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Am 2. Juni 1926 pilgerten Hunderte Menschen aus Fürstenwalde und Umgebung in die Rauener Berge. Der Anlass: ein großes Fest am Markgrafenstein, über das die Fürstenwalder Zeitung ausführlich berichtete. Was zog die Menschen damals zu diesen uralten Findlingen südlich der Stadt? Ein Blick zurück in die bewegte Geschichte eines der bedeutendsten Naturdenkmäler Brandenburgs.

Ein steinernes Wahrzeichen der Region

Die Markgrafensteine, bestehend aus dem Großen und dem Kleinen Markgrafenstein, sind die größten jemals in Brandenburg entdeckten Findlinge. Vor über 10.000 Jahren wurden die tonnenschweren Granitblöcke während der Eiszeit aus Skandinavien in die Rauenschen Berge transportiert. Der Große Markgrafenstein war mit einem geschätzten Gewicht von bis zu 750 Tonnen das größte Geschiebe Brandenburgs — ein echtes Naturwunder direkt vor den Toren Fürstenwaldes.

Doch ausgerechnet seine Größe wurde ihm zum Verhängnis: 1827/1828 wurden mehrere Scheiben des Steins abgespalten. Aus dem Mittelstück fertigte man noch vor Ort die berühmte Granitschale, die heute vor dem Alten Museum im Berliner Lustgarten steht. Der Transport der 70 bis 80 Tonnen schweren Schale an die Spree war eine technische Meisterleistung: Eine eigens angelegte Trasse, Holzrollen und ein Lastkahn machten die Reise nach Berlin möglich. Der Restblock blieb als Überbleibsel des Großen Markgrafensteins erhalten. Seitdem ist der Kleine Markgrafenstein mit rund 180 Kubikmetern Volumen der größte landliegende Findling Norddeutschlands.

Goethe und Fontane: Zwei Dichter an einem Stein

Die Markgrafensteine zogen nicht nur Wanderer und Naturliebhaber an, sondern auch große Geister ihrer Zeit. Johann Wolfgang von Goethe befasste sich 1828 intensiv mit den „erratischen Blöcken“ und ließ sich vom Maler Julius Schoppe eine Lithografie des Steins anfertigen. Der Dichterfürst, überzeugter Neptunist, war sicher: „Mir mache man aber nicht weis, dass die in den Oderbrüchen liegenden Gesteine, dass der Markgrafenstein bei Fürstenwalde weit hergekommen sei; an Ort und Stelle sind sie liegen geblieben.“

Weniger begeistert zeigte sich Theodor Fontane, der die Steine in den 1880er Jahren besuchte. In seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ verglich er die Findlinge enttäuscht mit „toten zusammengekauerten Elefanten“ — er hatte sich etwas Monumentaleres erhofft. Dennoch trugen seine Schriften dazu bei, die Markgrafensteine weit über die Region hinaus bekannt zu machen.

Das Fest von 1926: Hunderte pilgerten in die Berge

Die Fürstenwalder Zeitung berichtete am 2. Juni 1926 von einem großen Fest am Markgrafenstein, zu dem Hunderte Menschen aus der Stadt und dem Umland in die Rauener Berge strömten. Es war die Zeit der Weimarer Republik, eine Ära voller Umbrüche, in der die Menschen den Ausflug in die Natur und das Gemeinschaftserlebnis suchten. Der Große Markgrafenstein war damals bereits verkleinert, aber immer noch ein imposanter Anziehungspunkt.

Die Rauenschen Berge — mit 152 Metern die höchste Erhebung im weiten Umkreis — boten den Besuchern eine willkommene Abwechslung vom Alltag. Der steinerne Tisch und die steinernen Bänke am ehemaligen Aussichtspunkt, gefertigt aus der äußersten Scheibe des Großen Markgrafensteins, luden zum Verweilen ein. Von hier reichte der Blick über die märkische Landschaft bis nach Fürstenwalde.

Ein Ausflugsziel mit Sagen und Legenden

Die Markgrafensteine sind nicht nur ein geologisches Phänomen, sondern auch reich an Geschichten. Sage berichtet von einer Prinzessin, die der Teufel im Stein gefangen hielt und deren klägliches Winseln Wanderer noch lange zu hören glaubten. Eine andere Überlieferung will das Grab des Falschen Woldemar bei den Steinen verorten — daher, so heißt es, stamme auch der Name Markgrafenstein. Spekuliert wird zudem, ob sich hier der Heilige Hain der Semnonen befand, jenes germanischen Stammes, der einst die Region besiedelte.

2006 wurden die Markgrafensteine in die Liste der 77 Nationalen Geotope Deutschlands aufgenommen — eine verdiente Auszeichnung für diese steinernen Zeugen der Erdgeschichte, die seit Jahrtausenden die Region prägen.

Heute: Ein lohnendes Ziel für Wanderer

100 Jahre nach dem großen Fest von 1926 sind die Markgrafensteine noch immer ein beliebtes Ausflugsziel. Die Rauenschen Berge liegen nur wenige Kilometer südlich von Fürstenwalde und sind über gut ausgeschilderte Wanderwege erreichbar. Vom Kleinen Markgrafenstein aus kann man den steinernen Tisch erkunden und die Ruhe der märkischen Natur genießen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit — und vielleicht denkt der eine oder andere Wanderer an jenem 2. Juni daran zurück, dass vor genau 100 Jahren Hunderte Menschen vor diesen Steinen standen und ein Fest feierten, das in die Lokalgeschichte einging.

Vom „Stärksten Lehrling“ zum Schulwettbewerb

Ein altes DDR-Sportformat feiert in Fürstenwalde eine unerwartete Wiederbelebung: Der Wettkampf um den Titel des „Stärksten Brandenburgers“ bringt Schülerinnen und Schüler aus der Region zusammen und misst ihre körperliche Leistungsfähigkeit in verschiedenen Disziplinen. Inspiriert vom legendären DDR-Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“, der in den Betrieben der ehemaligen DDR ein fester Bestandteil des sportlichen Wettstreits unter Auszubildenden war, wird das Konzept nun in zeitgemäßer Form neu aufgelegt.

