Tag des offenen Denkmals 2026: Fürstenwalde öffnet seine Schätze
Am zweiten Sonntag im September öffnet sich traditionell die Pforte zu einer Welt voller Geschichte und Kultur. Der Tag des offenen Denkmals 2026 steht auch in Fürstenwalde unter dem Motto „Denkmal suchen – Geschichte finden“. Ein besonderer Tag, an dem sonst verschlossene Türen weit aufschwingen und verborgene Geschichten lebendig werden.
Die Marienkirche – Fürstenwaldes Wahrzeichen im Mittelpunkt
Im Zentrum des Interesses steht in diesem Jahr die Marienkirche Fürstenwalde. Die ehemalige Domkirche der Domstadt präsentiert sich den Besuchern mit ihrem beeindruckenden gotischen Backsteinbau und der reichen Ausstattung. Wer bisher nur das Äußere der Kirche bewundert hat, bekommt an diesem Tag die einmalige Gelegenheit, die kunstvollen Details im Inneren zu erleben.
Die Grabplatten aus vergangenen Jahrhunderten erzählen von den Bürgern Fürstenwaldes, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Der Altarbereich und die historische Orgel sind weitere Highlights, die bei Führungen von erfahrenen Kunsthistorikern erklärt werden.
Besondere Führungen und Zugänge
Der Tag des offenen Denkmals ist ein bundesweiter Aktionstag, der seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird. Jedes Jahr lockt er Millionen Besucher in historische Gebäude, die normalerweise nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind.
In Fürstenwalde können Besucher an diesem Tag nicht nur die Marienkirche erkunden. Auch weitere historische Gebäude der Altstadt öffnen ihre Türen. Der Domstraße entlang lässt sich die architektonische Entwicklung der Stadt nachvollziehen – von der mittelalterlichen Grundrissstruktur bis zu den historistischen Gebäuden des 19. Jahrhunderts.
Fürstenwalde als Kulturstadt
Der Tag des offenen Denkmals ist mehr als nur ein Besuchstag. Er ist ein Zeichen dafür, wie sehr Fürstenwalde auf seine Geschichte als „Domstadt“ stolz ist. Die Ernennung zur Domstadt im Jahr 1555 prägte die Identität des Ortes bis heute – und das spiegelt sich in der sorgfältigen Denkmalpflege wider.
Für Besucher, die in Fürstenwalde übernachten möchten, bietet sich der Tag an, die Stadt als Kulturstadt neu zu entdecken. Die Möglichkeit, in einer Monteurwohnung in Fürstenwalde zu wohnen, macht einen mehrtägigen Aufenthalt besonders komfortabel. So bleibt genug Zeit, nicht nur die Denkmäler zu besichtigen, sondern auch die Stadt mit ihren Cafés, Restaurants und dem malerischen Spreeufer zu erleben.
Tipps für den Besuch
Wer den Tag des offenen Denkmals in Fürstenwalde erleben möchte, sollte folgendes beachten:
- Die Führungen finden in kleinen Gruppen statt – frühes Kommen lohnt sich
- Bequeme Schuhe sind empfohlen, da viele historische Gebäude keinen Aufzug haben
- Fotografieren ist in den meisten Denkmälern erlaubt – aber bitte ohne Blitz
- Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos
Der Tag des offenen Denkmals 2026 ist eine Einladung an alle, die Geschichte Fürstenwaldes hautnah erleben möchten. Ob Einheimischer oder Gast – die Domstadt präsentiert sich von ihrer kulturellsten Seite.

























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