfe von Bundes- und EU-Mitteln modernisiert werden kann. Fürstenwalde profitiert davon nicht nur als Wohnstandort, sondern auch als attraktives Ziel für Besucher und Geschäftsreisende.
Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, EFRE

















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