Der Wettbewerb fand in dieser Woche in Fürstenwalde statt und lockte zahlreiche Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Oder-Spree an. Anders als beim historischen Vorbild geht es heute nicht mehr um den Wettkampf in der Ausbildung, sondern um einen schulübergreifenden sportlichen Vergleich, der Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit gleichermaßen fordert.

Mehr als nur Muskelkraft

Die teilnehmenden Schüler mussten sich in verschiedenen Stationen beweisen. Neben klassischen Kraftübungen wie Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen standen auch Ausdauerläufe und Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Besonders beliebt war der Medizinball-Weitwurf, der an die alten DDR-Sportfeste erinnert und bei dem es nicht nur auf reine Muskelkraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt.

Die Organisatoren betonen den pädagogischen Wert des Wettkampfs: „Es geht uns nicht darum, bloße Muskelpakete zu küren. Wir wollen Jugendlichen zeigen, dass körperliche Fitness und sportlicher Ehrgeiz etwas Erstrebenswertes sind. Im Zeitalter von Social Media und ständiger Bildschirmzeit ist das wichtiger denn je.“

Ein Stück DDR-Sportgeschichte

Der Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“ war in der DDR eine feste Institution. In nahezu jedem Betrieb traten Auszubildende gegeneinander an, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Der Sieger auf Betriebsebene qualifizierte sich für die Kreis- und Bezirksausscheide, bis schließlich die stärksten Lehrlinge der Republik ermittelt wurden. Sport und körperliche Ertüchtigung hatten in der DDR-Arbeitswelt einen hohen Stellenwert – ein Erbe, das im wiedervereinigten Deutschland vielerorts in Vergessenheit geriet.

Dass ausgerechnet in Fürstenwalde nun ein ähnliches Format für Schüler wiederbelebt wird, ist kein Zufall. Die Stadt blickt auf eine lange Sporttradition zurück und beheimatet zahlreiche aktive Sportvereine. Der Wettkampf knüpft an diese Tradition an und verbindet sie mit modernen sportpädagogischen Ansätzen.

Positive Resonanz von allen Seiten

Die ersten Rückmeldungen von Teilnehmern, Eltern und Lehrern sind durchweg positiv. „Endlich mal ein Wettbewerb, bei dem nicht nur die klassischen Sportskanonen gewinnen. Hier zählt der gesamte Körper und nicht nur Sprintgeschwindigkeit“, freut sich eine begleitende Sportlehrerin einer Oberschule aus dem Landkreis.

Auch die Stadt Fürstenwalde unterstützt die Initiative. Bürgermeister Matthias Rudolph, der kürzlich in seine zweite Amtszeit gestartet ist, zeigte sich bei einem Kurzbesuch beeindruckt: „Solche Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt und zeigen, was in unserer Jugend steckt. Ich hoffe, dass der Wettkampf zu einer festen Größe im Fürstenwalder Veranstaltungskalender wird.“

Ausblick: Vielleicht bald landesweit?

Die Organisatoren träumen bereits von einer Ausweitung des Formats. Nach dem gelungenen Auftakt in Fürstenwalde soll der Wettbewerb „Stärkster Brandenburger“ im kommenden Jahr möglicherweise in mehreren Städten des Landes Brandenburg ausgetragen werden. Auch eine Alterserweiterung auf jüngere Jahrgänge wird diskutiert.

Fürstenwalde hat damit einmal mehr bewiesen, dass die Stadt nicht nur wirtschaftlich und kulturell aufstrebend ist, sondern auch im Bereich der Jugendförderung und des Breitensports neue Impulse setzt. Ein Wettkampf, der DDR-Tradition mit modernen Werten verbindet – das passt gut in eine Stadt, die ihre Geschichte kennt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.

Fürstenwalde verliert einen weiteren Bankstandort: Die Postbank wird ihre Filiale in der Innenstadt schließen. Für viele Kunden bedeutet das längere Wege und die Frage, ob der Service vor Ort auch künftig in gewohnter Form verfügbar bleibt. Die Entscheidung reiht sich in einen bundesweiten Trend ein, bei dem Geldinstitute verstärkt auf digitale Angebote setzen und physische Standorte abbauen.

Was konkret geschlossen wird

Die Postbank-Filiale in Fürstenwalde ist seit Jahren eine feste Anlaufstelle für Privat- und Geschäftskunden. Neben den üblichen Bankdienstleistungen wie Überweisungen, Kontoeröffnungen und Beratungsgesprächen bietet sie auch Postdienstleistungen an. Mit der Schließung entfällt dieser Service vor Ort vollständig. Ein genaues Datum für die Schließung wurde noch nicht offiziell bestätigt, Insider rechnen jedoch mit einem Termin im Laufe des Jahres 2026.

Bundesweiter Trend trifft Fürstenwalde

Die Postbank gehört zur Deutschen Bank und hat in den vergangenen Jahren bundesweit Hunderte Filialen geschlossen. Der Konzern begründet dies mit dem veränderten Kundenverhalten: Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte online oder per App. Gleichzeitig steigt der Kostendruck, denn der Betrieb von Filialen ist teuer – Miete, Personal und Infrastruktur summieren sich schnell. Fürstenwalde ist damit kein Einzelfall, sondern Teil einer großen Umstrukturierung im deutschen Bankensektor.

Alternativen für die Kunden

Wer bisher auf die Postbank-Filiale angewiesen war, hat mehrere Alternativen: Die Sparkasse Oder-Spree und die Volksbank Fürstenwalde betreiben weiterhin Filialen in der Stadt und bieten persönliche Beratung an. Zudem bleiben die SB-Geldautomaten der Postbank möglicherweise erhalten – eine endgültige Entscheidung dazu steht noch aus. Für Postdienstleistungen verweist die Deutsche Post auf ihre Partnerfilialen, die häufig in Einzelhandelsgeschäften integriert sind.

Was sagen die Bürger?

In Fürstenwalde sorgt die Nachricht für Unmut. Viele ältere Bürger, die nicht mit Online-Banking vertraut sind, fühlen sich abgehängt. Auch Gewerbetreibende äußern Bedenken, denn Bareinzahlungen und Wechselgeldbeschaffung sind für Einzelhändler und Gastronomen essenziell. Einige Kunden haben bereits angekündigt, zur Sparkasse oder Volksbank zu wechseln – ein kleiner Lichtblick für die lokalen Institute, die von der Schließung profitieren könnten.

