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Blogartikel und Neuigkeiten über Fürstenwalde (Spree), die Wirtschaft in der Region und möblierte Wohnungen in Fürstenwalde.

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Von Fürstenwalde in die Welt: Wie Ghostnote Sound professionelles Livestreaming revolutioniert

Die Digitalisierung verändert die Veranstaltungsbranche grundlegend. Während früher große Events nur vor Ort erlebbar waren, ermöglichen heute moderne Streaming-Technologien die Teilnahme von überall auf der Welt. Ein Unternehmen, das diese Entwicklung maßgeblich mitgestaltet, sitzt mitten in Fürstenwalde: Ghostnote Sound.

Von der Eventtechnik zum Full-Service-Streaming

Gegründet wurde Ghostnote Sound im Jahr 2002 von Tobias Neumeister. Was als klassischer Veranstaltungstechnik-Dienstleister begann, hat sich in über zwei Jahrzehnten zu einem umfassenden Medienproduktions-Unternehmen entwickelt. Der Firmensitz in der Karl-Cheret-Straße 1b ist dabei bewusst in Fürstenwalde geblieben – die Nähe zu Berlin und die gute Verkehrsanbindung machen den Standort attraktiv.

Das Leistungsspektrum umfasst heute sämtliche Bereiche der Eventtechnik: von der Planung über den Aufbau bis zur kompletten Durchführung. Der entscheidende Wandel kam mit dem Ausbau des Livestreaming-Angebots. Ghostnote Sound produziert mittlerweile professionelle TV-Bilder, die qualitativ mit den großen Sendern mithalten können – und das zu einem Bruchteil der Kosten klassischer TV-Produktionen.

Professionelle Bilder für Konzerte, Konferenzen und Kulturveranstaltungen

Das Team von Ghostnote Sound besteht aus vier Festangestellten und rund 25 freien Mitarbeitern, die je nach Projektgröße flexibel eingesetzt werden. Diese schlanke Struktur erlaubt es dem Unternehmen, sowohl kleine lokale Veranstaltungen als auch große Events mit internationaler Reichweite zu betreuen.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Konzerte und Festivals, Unternehmenskonferenzen, Kulturveranstaltungen und Sportereignisse werden live ins Netz übertragen. Dabei setzt das Unternehmen auf modernste Kameratechnik, professionelle Bildregie und zuverlässige Streaming-Infrastruktur. Das Ergebnis sind gestochen scharfe Bilder und ein reibungsloser Ablauf – selbst bei komplexen Produktionen mit mehreren Kameras.

Ein Wirtschaftsfaktor für die Region

Dass ein solch spezialisiertes Unternehmen in Fürstenwalde ansässig ist, zeigt die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts. Ghostnote Sound beweist, dass man auch abseits der Metropolen erfolgreich in der Kreativ- und Medienbranche tätig sein kann. Die Kombination aus erschwinglichen Gewerbeflächen, guter digitaler Infrastruktur und der Nähe zum Berliner Markt macht Fürstenwalde für Medienunternehmen interessant.

Für die Region bedeutet die Firma zudem Arbeitsplätze und Aufträge für lokale Dienstleister. Bei größeren Produktionen werden regelmäßig regionale Partner eingebunden, was der heimischen Wirtschaft zugutekommt.

Ausblick: Die Zukunft des Livestreamings

Der Markt für Livestreaming wächst kontinuierlich. Hybride Veranstaltungen – also Events, die gleichzeitig vor Ort und online stattfinden – sind längst zum Standard geworden. Ghostnote Sound ist mit seiner flexiblen Struktur und dem technischen Know-how bestens positioniert, um von diesem Trend zu profitieren.

Für die Bürgerinnen und Bürger Fürstenwaldes ist es ein Stück Lokalstolz: Ein Unternehmen aus der eigenen Stadt produziert Bilder, die mit großen TV-Sendern mithalten können und streamt Veranstaltungen in die ganze Welt. Ghostnote Sound zeigt, dass Innovation nicht nur in Berlin oder Hamburg entsteht, sondern auch mitten in Brandenburg.

Bild: Rathausplatz Fürstenwalde/Spree (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, Clemensfranz)

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/fuerstenwalde-rathaus-spree.jpg 901 1200 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-07 10:42:482026-06-07 10:42:48Von Fürstenwalde in die Welt: Wie Ghostnote Sound professionelles Livestreaming revolutioniert
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Spree-Campus Fürstenwalde: Stadt lehnt Hort-Trägerschaft ab – Was Eltern jetzt wissen müssen

Der Spree-Campus in Fürstenwalde ist eines der größten Bildungsbauprojekte der Region. Doch wenige Monate vor der geplanten Eröffnung der neuen Grundschule sorgt eine Entscheidung für Diskussionen: Die Stadt Fürstenwalde hat die Trägerschaft für den angeschlossenen Hort abgelehnt. Was bedeutet das für Familien, und wie geht es jetzt weiter?

Ein Milliardenprojekt für die Bildung

Der Spree-Campus an der Hegelstraße wächst sichtbar. Mit einem Investitionsvolumen von rund 39 Millionen Euro entsteht hier eine moderne vierzügige Grundschule, die zum Schuljahr 2026/2027 den Betrieb aufnehmen soll. Das Richtfest wurde bereits im November 2025 gefeiert, und im Dezember 2025 beschloss der Kreistag sogar einen dritten Neubau auf dem Campus-Gelände. Die Vorfreude auf den Bildungsstandort ist groß – doch beim Hort hakt es.

Die Absage der Stadt

Anfang Juni 2026 wurde bekannt: Die Stadt Fürstenwalde wird nicht als Träger des Hortes am Spree-Campus fungieren. Während die Stadt die Entscheidung mit personellen und organisatorischen Gründen begründet, sehen Kritiker darin ein Versäumnis in der Planung. Denn für berufstätige Eltern ist die Hortbetreuung ein entscheidender Faktor bei der Schulwahl.