Fazit

Die Schließung der Postbank-Filiale ist ein Verlust für die Innenstadt von Fürstenwalde. Sie schwächt die Infrastruktur und hinterlässt eine weitere Lücke im ohnehin unter Druck stehenden stationären Einzelhandel. Gleichzeitig ist sie ein Weckruf: Die Digitalisierung des Bankwesens schreitet unaufhaltsam voran. Für die Bürger heißt das: informieren, Alternativen prüfen und rechtzeitig handeln. Die verbleibenden Banken in Fürstenwalde werden sich über neue Kunden vermutlich nicht beschweren – und vielleicht ist das die Chance für eine persönlichere Betreuung vor Ort.

Rückzieher im Rathaus: Was steckt dahinter?

Die Stadt Fürstenwalde steht vor einer unerwarteten finanzpolitischen Zäsur: Der Haushaltsentwurf für das laufende Jahr wurde überraschend zurückgezogen. Bürgermeister Matthias Rudolph, der im April seine zweite Amtszeit antrat, muss nun gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung nachbessern. Die Entscheidung wirft Fragen auf — und zeigt, wie angespannt die Finanzlage vieler Kommunen in Brandenburg tatsächlich ist.

Das Defizit ist größer als gedacht

Nach Informationen aus dem Rathaus weist der Entwurf ein strukturelles Defizit auf, das deutlich über den ursprünglichen Prognosen liegt. Gestiegene Personalkosten, höhere Umlagen an den Landkreis Oder-Spree und sinkende Gewerbesteuereinnahmen setzen die Stadtkasse unter Druck. Hinzu kommen dringend benötigte Investitionen in Schulen, Kitas und die Verkehrsinfrastruktur, die nicht einfach verschoben werden können.

Ein Sprecher der Stadtverwaltung erklärte, dass der Haushaltsentwurf „in der vorgelegten Form nicht genehmigungsfähig“ sei. Die Kommunalaufsicht des Landkreises hätte einem Etat mit einem so hohen Defizit kaum zustimmen können. Also zog die Verwaltung die Reißleine — noch bevor es zur öffentlichen Debatte im Stadtparlament kam.

Politische Sprengkraft

Der Zeitpunkt ist brisant. Bürgermeister Rudolph war erst Ende April in einer umstrittenen Stichwahl im Amt bestätigt worden und hatte einen „Neustart für Fürstenwalde“ versprochen. Dass nun ausgerechnet das wichtigste Zahlenwerk seiner Verwaltung scheitert, setzt ihn unter Rechtfertigungsdruck. Oppositionelle Stimmen aus der Stadtverordnetenversammlung fordern bereits mehr Transparenz und eine grundlegende Überprüfung aller laufenden Projekte.

„Wir können nicht länger über unsere Verhältnisse leben“, kommentierte ein Stadtverordneter der Opposition. „Die Stadt braucht einen Sparkurs, aber der darf nicht auf Kosten von Kitas und Schulen gehen.“ Die Fraktionen stehen vor einem klassischen Dilemma: Sparen oder investieren? Beides gleichzeitig ist kaum möglich.

Was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?

Für die rund 33.000 Einwohner Fürstenwaldes könnten die Folgen spürbar werden. Diskutiert wird über mögliche Steuererhöhungen, etwa bei der Grundsteuer B, aber auch über die Streichung freiwilliger Leistungen. Betroffen sein könnten Zuschüsse für Vereine, Kulturveranstaltungen oder der Betrieb des Stadtmuseums. Noch ist nichts entschieden — aber der Spielraum wird enger.

Positiv zu werten ist immerhin, dass große Infrastrukturprojekte wie der SpreeCampus und das Gartenfeld-Quartier von privaten Investoren getragen werden und nicht unmittelbar den städtischen Haushalt belasten. Auch die Gewerbesteuer könnte sich mittelfristig erholen, wenn neue Ansiedlungen — wie der Gewerbestandort Fürstenwalde Ost — Arbeitsplätze und Einnahmen bringen.

Wie geht es weiter?

Die Kämmerei arbeitet nun unter Hochdruck an einem überarbeiteten Entwurf. Ziel ist es, das Defizit durch eine Kombination aus Einsparungen und moderaten Einnahmesteigerungen zu reduzieren. Ein neuer Entwurf soll spätestens im Juni vorgelegt werden. Die Sommerpause der Stadtverordnetenversammlung beginnt im Juli — bis dahin muss eine Lösung stehen.

Fürstenwalde ist mit dieser Situation nicht allein. Viele Kommunen in Ostdeutschland kämpfen mit steigenden Ausgaben und stagnierenden Einnahmen. Der Fall zeigt exemplarisch, wie dünn das finanzielle Eis ist, auf dem sich selbst eine wachsende Stadt wie Fürstenwalde bewegt.

Der zurückgezogene Haushaltsentwurf ist mehr als ein Verwaltungsvorgang: Er ist ein Weckruf. Für die Politik, für die Verwaltung — und für alle, die in Fürstenwalde leben.

Der Sommer 2026 steht vor der Tür – und mit ihm eine Fülle an kulturellen Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten in Fürstenwalde. Von Konzerten über Theater bis hin zu idyllischen Ausflügen an der Spree: Die Domstadt zeigt sich in den warmen Monaten von ihrer lebendigsten Seite. Wir haben die schönsten Sommer-Highlights für Sie zusammengestellt.

Kulturfabrik: Kulturelles Herz der Stadt

Die Kulturfabrik Fürstenwalde ist und bleibt das pulsierende Zentrum des kulturellen Lebens. Als soziokulturelles Zentrum bietet sie ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. In den kommenden Monaten erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Mix aus Konzerten, Kabarett, Lesungen und Theateraufführungen.