Freie Träger als Alternative

Die Suche nach einem alternativen Träger läuft bereits auf Hochtouren. Infrage kommen erfahrene freie Träger der Jugendhilfe, die bereits an anderen Standorten in Fürstenwalde und Umgebung erfolgreich Horte betreiben. Der Trägerwechsel ist keine Seltenheit: Auch an der Sonnengrundschule in Fürstenwalde wurde zuletzt ein Hort-Neubau durch einen freien Träger realisiert.

Für Eltern bedeutet das vor allem eines: Sie müssen sich darauf einstellen, dass der Hortbetrieb möglicherweise von einem anderen Anbieter übernommen wird als ursprünglich gedacht. An der Qualität der Betreuung soll das nichts ändern – die Stadt betont, dass die Standards gesichert bleiben.

Zeitplan unter Druck

Die Uhr tickt. Die Einschulung 2026 rückt näher, und Familien brauchen Planungssicherheit. Ein nahtloser Übergang von der Schule in den Hortbetrieb muss gewährleistet sein – unabhängig davon, wer am Ende die Trägerschaft übernimmt. Der Landkreis Oder-Spree als Bauherr des Campus ist zuversichtlich, dass bis zum Schulstart eine Lösung steht.

Das Gesamtbild: Bildungscampus mit Zukunft

Der Hort-Streit sollte nicht den Blick auf das große Ganze verstellen: Mit dem Spree-Campus entsteht in Fürstenwalde ein zukunftsweisender Bildungsstandort. Neben der Grundschule sind weitere Bildungseinrichtungen auf dem Gelände geplant. Für die wachsende Stadt Fürstenwalde mit ihren vielen neuen Wohngebieten ist das ein wichtiger Standortfaktor.

Die Stadt und der Landkreis stehen in der Verantwortung, jetzt schnell Klarheit zu schaffen. Fürstenwaldes Familien verdienen eine verlässliche Perspektive für ihre Kinder.

Bild: Die Gerhard-Goßmann-Grundschule in Fürstenwalde – ein Beispiel für denkmalgeschützte Schulbauten der Stadt. Foto: Clemensfranz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/gerhard-gossmann-grundschule-fuerstenwalde.jpg 798 1200 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-04 06:04:082026-06-04 06:04:08Spree-Campus Fürstenwalde: Stadt lehnt Hort-Trägerschaft ab – Was Eltern jetzt wissen müssen
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STADTRADELN 2026: Fürstenwalde steigt wieder aufs Rad

Fürstenwalde schnallt den Helm fest und schwingt sich in den Sattel: Vom 14. Juni bis 4. Juli 2026 nimmt die Stadt wieder an der bundesweiten Kampagne STADTRADELN teil. Drei Wochen lang heißt es dann: Autoschlüssel liegen lassen, aufs Fahrrad steigen und Kilometer sammeln – für die eigene Gesundheit, fürs Klima und für den sportlichen Wettbewerb mit den Nachbarkommunen im Landkreis Oder-Spree.

Gemeinsam in die Pedale treten

Das Besondere am STADTRADELN ist der Team-Gedanke. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich in Gruppen zusammenschließen – ob als Schulklasse, Sportverein, Firma, Freundeskreis oder einfach als Familie aus der Nachbarschaft. Jeder gefahrene Kilometer zählt, egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Bäcker oder bei der gemütlichen Wochenendtour entlang der Spree.

Innerhalb der Stadt treten die Teams in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an: Wer radelt am meisten? Welches Team motiviert die meisten Mitstreiter? Und vor allem: Wer schafft es, möglichst viele Alltagswege vom Auto aufs Fahrrad zu verlagern?

Sieben Kommunen, ein Ziel

Fürstenwalde ist nicht allein auf der Strecke. Insgesamt sieben Kommunen aus dem Landkreis Oder-Spree beteiligen sich 2026 an der Aktion. Das verspricht einen spannenden kreisweiten Vergleich – und die Fürstenwalder Stadtverwaltung gibt sich kämpferisch: „Lassen wir die anderen sechs Kommunen hinter uns“, heißt es im Aufruf aus dem Rathaus.

Die Kampagne steht unter dem Dach des Klima-Bündnisses, dem größten europäischen Städtenetzwerk für Klimaschutz. Ziel ist es, den Radverkehr im Alltag zu stärken und ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Gleichzeitig geht es um die persönliche Fitness: Wer drei Wochen lang regelmäßig in die Pedale tritt, spürt schnell, wie gut die Bewegung an der frischen Luft tut.

Anmeldung ab sofort möglich

Teams können ab sofort auf der offiziellen Website www.stadtradeln.de gegründet werden. Einzelpersonen haben die Möglichkeit, sich einem bestehenden Team anzuschließen oder selbst ein neues zu eröffnen. Die Teilnahme ist kostenlos, und die Anmeldung dauert nur wenige Minuten.

Und so funktioniert es: Während des Aktionszeitraums werden die gefahrenen Kilometer einfach über die STADTRADELN-App getrackt oder online eingetragen. Die Ergebnisse sind in Echtzeit einsehbar – sowohl für das eigene Team als auch im Vergleich mit anderen Teams und Kommunen.

Fürstenwalde als Fahrradstadt

Die Teilnahme am STADTRADELN passt perfekt zur aktuellen Entwicklung in der Stadt. Mit dem Ausbau des Spree-Radwegs und der wachsenden Fahrrad-Infrastruktur wird Fürstenwalde auch für Alltagsradler immer attraktiver. Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Knotenpunkt für Radfahrer entwickelt – der Oder-Spree-Radweg, der Spreeradweg und zahlreiche lokale Routen machen die Region zu einem Paradies für Zweirad-Fans.