Besonders hervorzuheben ist das Konzert „Apfeltraum“ am 6. Juni 2026, das musikalische Genuss pur verspricht. Im August folgt dann „Die Seilschaft unplugged“ mit dem Programm „Gegen den Strom“ – ein Abend, der Musikliebhaber begeistern wird. Auch die beliebten Veranstaltungen in der Dachetage und im Musikkeller der Kulturfabrik sind feste Größen im Fürstenwalder Kulturkalender. Hier haben bereits Größen wie Wladimir Kaminer, Serda Somuncu und Konstantin Wecker das Publikum verzaubert.

Jahresmusikprojekt des Bernhardinums

Ein weiteres musikalisches Highlight ist das Jahresmusikprojekt des Bernhardinums Fürstenwalde. Schülerinnen und Schüler der traditionsreichen Bildungseinrichtung zeigen dabei ihr musikalisches Talent und laden zu besonderen Aufführungen ein. Das Projekt ist ein fester Bestandteil des Fürstenwalder Kulturlebens und unterstreicht die Bedeutung der musikalischen Bildung in der Region.

Schloss-Biergarten und Spree-Picknick

Wer den Sommer lieber im Freien genießt, für den ist der Schloss-Biergarten an der Spree ein echter Geheimtipp. Inmitten des Seenlands Oder-Spree gelegen, lädt er zu gemütlichen Stunden unter schattigen Bäumen ein. Das Spree-Picknick bietet zudem die perfekte Gelegenheit, regionale Köstlichkeiten in traumhafter Kulisse zu genießen – direkt am Wasser, mit Blick auf die historische Altstadt.

Stadtfest und weitere Höhepunkte

Am 20. Juni 2026 steht das traditionelle Stadtfest mit Mittelaltermarkt und Live-Musik auf dem Programm. Der Rathausplatz verwandelt sich dann in eine Bühne für regionale Künstler und lädt zum Flanieren und Entdecken ein. Auch der Kulturfabrik-Parkclub bietet über den Sommer ein abwechslungsreiches Programm mit kritischen Infoveranstaltungen, Filmabenden und Konzerten abseits des Mainstreams.

Fürstenwalde entdecken: Ausflugsziele im Sommer

Neben dem Veranstaltungsprogramm hat Fürstenwalde auch abseits der Bühnen viel zu bieten. Die Spree lädt zu entspannten Kanutouren und Radtouren ein – der Spree-Radweg wird derzeit ausgebaut und bietet schon jetzt herrliche Strecken entlang des Wassers. Der Heimattiergarten mit seinem bezaubernden Otter-Nachwuchs ist ein beliebtes Ziel für Familien, und die SpreeTherme verspricht Wellness und Entspannung für alle, die dem Alltag entfliehen möchten.

Ob Kulturgenuss in der Kulturfabrik, Picknick am Schloss-Biergarten oder eine Kanutour auf der Spree – der Sommer 2026 in Fürstenwalde hält für jeden Geschmack das passende Angebot bereit. Wir wünschen einen wunderschönen Kultursommer!

Fürstenwalde steht vor einem der größten Wohnbauprojekte der jüngeren Stadtgeschichte. Im Gartenfeld-Quartier entstehen bis zu 500 neue Wohnungen, die den wachsenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum decken sollen. Das Projekt, das von der DRIVEN Wohnquartiere GmbH geplant und umgesetzt wird, verspricht nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch eine nachhaltige Quartiersentwicklung mit modernster Infrastruktur.

Gartenfeld-Quartier: Ein Wohnprojekt mit Vision

Das Gartenfeld-Quartier liegt im Nordwesten von Fürstenwalde und umfasst ein großes Areal, das bisher nur teilweise bebaut war. Die Planungen sehen eine mischgenutzte Bebauung vor, die Wohnen, Grünflächen und kleinere Gewerbebetriebe miteinander verbindet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien, junge Berufstätige und Senioren.

Die Wohnungen werden in verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten angeboten – von kompakten Ein- und Zweizimmerwohnungen bis hin zu geräumigen Familienwohnungen mit Balkon oder Terrasse. Ein besonderes Highlight ist die geplante Energieeffizienz: Alle Gebäude sollen nach den Standards des KfW-Effizienzhauses errichtet werden und damit zu den modernsten und umweltfreundlichsten Wohnungen der Region gehören.

Infrastruktur und Lebensqualität im Fokus

Neben den Wohngebäuden selbst spielt auch die umgebende Infrastruktur eine zentrale Rolle. Geplant sind neue Spielplätze, Grünanlagen und Gemeinschaftsflächen, die das Quartier lebenswert machen. Eine Kindertagesstätte ist ebenfalls vorgesehen, um Familien mit kleinen Kindern eine gute Betreuung in unmittelbarer Nähe zu ermöglichen.

Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird verbessert, sodass Pendler bequem mit Bus und Bahn in die Innenstadt und zum Bahnhof gelangen. Für Autofahrer entstehen ausreichend Parkmöglichkeiten, während gleichzeitig Fahrradwege und Fußwege ausgebaut werden. Die Nahversorgung mit Supermärkten, Ärzten und Dienstleistern soll durch kleinere Gewerbeflächen im Quartier ergänzt werden.

Wirtschaftlicher Aufschwung für die Region

Das Gartenfeld-Quartier ist nicht nur ein Wohnbauprojekt, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Fürstenwalde und die gesamte Region Oder-Spree. Während der Bauphase entstehen zahlreiche Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft, und nach Fertigstellung ziehen neue Bewohner in die Stadt, die das lokale Gewerbe und die Dienstleistungsbranche stärken.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Fürstenwalde ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Neben Einheimischen, die aufgrund günstigerer Mieten aus Berlin zuziehen, suchen auch viele Pendler und Monteure, die vorübergehend in der Region arbeiten, nach möblierten Wohnungen. Das Gartenfeld-Quartier könnte einen Teil dieses Bedarfs decken und Fürstenwalde als attraktiven Wohnstandort weiter etablieren.

Zeitplan und Perspektiven

Der Baubeginn für den ersten Bauabschnitt ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen, wobei die ersten Wohnungen voraussichtlich Ende 2028 bezugsfertig sein werden. In mehreren Bauabschnitten soll das Quartier schrittweise wachsen, bis alle 500 Wohnungen realisiert sind.