Für alle, die noch unsicher sind: Beim STADTRADELN geht es nicht um Höchstleistungen. Auch kurze Strecken zum Einkaufen oder der abendliche Ausflug zum Schwapp zählen mit. Jeder Kilometer bringt Fürstenwalde im kreisweiten Ranking nach vorn.

Also: Helm auf, Fahrrad aus dem Keller holen und mitmachen! Ob als Team oder Einzelkämpfer – zeigen wir, dass Fürstenwalde in die Pedale tritt.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf gibt es auf der städtischen Website unter fuerstenwalde-spree.de.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/radweg-lindau.jpg 1280 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-03 06:04:142026-06-03 06:04:14STADTRADELN 2026: Fürstenwalde steigt wieder aufs Rad
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Vor 100 Jahren: Als Hunderte zu den Markgrafensteinen in die Rauener Berge pilgerten

Am 2. Juni 1926 pilgerten Hunderte Menschen aus Fürstenwalde und Umgebung in die Rauener Berge. Der Anlass: ein großes Fest am Markgrafenstein, über das die Fürstenwalder Zeitung ausführlich berichtete. Was zog die Menschen damals zu diesen uralten Findlingen südlich der Stadt? Ein Blick zurück in die bewegte Geschichte eines der bedeutendsten Naturdenkmäler Brandenburgs.

Ein steinernes Wahrzeichen der Region

Die Markgrafensteine, bestehend aus dem Großen und dem Kleinen Markgrafenstein, sind die größten jemals in Brandenburg entdeckten Findlinge. Vor über 10.000 Jahren wurden die tonnenschweren Granitblöcke während der Eiszeit aus Skandinavien in die Rauenschen Berge transportiert. Der Große Markgrafenstein war mit einem geschätzten Gewicht von bis zu 750 Tonnen das größte Geschiebe Brandenburgs — ein echtes Naturwunder direkt vor den Toren Fürstenwaldes.

Doch ausgerechnet seine Größe wurde ihm zum Verhängnis: 1827/1828 wurden mehrere Scheiben des Steins abgespalten. Aus dem Mittelstück fertigte man noch vor Ort die berühmte Granitschale, die heute vor dem Alten Museum im Berliner Lustgarten steht. Der Transport der 70 bis 80 Tonnen schweren Schale an die Spree war eine technische Meisterleistung: Eine eigens angelegte Trasse, Holzrollen und ein Lastkahn machten die Reise nach Berlin möglich. Der Restblock blieb als Überbleibsel des Großen Markgrafensteins erhalten. Seitdem ist der Kleine Markgrafenstein mit rund 180 Kubikmetern Volumen der größte landliegende Findling Norddeutschlands.

Goethe und Fontane: Zwei Dichter an einem Stein

Die Markgrafensteine zogen nicht nur Wanderer und Naturliebhaber an, sondern auch große Geister ihrer Zeit. Johann Wolfgang von Goethe befasste sich 1828 intensiv mit den „erratischen Blöcken“ und ließ sich vom Maler Julius Schoppe eine Lithografie des Steins anfertigen. Der Dichterfürst, überzeugter Neptunist, war sicher: „Mir mache man aber nicht weis, dass die in den Oderbrüchen liegenden Gesteine, dass der Markgrafenstein bei Fürstenwalde weit hergekommen sei; an Ort und Stelle sind sie liegen geblieben.“

Weniger begeistert zeigte sich Theodor Fontane, der die Steine in den 1880er Jahren besuchte. In seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ verglich er die Findlinge enttäuscht mit „toten zusammengekauerten Elefanten“ — er hatte sich etwas Monumentaleres erhofft. Dennoch trugen seine Schriften dazu bei, die Markgrafensteine weit über die Region hinaus bekannt zu machen.

Das Fest von 1926: Hunderte pilgerten in die Berge

Die Fürstenwalder Zeitung berichtete am 2. Juni 1926 von einem großen Fest am Markgrafenstein, zu dem Hunderte Menschen aus der Stadt und dem Umland in die Rauener Berge strömten. Es war die Zeit der Weimarer Republik, eine Ära voller Umbrüche, in der die Menschen den Ausflug in die Natur und das Gemeinschaftserlebnis suchten. Der Große Markgrafenstein war damals bereits verkleinert, aber immer noch ein imposanter Anziehungspunkt.

Die Rauenschen Berge — mit 152 Metern die höchste Erhebung im weiten Umkreis — boten den Besuchern eine willkommene Abwechslung vom Alltag. Der steinerne Tisch und die steinernen Bänke am ehemaligen Aussichtspunkt, gefertigt aus der äußersten Scheibe des Großen Markgrafensteins, luden zum Verweilen ein. Von hier reichte der Blick über die märkische Landschaft bis nach Fürstenwalde.

Ein Ausflugsziel mit Sagen und Legenden

Die Markgrafensteine sind nicht nur ein geologisches Phänomen, sondern auch reich an Geschichten. Sage berichtet von einer Prinzessin, die der Teufel im Stein gefangen hielt und deren klägliches Winseln Wanderer noch lange zu hören glaubten. Eine andere Überlieferung will das Grab des Falschen Woldemar bei den Steinen verorten — daher, so heißt es, stamme auch der Name Markgrafenstein. Spekuliert wird zudem, ob sich hier der Heilige Hain der Semnonen befand, jenes germanischen Stammes, der einst die Region besiedelte.

2006 wurden die Markgrafensteine in die Liste der 77 Nationalen Geotope Deutschlands aufgenommen — eine verdiente Auszeichnung für diese steinernen Zeugen der Erdgeschichte, die seit Jahrtausenden die Region prägen.

Heute: Ein lohnendes Ziel für Wanderer

100 Jahre nach dem großen Fest von 1926 sind die Markgrafensteine noch immer ein beliebtes Ausflugsziel. Die Rauenschen Berge liegen nur wenige Kilometer südlich von Fürstenwalde und sind über gut ausgeschilderte Wanderwege erreichbar. Vom Kleinen Markgrafenstein aus kann man den steinernen Tisch erkunden und die Ruhe der märkischen Natur genießen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit — und vielleicht denkt der eine oder andere Wanderer an jenem 2. Juni daran zurück, dass vor genau 100 Jahren Hunderte Menschen vor diesen Steinen standen und ein Fest feierten, das in die Lokalgeschichte einging.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/markgrafensteine-rauener-berge.jpg 480 640 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-02 06:03:342026-06-02 06:03:34Vor 100 Jahren: Als Hunderte zu den Markgrafensteinen in die Rauener Berge pilgerten
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OSZ Oder-Spree in Fürstenwalde: Brandenburgs größte Schule fordert bessere Ausstattung

Das Oberstufenzentrum (OSZ) Oder-Spree mit Hauptsitz in Fürstenwalde ist die größte Schule des Landes Brandenburg – doch die Ausstattung lässt zu wünschen übrig. Schulleiter Axel Schmook macht nun öffentlich Druck und fordert von der Politik mehr Investitionen in die berufliche Bildung.

Größte Schule Brandenburgs mit Sanierungsstau

Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler besuchen das OSZ Oder-Spree an seinen Standorten in Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt. Damit ist es nicht nur die größte Bildungseinrichtung der Region, sondern auch die größte Schule im gesamten Bundesland Brandenburg. Doch die schiere Größe bringt Herausforderungen mit sich: Viele Räume sind veraltet, die technische Ausstattung entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner Berufsausbildung.

Schulleiter Axel Schmook kritisiert, dass die Dimension seiner Schule bei der Mittelvergabe nicht ausreichend berücksichtigt wird. „Die Größe unseres OSZ wird oft übersehen“, so Schmook gegenüber der MOZ. „Wir brauchen dringend Investitionen in Gebäude und digitale Infrastruktur.“

Vielfältiges Bildungsangebot unter einem Dach

Das OSZ Oder-Spree deckt ein breites Spektrum beruflicher Bildung ab. Von Wirtschaft und Verwaltung über Technik und Informatik bis hin zu Gesundheit und Sozialwesen – die Schule bereitet junge Menschen auf verschiedenste Berufsfelder vor. Auch das Abitur kann hier in verschiedenen Fachrichtungen erworben werden.

Diese Vielfalt sei eine Stärke, betont Schmook, aber auch eine finanzielle Herausforderung: Unterschiedliche Fachbereiche benötigen unterschiedliche Ausstattung – von Laborräumen für Naturwissenschaften bis zu modernen Computerkabinetten für IT-Berufe.

Hilfe vom Bildungsministerium gefordert

Die Schulleitung hat sich nun an das Brandenburger Bildungsministerium gewandt. Konkret geht es um Fördermittel für die Sanierung von Gebäuden sowie für die Anschaffung zeitgemäßer Lehrmittel. Der Digitalpakt Schule habe zwar einige Verbesserungen gebracht, sei aber bei Weitem nicht ausreichend, um den Rückstau aufzuholen.

Besonders dringlich sei die Situation in den Werkstätten und Fachräumen des Standorts Fürstenwalde. Dort müssten Auszubildende im gewerblich-technischen Bereich zum Teil mit Maschinen arbeiten, die nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen – kein gutes Signal für die Fachkräfte von morgen.

Fachkräftesicherung beginnt in der Schule

Das OSZ Oder-Spree spielt eine Schlüsselrolle für die regionale Wirtschaft. Viele Unternehmen in Fürstenwalde und Umgebung sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Wenn die Ausbildung unter mangelhaften Bedingungen stattfindet, leidet mittelfristig der gesamte Wirtschaftsstandort.

„Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus“, mahnt Schmook. „Dafür brauchen wir vernünftige Rahmenbedingungen.“ Die Forderung an die Politik ist klar: Wer Fachkräftemangel bekämpfen will, muss in die berufliche Bildung investieren – und zwar dort, wo die meisten Schüler sind.

Ausblick: Hoffnung auf den neuen Haushalt

Mit dem neuen Landeshaushalt könnten Mittel für die dringend benötigte Sanierung bereitgestellt werden. Eltern, Lehrkräfte und Schüler hoffen auf baldige Fortschritte. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Bildungsministerium die Forderungen aus Fürstenwalde ernst nimmt.

Fürstenwalde hat mit dem OSZ Oder-Spree einen echten Bildungsriesen – es wird Zeit, dass dieser Riese auch die Ausstattung bekommt, die er verdient.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/06/osz-fuerstenwalde-schule.jpg 1277 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-06-01 06:03:052026-06-01 06:03:05OSZ Oder-Spree in Fürstenwalde: Brandenburgs größte Schule fordert bessere Ausstattung
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Eisenbahnstraße in Fürstenwalde: Wann kommt die Sanierung der Ortsdurchfahrt?

Die Eisenbahnstraße in Fürstenwalde gehört zu den meistbefahrenen Straßen der Stadt. Als Teil der Landesstraße L 35 verbindet sie die Innenstadt mit dem Bahnhof und ist zugleich eine wichtige Pendlerroute. Doch Anwohner und Verkehrsteilnehmer klagen seit Jahren über den schlechten Zustand der Fahrbahn — Risse, Schlaglöcher und abgesackte Bordsteine prägen das Bild. Nun gibt es Bewegung: Das Land Brandenburg plant offenbar die grundhafte Sanierung der Ortsdurchfahrt.