Für Fürstenwalde bedeutet das Gartenfeld-Quartier einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Die Stadt wächst, die Infrastruktur wird modernisiert und die Lebensqualität steigt. Für Monteure, Geschäftsreisende und neue Einwohner bietet das Quartier moderne Wohnmöglichkeiten in einer Stadt, die sich gerade im Wandel befindet – ohne dabei ihre Identität als grüne Stadt an der Spree zu verlieren.

Bild: Apartment building construction site in Vuosaari, Helsinki – kallerna / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Ein Stück Fürstenwalder Kulturgeschichte bleibt erhalten

Das Filmtheater Union in Fürstenwalde ist weit mehr als nur ein Kino. Es ist ein Stück lebendige Stadtgeschichte, das seit Generationen die Bewohner der Region mit Filmkunst und Unterhaltung versorgt. Doch wie viele kleine und mittlere Kinos in Deutschland stand auch das Union vor großen Herausforderungen. Nun gibt es erfreuliche Nachrichten: Privatleute haben sich entschieden, das traditionsreiche Filmtheater zu übernehmen und mit einem neuen Konzept in die Zukunft zu führen.

Das neue Konzept: Mehr als nur Filme

Die neuen Betreiber setzen auf ein erweitertes Erlebnisangebot, das über das bloße Vorführen von Filmen hinausgeht. Das Konzept sieht vor, das Kino zu einem kulturellen Treffpunkt für die ganze Region zu machen. Neben aktuellen Blockbustern und Kinohits sollen auch besondere Filmreihen, Themenabende und kulturelle Veranstaltungen im Programm stehen.

Besonders spannend ist die Idee, das Filmtheater Union wieder als Ort der Begegnung zu etablieren. In Zeiten, in denen große Multiplex-Kinos die Landschaft dominieren, setzen die neuen Betreiber bewusst auf persönlichen Service, regionale Verbundenheit und ein ausgewähltes Programm, das Qualität vor Quantität stellt. Geplant sind auch Kooperationen mit lokalen Vereinen, Schulen und Künstlern, um das Kino wieder in das Zentrum des kulturellen Lebens zu rücken.

Was Besucher erwarten können

Für die Gäste bedeutet die Übernahme durch engagierte Privatleute eine Wiederbelebung des Kinoerlebnisses in Fürstenwalde. Das Union soll seinen Charme als traditionelles Stadtkino bewahren und gleichzeitig modernisiert werden. Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das von aktuellen Hollywood-Produktionen über europäische Arthouse-Filme bis hin zu lokalen Events reicht.

Die zentrale Lage in Fürstenwalde macht das Kino außerdem zu einem idealen Ausflugsziel für Monteure und Geschäftsreisende, die nach der Arbeit Entspannung suchen. Wer in der Region arbeitet, findet hier eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Das gemütliche Ambiente und die persönliche Atmosphäre unterscheiden das Union deutlich von anonymen Großraumkinos.

Warum dieses Engagement wichtig ist

Der Erhalt des Filmtheater Union ist ein wichtiges Signal für die regionale Kulturlandschaft. In vielen kleineren Städten verschwinden Kinos, weil große Ketten die Konkurrenz dominieren. Dass in Fürstenwalde Privatpersonen bereit sind, in die Zukunft des lokalen Kinos zu investieren, zeigt, wie sehr die Stadt an ihrer kulturellen Identität hängt.

Das Engagement der neuen Betreiber ist auch ein Beispiel für erfolgreiche Bürgerinitiative. Ohne öffentliche Förderung oder große Unternehmen im Rücken übernehmen Einzelpersonen die Verantwortung für ein Stück Stadtgeschichte. Das verdient Respekt und Unterstützung. Denn ein lebendiges Kulturleben ist entscheidend für die Attraktivität einer Stadt – sowohl für Einwohner als auch für Gäste und zukünftige Bewohner.

Fazit: Fürstenwalde gewinnt an Lebensqualität

Die Rettung des Filmtheater Union durch Privatleute ist eine gute Nachricht für Fürstenwalde und die gesamte Region Oder-Spree. Ein funktionierendes Kino trägt maßgeblich zur Lebensqualität einer Stadt bei und bietet sowohl Einheimischen als auch Gästen wertvolle Freizeitmöglichkeiten.

Wer in Fürstenwalde arbeitet oder die Stadt besucht, sollte dem Union eine Chance geben. Die Kombination aus Tradition, neuem Konzept und regionalem Engagement verspricht ein einzigartiges Kinoerlebnis. Fürstenwalde kann stolz sein auf diese Initiative – und die Besucher des Union werden es zu schätzen wissen.

Die Spree als Naturerlebnis erleben

Fürstenwalde liegt direkt an der Spree – und diese Lage bietet weit mehr als nur schöne Ausblicke. Der Fluss ist eine der besten Adressen für Wassersport in der Region Oder-Spree. Ob mit dem Kajak, dem Kanu oder dem Stand-Up-Paddleboard: Eine Tour auf der Spree zeigt Fürstenwalde und seine Umgebung aus einer völlig neuen Perspektive.

Warum die Spree ideal für Paddler ist

Die Spree in und um Fürstenwalde ist ein ruhiger, mäandernder Fluss mit geringer Strömung. Das macht ihn besonders für Einsteiger und Familien attraktiv. Anders als schnellfließende Gebirgsbäche fordert die Spree keine speziellen technischen Fähigkeiten. Wer ein Kajak oder Kanu zum ersten Mal besteigt, findet hier sichere Bedingungen und genügend Platz, um sich an das Gefährt zu gewöhnen.

Zugleich bietet der Fluss aber auch für erfahrenere Paddler Genussmomente. Zwischen Fürstenwalde und Beeskow oder weiter Richtung Müllrose wechseln sich ländliche Uferabschnitte mit kleinen Dörfern, Wäldern und Feuchtgebieten ab. Die Natur der Niederlausitz ist hier noch ursprünglich – Reiher, Biber und gelegentlich ein Seeadler begleiten die Tour.