Eine Straße mit Geschichte und Problemen

Die Eisenbahnstraße ist nicht nur verkehrstechnisch bedeutsam, sondern auch städtebaulich prägend für Fürstenwalde. Entlang der Straße finden sich historische Gebäude aus der Gründerzeit, darunter die denkmalgeschützte Villa Lässig und das alte Schulgebäude von 1876. Die Straße selbst entstand im Zuge des Eisenbahnbaus im 19. Jahrhundert und war lange die zentrale Achse zwischen Bahnhof und Altstadt.

Doch der Zahn der Zeit nagt unübersehbar an der Substanz. Besonders der Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und August-Bebel-Straße gilt als dringend sanierungsbedürftig. Bei Regen bilden sich großflächige Pfützen, da die Entwässerung nicht mehr zuverlässig funktioniert. Auch die Gehwege sind in Teilen abgesackt und stellen eine Stolpergefahr dar.

Landesbetrieb plant grundhafte Erneuerung

Die Eisenbahnstraße als Landesstraße fällt in die Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg. Nach Informationen der Märkischen Oderzeitung prüft der Landesbetrieb derzeit den Umfang der notwendigen Maßnahmen. Eine Sprecherin bestätigte, dass die Straße in der Prioritätenliste für die kommenden Jahre stehe. Eine konkrete Zeitschiene gibt es jedoch noch nicht.

Für eine Ortsdurchfahrt wie die Eisenbahnstraße bedeutet eine Sanierung mehr als neuen Asphalt. In der Regel müssen auch Versorgungsleitungen, Kanalisation und Beleuchtung berücksichtigt werden. Das macht die Planung aufwendig und kostenintensiv. Experten schätzen die Kosten für eine grundhafte Sanierung auf mehrere Millionen Euro.

Was bedeutet die Baustelle für Anwohner und Pendler?

Erfahrungsgemäß bringt eine mehrjährige Baustelle auf einer Hauptverkehrsachse erhebliche Einschränkungen mit sich. Umleitungen, halbseitige Sperrungen und Baulärm sind zu erwarten. Für die Anwohner und Geschäfte entlang der Eisenbahnstraße stellt sich die Frage nach Erreichbarkeit und wirtschaftlichen Einbußen während der Bauphase.

Die Stadt Fürstenwalde hat in der Vergangenheit bei ähnlichen Projekten wie dem Ausbau des Spree-Radwegs oder der Sanierung des Bahnhofsumfelds bewiesen, dass sie Baustellen-Management kann. Dennoch wird eine enge Abstimmung zwischen Stadt, Landesbetrieb und Anwohnern notwendig sein.

Ausblick: Mehr als nur Straßenbau

Die Sanierung der Eisenbahnstraße bietet die Chance für eine städtebauliche Aufwertung. Denkbar wären breitere Radwege, mehr Grünflächen und eine verbesserte Aufenthaltsqualität. Andere Städte in Brandenburg machen es vor: In Strausberg und Eberswalde wurden Ortsdurchfahrten mit Bäumen, Sitzgelegenheiten und barrierefreien Querungen modernisiert.

Für Fürstenwalde könnte die Sanierung der Eisenbahnstraße ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung werden. Die Straße verbindet nicht nur Verkehr, sondern auch Geschichte und Zukunft. Bis zum ersten Spatenstich wird jedoch noch Zeit vergehen — die Planung allein dürfte Monate, wenn nicht Jahre in Anspruch nehmen.

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DDR-Sport als Vorbild: In Fürstenwalde werden die stärksten Brandenburger gekürt

Vom „Stärksten Lehrling“ zum Schulwettbewerb

Ein altes DDR-Sportformat feiert in Fürstenwalde eine unerwartete Wiederbelebung: Der Wettkampf um den Titel des „Stärksten Brandenburgers“ bringt Schülerinnen und Schüler aus der Region zusammen und misst ihre körperliche Leistungsfähigkeit in verschiedenen Disziplinen. Inspiriert vom legendären DDR-Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“, der in den Betrieben der ehemaligen DDR ein fester Bestandteil des sportlichen Wettstreits unter Auszubildenden war, wird das Konzept nun in zeitgemäßer Form neu aufgelegt.

Der Wettbewerb fand in dieser Woche in Fürstenwalde statt und lockte zahlreiche Jugendliche aus dem gesamten Landkreis Oder-Spree an. Anders als beim historischen Vorbild geht es heute nicht mehr um den Wettkampf in der Ausbildung, sondern um einen schulübergreifenden sportlichen Vergleich, der Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit gleichermaßen fordert.

Mehr als nur Muskelkraft

Die teilnehmenden Schüler mussten sich in verschiedenen Stationen beweisen. Neben klassischen Kraftübungen wie Klimmzügen, Liegestützen und Kniebeugen standen auch Ausdauerläufe und Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Besonders beliebt war der Medizinball-Weitwurf, der an die alten DDR-Sportfeste erinnert und bei dem es nicht nur auf reine Muskelkraft, sondern auch auf die richtige Technik ankommt.

Die Organisatoren betonen den pädagogischen Wert des Wettkampfs: „Es geht uns nicht darum, bloße Muskelpakete zu küren. Wir wollen Jugendlichen zeigen, dass körperliche Fitness und sportlicher Ehrgeiz etwas Erstrebenswertes sind. Im Zeitalter von Social Media und ständiger Bildschirmzeit ist das wichtiger denn je.“

Ein Stück DDR-Sportgeschichte

Der Wettbewerb „Der stärkste Lehrling“ war in der DDR eine feste Institution. In nahezu jedem Betrieb traten Auszubildende gegeneinander an, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Der Sieger auf Betriebsebene qualifizierte sich für die Kreis- und Bezirksausscheide, bis schließlich die stärksten Lehrlinge der Republik ermittelt wurden. Sport und körperliche Ertüchtigung hatten in der DDR-Arbeitswelt einen hohen Stellenwert – ein Erbe, das im wiedervereinigten Deutschland vielerorts in Vergessenheit geriet.