Beliebte Routen für Kajak- und Kanutouren

Eine der klassischen Tagesrouten startet in Fürstenwalde und führt flussaufwärts Richtung Müllrose. Diese Strecke ist etwa 20 Kilometer lang und lässt sich bei gemächlichem Tempo in vier bis fünf Stunden paddeln. Unterwegs gibt es mehrere Rastplätze und Badestellen, an denen sich eine Pause anbietet.

Wer eine kürzere Tour bevorzugt, kann in Fürstenwalde einsteigen und bis zum Großen Wünsdorfer See paddeln. Die Strecke beträgt rund 12 Kilometer und führt durch besonders reizvolle, bewaldete Uferabschnitte. Diese Tour eignet sich auch für halbe Tage und lässt sich gut mit einem Picknick kombinieren.

Für erfahrenere Paddler lohnt sich die längere Strecke von Beeskow bis nach Fürstenwalde. Hier paddelt man durch das Herz der Oder-Spree-Seenlandschaft, vorbei an kleinen Inseln und idyllischen Fischerdörfern. Die gesamte Strecke ist etwa 35 Kilometer lang und sollte nur bei Tageslicht und guter Wetterlage angegangen werden.

Verleih und Ausrüstung vor Ort

In Fürstenwalde und der näheren Umgebung gibt es mehrere Anbieter, die Kajaks, Kanus und Stand-Up-Paddleboards verleihen. Die meisten Stationen liegen direkt am Wasser und bieten gegen eine Gebühr von 20 bis 35 Euro pro Tag die komplette Ausrüstung inklusive Paddel und Schwimmweste an.

Wer regelmäßig paddelt, kann auch über einen Kauf nachdenken. Ein stabiles Einsteiger-Kajak ist ab etwa 400 Euro erhältlich, während Kanus für zwei Personen meist ab 800 Euro beginnen. Für sporadische Nutzer bleibt der Verleih aber die praktischere Option.

Tipps für eine sichere Tour

Bevor es auf die Spree geht, sollten einige Grundlagen beachtet werden. Eine Schwimmweste ist Pflicht – auch für geübte Schwimmer. Die Wassertemperatur der Spree ist auch im Hochsommer noch kühl, und untergetauchte Äste oder Strömungen können überraschend auftreten.

Wettervorhersagen sollten vorab geprüft werden. Starke Gewitter oder Dauerregen können den Wasserstand und die Strömung der Spree deutlich verändern. An besonders heißen Tagen ist früh morgens oder am späten Nachmittag die angenehmste Zeit für eine Tour.

Zudem empfiehlt sich die Anmeldung bei einer lokalen Paddelgruppe oder einem Verein. Der Kanu-Club Fürstenwalde bietet regelmäßig geführte Touren an und gibt Einsteigern wertvolle Tipps zur Technik und Sicherheit.

Fürstenwalde vom Wasser aus entdecken

Wer Fürstenwalde wirklich kennenlernen möchte, sollte die Stadt einmal vom Fluss aus betrachten. Die alten Brücken, die Kaimauern am Hafen und die Grünanlagen am Ufer wirken aus dem Kajak heraus besonders malerisch. Eine Paddeltour auf der Spree ist mehr als Sport – sie ist eine Entdeckungsreise durch eine der schönsten Flusslandschaften Brandenburgs.

Monteurwohnungen in Fürstenwalde liegen oft nur wenige Minuten vom Ufer entfernt. Wer nach der Arbeit noch etwas Natur sucht, kann hier direkt vom Hotel oder der Pension ans Wasser gehen und in wenigen Minuten im Kajak sitzen.

Ein langer Arbeitstag liegt hinter Ihnen, die Muskeln sind verspannt, der Kopf braucht eine Pause. Wo können Monteure und Geschäftsreisende in Fürstenwalde abschalten und neue Energie tanken? Die Antwort liegt direkt vor Ort: Die SpreeTherme Fürstenwalde bietet den perfekten Rahmen für Entspannung und Regeneration nach der Arbeit.

Moderne Wellness-Infrastruktur in der Stadt

Die SpreeTherme ist weit mehr als ein klassisches Schwimmbad. Das moderne Freizeitbad in Fürstenwalde verbindet Sport, Wellness und Gesundheit unter einem Dach. Monteure, die bei uns in möblierten Wohnungen wohnen, profitieren von der kurzen Entfernung – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto ist die Therme in wenigen Minuten erreichbar.

Das Angebot umfasst ein großzügiges Erlebnisbecken mit Wassersprudel und Massagedüsen, einen separaten Sportbereich für Bahnenschwimmer sowie eine vielseitige Saunalandschaft. Besonders nach körperlich anstrengenden Tagen auf der Baustelle oder in der Produktion tut der Wechsel zwischen wohltuender Wärme und erfrischendem Tauchbecken rundum gut.

Saunalandschaft und Gesundheitsangebote

Die Saunalandschaft der SpreeTherme lädt zum gezielten Entspannen ein. Verschiedene Saunakabinen, Dampfbäder und Aufgüsse sorgen für Abwechslung und fördern die Durchblutung. Wer regelmäßig in die Sauna geht, stärkt sein Immunsystem und lockert verspannte Muskeln – ein echter Vorteil für körperlich arbeitende Monteure.

Darüber hinaus bietet die Therme gesundheitsorientierte Kurse und Angebote. Aqua-Fitness, Rückenschwimmen und Wassergymnastik sind ideal, um nach der Arbeit aktiv zu bleiben, ohne die Gelenke zu überlasten. Für Monteure, die täglich schwere Lasten tragen oder lange stehen, ist diese sanfte Bewegungstherapie besonders wertvoll.

Familienfreundlich und sozialer Treffpunkt

Die SpreeTherme ist nicht nur für Einzelreisende attraktiv. Auch Monteure, die ihre Familie für ein Wochenende nach Fürstenwalde einladen, finden hier das passende Ambiente. Ein Kinderbereich mit Rutsche und Planschbecken sorgt für Abwechslung, während die Erwachsenen in der Sauna oder im Whirlpool entspannen.

Fürstenwalde entwickelt sich zunehmend zu einem lebenswerten Standort für Berufspendler. Die Kombination aus günstigen Monteurwohnungen, guter Verkehrsanbindung und attraktiven Freizeitangeboten wie der SpreeTherme macht den Aufenthalt hier deutlich angenehmer als in vielen anderen Industrieregionen.

Preiswert und unkompliziert

Die Eintrittspreise der SpreeTherme bleiben im erschwinglichen Rahmen. Tageskarten, Mehrfachkarten und Abonnements bieten flexible Optionen für Gäste, die nur vorübergehend in der Stadt wohnen. Wer regelmäßig kommt, spart mit einer Zehnerkarte oder einem Monatsabo deutlich.

Öffnungszeiten und aktuelle Preise sind auf der Webseite der Stadt Fürstenwalde einsehbar. Auch Sonderaktionen und Sauna-Abende mit Themenaufgüssen werden dort regelmäßig angekündigt.

Fazit: Wellness direkt vor der Haustür

Für Monteure und Geschäftsreisende ist die SpreeTherme Fürstenwalde ein echtes Plus. Nach einem anstrengenden Arbeitstag muss niemand weit fahren, um sich zu erholen. Schwimmen, saunieren, entspannen – alles ist vor Ort verfügbar. Wer in einer unserer möblierten Wohnungen in Fürstenwalde wohnt, hat die Therme praktisch als Erweiterung des Wohnkomforts.

Ob für einen Abend nach der Schicht oder am Wochenende mit der Familie – die SpreeTherme ist ein wichtiger Bestandteil des guten Lebens in Fürstenwalde. Gesund bleiben, abschalten und fit für den nächsten Arbeitstag werden: Das gelingt hier mühelos.

Meilenstein für die Bildungslandschaft in Fürstenwalde

Am 12. November 2025 wurde auf dem SpreeCampus in Fürstenwalde ein bedeutender Meilenstein gefeiert: Das Richtfest für die neue Grundschule markiert den erfolgreichen Abschluss der Rohbauphase und bringt die Stadt einen großen Schritt näher an ihre Vision eines modernen Bildungszentrums.

Ein Campus für die Zukunft

Der SpreeCampus in Fürstenwalde entwickelt sich zunehmend zu einem lebendigen Bildungsstandort. Nach der bereits bestehenden Oberschule und weiteren Bildungseinrichtungen ergänzt die neue Grundschule nun das Angebot für die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Region. Das Projekt wird in zeitgemäßer Holz-Beton-Hybridbauweise realisiert – ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und zukunftsorientierte Architektur.

Zahlen und Fakten zum Neubau

Die neue Grundschule bietet Platz für rund 280 bis 340 Schülerinnen und Schüler, die in insgesamt zwölf Klassen unterrichtet werden. Ein besonderes Highlight ist die großzügige Aula mit 194 Sitzplätzen, die nicht nur für schulische Veranstaltungen, sondern auch für kulturelle Aktivitäten der gesamten Stadt genutzt werden kann.

Mit einer Gesamtfläche von etwa 8.500 Quadratmetern für Schul- und Außenbereiche schafft das Gebäude vielfältige Möglichkeiten für Bewegung und Aufenthalt – ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung der Kinder.

Nachhaltigkeit im Fokus

Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Energiekonzept der neuen Grundschule. Mit 42 Erdwärmebohrungen wird eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Energieversorgung gewährleistet. Das Gebäude soll nach dem Nachhaltigkeitsstandard BNB-Silber zertifiziert werden – ein klares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung.

Ein weiteres Highlight ist das Projekt „Kunst am Bau“, das gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt wird und sich thematisch mit der Idee der Zeit auseinandersetzt. Damit wird die neue Schule nicht nur zu einem Ort des Lernens, sondern auch zu einem Ort der kreativen Auseinandersetzung.

Historische Kontinuität

Die Feierlichkeiten zum Richtfest erinnerten auch an die lange Bildungstradition der Stadt. Der Grundstein für die Erweiterung der Theodor-Fontane-Grundschule wurde bereits in einer früheren Bauphase gelegt – ein Zeichen dafür, wie sehr Fürstenwalde Wert auf kontinuierliche Bildungsinvestitionen legt.

Investition in die Zukunft

Die Gesamtkosten für den Neubau der Grundschule und die zugehörige Zweifeldsporthalle belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro. Das ehrgeizige Vorhaben wird zusätzlich durch Fördermittel in Höhe von 1,84 Millionen Euro unterstützt. Bis zur Fertigstellung des Schulgebäudes und der Außenanlagen, die für das Jahr 2027 vorgesehen ist, werden die ersten Klassen vorübergehend in einem eigens abgetrennten Bereich der Spree-Oberschule untergebracht.

Fazit

Das Richtfest am SpreeCampus ist mehr als nur ein symbolischer Akt – es steht für den festen Willen der Stadt Fürstenwalde, in die Zukunft ihrer Kinder und der gesamten Bildungslandschaft zu investieren. Mit moderner Architektur, nachhaltigem Bauen und innovativen Bildungskonzepten entsteht hier ein Ort, der die kommenden Generationen prägen wird.

Bleiben Sie dran für weitere Updates zum SpreeCampus und die bevorstehende Einweihung der neuen Grundschule!

Fürstenwalde/Spree steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Innerhalb weniger Tage wurden zwei bedeutende Immobilienprojekte bekannt, die das Stadtbild und die wirtschaftliche Zukunft der Domstadt nachhaltig prägen könnten. Zum einen hat die Stadt die Mehrheitsanteile an der Fürstengalerie verkauft – zum anderen planen Investoren den Bau von bis zu 1.000 neuen Wohnungen.

Fürstengalerie wechselt den Besitzer

Nach jahrelangen Verhandlungen hat die Stadt Fürstenwalde ihre Mehrheitsbeteiligung an der Fürstengalerie verkauft. Der neue Eigentümer bringt frisches Kapital und neue Konzepte für das Einkaufszentrum in die Domstadt. Die Fürstengalerie ist seit Jahrzehnten zentraler Treffpunkt und wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

Die Stadtspitze betont, dass der Verkauf strategisch notwendig war, um Investitionen in andere Projekte zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen die bestehenden Mieterstrukturen erhalten bleiben und neue Geschäfte die Innenstadt beleben.