Dass ausgerechnet in Fürstenwalde nun ein ähnliches Format für Schüler wiederbelebt wird, ist kein Zufall. Die Stadt blickt auf eine lange Sporttradition zurück und beheimatet zahlreiche aktive Sportvereine. Der Wettkampf knüpft an diese Tradition an und verbindet sie mit modernen sportpädagogischen Ansätzen.

Positive Resonanz von allen Seiten

Die ersten Rückmeldungen von Teilnehmern, Eltern und Lehrern sind durchweg positiv. „Endlich mal ein Wettbewerb, bei dem nicht nur die klassischen Sportskanonen gewinnen. Hier zählt der gesamte Körper und nicht nur Sprintgeschwindigkeit“, freut sich eine begleitende Sportlehrerin einer Oberschule aus dem Landkreis.

Auch die Stadt Fürstenwalde unterstützt die Initiative. Bürgermeister Matthias Rudolph, der kürzlich in seine zweite Amtszeit gestartet ist, zeigte sich bei einem Kurzbesuch beeindruckt: „Solche Veranstaltungen stärken den Zusammenhalt und zeigen, was in unserer Jugend steckt. Ich hoffe, dass der Wettkampf zu einer festen Größe im Fürstenwalder Veranstaltungskalender wird.“

Ausblick: Vielleicht bald landesweit?

Die Organisatoren träumen bereits von einer Ausweitung des Formats. Nach dem gelungenen Auftakt in Fürstenwalde soll der Wettbewerb „Stärkster Brandenburger“ im kommenden Jahr möglicherweise in mehreren Städten des Landes Brandenburg ausgetragen werden. Auch eine Alterserweiterung auf jüngere Jahrgänge wird diskutiert.

Fürstenwalde hat damit einmal mehr bewiesen, dass die Stadt nicht nur wirtschaftlich und kulturell aufstrebend ist, sondern auch im Bereich der Jugendförderung und des Breitensports neue Impulse setzt. Ein Wettkampf, der DDR-Tradition mit modernen Werten verbindet – das passt gut in eine Stadt, die ihre Geschichte kennt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-spree.jpg 1442 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-30 06:04:232026-05-30 06:04:23DDR-Sport als Vorbild: In Fürstenwalde werden die stärksten Brandenburger gekürt
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Postbank schließt Filiale in Fürstenwalde – was bedeutet das für die Kunden?

Fürstenwalde verliert einen weiteren Bankstandort: Die Postbank wird ihre Filiale in der Innenstadt schließen. Für viele Kunden bedeutet das längere Wege und die Frage, ob der Service vor Ort auch künftig in gewohnter Form verfügbar bleibt. Die Entscheidung reiht sich in einen bundesweiten Trend ein, bei dem Geldinstitute verstärkt auf digitale Angebote setzen und physische Standorte abbauen.

Was konkret geschlossen wird

Die Postbank-Filiale in Fürstenwalde ist seit Jahren eine feste Anlaufstelle für Privat- und Geschäftskunden. Neben den üblichen Bankdienstleistungen wie Überweisungen, Kontoeröffnungen und Beratungsgesprächen bietet sie auch Postdienstleistungen an. Mit der Schließung entfällt dieser Service vor Ort vollständig. Ein genaues Datum für die Schließung wurde noch nicht offiziell bestätigt, Insider rechnen jedoch mit einem Termin im Laufe des Jahres 2026.

Bundesweiter Trend trifft Fürstenwalde

Die Postbank gehört zur Deutschen Bank und hat in den vergangenen Jahren bundesweit Hunderte Filialen geschlossen. Der Konzern begründet dies mit dem veränderten Kundenverhalten: Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte online oder per App. Gleichzeitig steigt der Kostendruck, denn der Betrieb von Filialen ist teuer – Miete, Personal und Infrastruktur summieren sich schnell. Fürstenwalde ist damit kein Einzelfall, sondern Teil einer großen Umstrukturierung im deutschen Bankensektor.

Alternativen für die Kunden

Wer bisher auf die Postbank-Filiale angewiesen war, hat mehrere Alternativen: Die Sparkasse Oder-Spree und die Volksbank Fürstenwalde betreiben weiterhin Filialen in der Stadt und bieten persönliche Beratung an. Zudem bleiben die SB-Geldautomaten der Postbank möglicherweise erhalten – eine endgültige Entscheidung dazu steht noch aus. Für Postdienstleistungen verweist die Deutsche Post auf ihre Partnerfilialen, die häufig in Einzelhandelsgeschäften integriert sind.

Was sagen die Bürger?

In Fürstenwalde sorgt die Nachricht für Unmut. Viele ältere Bürger, die nicht mit Online-Banking vertraut sind, fühlen sich abgehängt. Auch Gewerbetreibende äußern Bedenken, denn Bareinzahlungen und Wechselgeldbeschaffung sind für Einzelhändler und Gastronomen essenziell. Einige Kunden haben bereits angekündigt, zur Sparkasse oder Volksbank zu wechseln – ein kleiner Lichtblick für die lokalen Institute, die von der Schließung profitieren könnten.