1.000 neue Wohnungen geplant

Parallel zum Verkauf der Fürstengalerie wurde ein ambitioniertes Wohnbauprojekt bekannt. Investoren planen den Bau von bis zu 1.000 neuen Wohnungen in und um Fürstenwalde. Das Projekt soll über mehrere Jahre realisiert werden und verschiedene Wohnformen umfassen.

Die neuen Wohnungen sollen verschiedene Zielgruppen ansprechen – von jungen Familien über Senioren bis hin zu Studenten und Fachkräften. Besonders der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum soll adressiert werden.

Was bedeutet das für Fürstenwalde?

Beide Projekte zusammen könnten Fürstenwalde nachhaltig verändern:

  • Mehr Einwohner und Kaufkraft in der Stadt
  • Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie
  • Neue Arbeitsplätze in Bau und Handel
  • Attraktivere Innenstadt für Besucher und Einwohner
  • Mögliche Steigerung der Grundstückspreise

Kritiker fordern jedoch, dass die Infrastruktur ausgebaut werden muss – Straßen, Schulen, Kitas und medizinische Versorgung müssen mitwachsen.

Zeitplan und nächste Schritte

Die konkreten Pläne für die 1.000 Wohnungen sollen noch im Laufe des Jahres vorgestellt werden. Der Verkauf der Fürstengalerie ist bereits abgeschlossen, die Umsetzung der neuen Konzepte beginnt in den kommenden Monaten.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Informationen aus Fürstenwalde. Details können sich noch ändern.

Fürstenwaldes Innenstadt erlebt einen positiven Wandel. Nach schwierigen Jahren mit zunehmendem Leerstand melden sich neue Händler und beleben die Domstadt. Die Nachricht von weiteren Neueröffnungen stimmt optimistisch für die Zukunft des lokalen Einzelhandels.

Neue Läden füllen Leerstände

Im Februar 2026 eröffnete eine NORMA-Filiale in der Rudolf-Breitscheid-Straße 13 neu. Der Discounter kehrte damit an den Standort zurück und schafft damit nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch Arbeitsplätze in der Region. Solche Wiedereröffnungen sind ein wichtiges Signal für die Attraktivität des Standorts Fürstenwalde.

Parallel dazu haben mehrere Modegeschäfte und kleinere Läden in der Innenstadt ihre Türen geöffnet. Händler füllen systematisch Leerstände und verwandeln ehemalige Schandflecken in attraktive Geschäftsflächen. Diese Entwicklung zeigt, dass trotz der Herausforderungen durch den Online-Handel und die Pandemie-Folgen der stationäre Einzelhandel in Fürstenwalde weiterhin Zukunft hat.

Initiativen für die Innenstadt

Lokale Initiativen haben sich formiert, um den Niedergang der Innenstadt zu stoppen und aktiv gegen Leerstände vorzugehen. Die Forderung nach einem Wandel ist laut geworden – und erste Ergebnisse sind sichtbar. Durch gezielte Ansprache von Händlern, vereinfachte Genehmigungsverfahren und attraktive Konditionen für neue Geschäfte entsteht eine Dynamik, die langfristig die gesamte Innenstadt aufwerten wird.

Wirtschaftliche Bedeutung für Fürstenwalde

Ein lebendiger Einzelhandel ist mehr als nur Einkaufsmöglichkeit. Er ist Treffpunkt, schafft lokale Arbeitsplätze und stärkt die Identität der Stadt. Jede neue Eröffnung ist ein Gewinn für die gesamte Region Oder-Spree. Besonders in Zeiten, in denen viele Innenstädte mit Strukturschwierigkeiten kämpfen, ist Fürstenwaldes positive Entwicklung bemerkenswert.

Ausblick: Weitere Entwicklungen erwartet

Die Stadtverwaltung und lokale Wirtschaftsakteure arbeiten gemeinsam daran, weitere Investoren und Händler für die Innenstadt zu gewinnen. Geplante Maßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums und verbesserte Parkmöglichkeiten sollen zusätzlich dazu beitragen, die Attraktivität des Standorts zu erhöhen.

Für Bewohner und Besucher bedeutet dies: Die Domstadt wird als Einkaufs- und Erlebnisdestination zunehmend interessanter. Wer in Fürstenwalde einkauft, unterstützt nicht nur lokale Händler, sondern trägt aktiv zur Stadtentwicklung bei.

Gute Nachrichten für Radfahrer in Fürstenwalde

Die Stadt Fürstenwalde/Spree setzt ein weiteres Zeichen für moderne, nachhaltige Mobilität: Am 7. April 2026 begannen die Bauarbeiten für ein neues Fahrradparkhaus direkt am Hauptbahnhof. Dieses Projekt ist ein wichtiger Baustein, um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn zu erleichtern.

Mehr als nur ein Parkplatz

Das neue Fahrradparkhaus bietet nicht nur sicheren Stellplatz für zahlreiche Fahrräder, sondern schafft auch ein echtes Plus an Komfort für Pendler und Reisende. Wer morgens mit dem Rad zum Bahnhof fährt, kann sein Fahrrad hier trocken und geschützt abstellen und abends entspannt wieder nach Hause radeln.

Investition in die Zukunft

Die Errichtung des Fahrradparkhauses unterstreicht die strategische Bedeutung von Fürstenwalde als Verkehrsknotenpunkt zwischen Berlin und Frankfurt (Oder). Für Gewerbetreibende und Unternehmen ist dies ein weiteres Argument für den Standort Fürstenwalde, da Mitarbeitende und Kunden künftig noch besser an das ÖPNV-Netz angebunden sind.

Bild: Fahrradparkhaus am Potsdamer Platz, Berlin – ein Beispiel moderner Fahrradinfrastruktur (Quelle: Wikimedia Commons)

Die Stadt Fürstenwalde plant ein 240 Hektar großes Industriegebiet. Während die Politik auf neue Investoren hofft, warnt eine Bürgerinitiative vor der Rodung von Waldflächen.

Bei Fürstenwalde soll ein 240 Hektar großes Industriegebiet entstehen. Eine Bürgerinitiative warnt vor Waldrodung die Stadt plant einen Vorsorgestandort für Großinvestoren.