Fazit

Die Schließung der Postbank-Filiale ist ein Verlust für die Innenstadt von Fürstenwalde. Sie schwächt die Infrastruktur und hinterlässt eine weitere Lücke im ohnehin unter Druck stehenden stationären Einzelhandel. Gleichzeitig ist sie ein Weckruf: Die Digitalisierung des Bankwesens schreitet unaufhaltsam voran. Für die Bürger heißt das: informieren, Alternativen prüfen und rechtzeitig handeln. Die verbleibenden Banken in Fürstenwalde werden sich über neue Kunden vermutlich nicht beschweren – und vielleicht ist das die Chance für eine persönlichere Betreuung vor Ort.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/postbank-filiale.jpg 1440 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-29 06:03:362026-05-29 06:03:36Postbank schließt Filiale in Fürstenwalde – was bedeutet das für die Kunden?
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Neuer Nahverkehrsplan Oder-Spree: Mehr Busse und On-Demand-Angebote für Fürstenwalde

Der Landkreis Oder-Spree arbeitet an einem neuen Nahverkehrsplan, der den öffentlichen Personennahverkehr in der Region grundlegend modernisieren soll. Für Pendler aus Fürstenwalde und Umgebung bedeutet das: mehr Verbindungen, neue Buslinien und innovative Mobilitätslösungen.

PlusBus-Linien für bessere Anbindung

Ein zentraler Bestandteil des neuen Nahverkehrsplans sind sogenannte PlusBus-Linien. Diese sollen wichtige Verkehrsachsen im Kreis Oder-Spree stärken und für Pendler attraktiver machen. Konkret sind folgende Verbindungen im Gespräch:

  • Fürstenwalde – Müncheberg: Eine direkte PlusBus-Verbindung soll die beiden Städte besser miteinander verknüpfen.
  • Rund um den Scharmützelsee: Weitere PlusBus-Achsen sollen die touristisch bedeutende Region besser erschließen.
  • Erkner – BER: Eine Verbindung zum Flughafen Berlin-Brandenburg für bessere überregionale Anbindung.
  • Erkner – S-Bahn Hoppegarten: Anschluss an das Berliner S-Bahn-Netz.

On-Demand-Verkehr und autonomes Fahren

Ein weiteres Großprojekt des neuen Nahverkehrsplans betrifft den Raum Beeskow und Friedland. Hier soll ein innovatives On-Demand-System eingerichtet werden – also Busse, die nicht nach festem Fahrplan fahren, sondern bei Bedarf gerufen werden können. Das Besondere: In diesem Gebiet ist auch ein Testfeld für autonomes Fahren vorgesehen.

Was ist On-Demand-Verkehr?

Anders als beim klassischen Linienbus fahren On-Demand-Fahrzeuge nicht nach starrem Fahrplan, sondern werden per App oder Telefon bestellt. Das System eignet sich besonders für ländliche Räume, wo eine klassische Taktung oft nicht wirtschaftlich ist. So sollen auch kleinere Ortschaften zuverlässig an den ÖPNV angebunden werden.

Videoüberwachung in Bussen geplant

Parallel zum neuen Nahverkehrsplan bestätigte die BOS GmbH als Betreiberin der Buslinien im Kreis Oder-Spree, dass sie Videoüberwachung in den Bussen einführen will. Ziel ist der bessere Schutz von Fahrgästen und Fahrpersonal. Konkret sollen 14 Busse mit Videosystemen ausgestattet werden, teilweise sind bereits Kameras vorhanden.

Die Finanzierung ist allerdings noch nicht vollständig geklärt. Der Kreistag soll über Zuschüsse von knapp 50.000 Euro für Fahrgastzählanlagen in vier Bussen entscheiden. Die Kämmerin des Landkreises bremst jedoch: Eine haushaltsrechtliche Prüfung steht noch aus.

Kosten und Finanzierung

Der neue Nahverkehrsplan ist ambitioniert – und teuer. Die zusätzlichen Kosten für die geplanten Erweiterungen belaufen sich Schätzungen zufolge auf bis zu rund 8,5 Millionen Euro pro Jahr. Wie genau diese Summe finanziert werden soll, ist derzeit noch offen. Klar ist aber: Der Landkreis Oder-Spree will den ÖPNV zukunftsfähig machen und damit die Lebensqualität in der Region stärken.

Was bedeutet das für Fürstenwalde?

Für die Stadt Fürstenwalde bringt der neue Nahverkehrsplan mehrere konkrete Verbesserungen:

  • Bessere Anbindung nach Müncheberg durch die neue PlusBus-Linie
  • Sicherere Busse durch geplante Videoüberwachung
  • Zukunftsfähiger ÖPNV durch Investitionen in moderne Mobilitätslösungen
  • Stärkung als Verkehrsknotenpunkt im Kreis Oder-Spree

Der neue Nahverkehrsplan wird derzeit vom Landkreis erarbeitet. Mit konkreten Ergebnissen und einer Beschlussfassung ist in den kommenden Monaten zu rechnen.

Quellen: MOZ.de, Märkische Oderzeitung (Mai 2026)

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/mobus-bus-oder-spree.jpg 1081 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-28 06:00:002026-05-29 09:33:11Neuer Nahverkehrsplan Oder-Spree: Mehr Busse und On-Demand-Angebote für Fürstenwalde
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Stadtfest Fürstenwalde 2026: Dr. Motte, Maffay-Hits und Heimattiergarten – Das erwartet die Besucher

Fürstenwalde bereitet sich auf eines der Highlights des Jahres vor: Das Stadtfest Fürstenwalde 2026 steht vor der Tür und verspricht ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Vom 3. bis 5. Juli 2026 verwandelt sich die Fürstenwalder Innenstadt in eine große Festmeile mit Musik, Kultur und kulinarischen Genüssen.

Dr. Motte und Maffay-Hits: Musikalisches Programm der Extraklasse

Das musikalische Line-up kann sich sehen lassen: Ein ganz besonderes Highlight ist der Auftritt von Dr. Motte, dem legendären Gründer der Loveparade. Der Berliner DJ und Musikproduzent wird mit seinen elektronischen Beats für Stimmung sorgen und erinnert an die goldene Ära der Techno-Kultur. Für Freunde der deutschen Rockmusik gibt es eine Peter-Maffay-Tribute-Show, bei der die größten Hits des Ausnahmekünstlers live zu hören sein werden.

Aber auch lokale Bands und Künstler aus der Region Oder-Spree kommen nicht zu kurz. Auf mehreren Bühnen in der Innenstadt präsentieren Musiker aus Fürstenwalde und Umgebung ihr Können – von Rock und Pop über Schlager bis hin zu handgemachter Folk-Musik.

Für die ganze Familie: Heimattiergarten und Mitmach-Aktionen

Besonders für Familien mit Kindern hat das Stadtfest einiges zu bieten. Der Heimattiergarten Fürstenwalde ist mit einem eigenen Bereich vertreten und bringt die heimische Tierwelt zum Anfassen näher. Kinder können hier Tiere hautnah erleben und spielerisch die Natur entdecken.

Darüber hinaus laden zahlreiche Mitmach-Stationen zum Basteln, Spielen und Entdecken ein. Von Kinderschminken über eine Hüpfburg bis hin zu spannenden Experimenten – Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Auch die Fürstenwalder Vereine präsentieren sich mit Informationsständen und zeigen, wie vielfältig das Vereinsleben in der Stadt ist.

Kulinarische Vielfalt aus der Region

Ein Fest ohne gutes Essen ist kein echtes Fest. Auf dem Stadtfest erwartet die Besucher eine breite Auswahl an regionalen und internationalen Spezialitäten. Von der klassischen Bratwurst über herzhafte Burger bis hin zu süßen Verführungen wie Crêpes und gebrannten Mandeln – hier findet jeder Gaumen den passenden Genuss. Lokale Gastronomen und Food-Trucks sorgen für kulinarische Abwechslung und laden zum Schlemmen ein.

Stadtfest mit Tradition und Zukunft

Das Fürstenwalder Stadtfest hat eine lange Tradition und ist aus dem Veranstaltungskalender der Region nicht wegzudenken. Jahr für Jahr zieht es tausende Besucher aus der gesamten Region Oder-Spree und darüber hinaus an. Für die Stadt ist das Fest auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Es stärkt den lokalen Einzelhandel, die Gastronomie und das touristische Profil der Domstadt an der Spree.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte zuletzt über die weitere Finanzierung des Stadtfests beraten. Mit einem Budget im sechsstelligen Bereich gehört das Stadtfest zu den größten Veranstaltungen im städtischen Kalender. Die Investition scheint sich jedoch zu lohnen: Die positive Resonanz der Besucher und die wirtschaftlichen Impulse für die Innenstadt sprechen für sich.

Anreise und Informationen

Das Stadtfest findet im Herzen der Fürstenwalder Innenstadt rund um den Marktplatz, den Rathausplatz und die Eisenbahnstraße statt. Besucher werden gebeten, möglichst mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt während des Festes stark eingeschränkt sind.

Fürstenwalde ist mit der Regionalbahn RE1 von Berlin und Frankfurt (Oder) aus gut erreichbar. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Festgelände. Auch der Spree-Radweg führt direkt durch Fürstenwalde und bietet eine schöne Anreisemöglichkeit für alle Radbegeisterten.

Weitere Informationen zum genauen Programmablauf und zu den genauen Bühnenstandorten werden in Kürze auf der Website der Stadt Fürstenwalde veröffentlicht. Der Eintritt zum Stadtfest ist frei.

Merken Sie sich das erste Juli-Wochenende schon jetzt vor – das Stadtfest Fürstenwalde 2026 wird ein Fest für alle Sinne!

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-dom-stadtmauer.jpg 1305 1740 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-27 06:00:002026-05-29 09:33:59Stadtfest Fürstenwalde 2026: Dr. Motte, Maffay-Hits und Heimattiergarten – Das erwartet die Besucher
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Haushaltsentwurf in Fürstenwalde zurückgezogen: Stadt vor finanziellen Herausforderungen

Rückzieher im Rathaus: Was steckt dahinter?

Die Stadt Fürstenwalde steht vor einer unerwarteten finanzpolitischen Zäsur: Der Haushaltsentwurf für das laufende Jahr wurde überraschend zurückgezogen. Bürgermeister Matthias Rudolph, der im April seine zweite Amtszeit antrat, muss nun gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung nachbessern. Die Entscheidung wirft Fragen auf — und zeigt, wie angespannt die Finanzlage vieler Kommunen in Brandenburg tatsächlich ist.

Das Defizit ist größer als gedacht

Nach Informationen aus dem Rathaus weist der Entwurf ein strukturelles Defizit auf, das deutlich über den ursprünglichen Prognosen liegt. Gestiegene Personalkosten, höhere Umlagen an den Landkreis Oder-Spree und sinkende Gewerbesteuereinnahmen setzen die Stadtkasse unter Druck. Hinzu kommen dringend benötigte Investitionen in Schulen, Kitas und die Verkehrsinfrastruktur, die nicht einfach verschoben werden können.

Ein Sprecher der Stadtverwaltung erklärte, dass der Haushaltsentwurf „in der vorgelegten Form nicht genehmigungsfähig“ sei. Die Kommunalaufsicht des Landkreises hätte einem Etat mit einem so hohen Defizit kaum zustimmen können. Also zog die Verwaltung die Reißleine — noch bevor es zur öffentlichen Debatte im Stadtparlament kam.

Politische Sprengkraft

Der Zeitpunkt ist brisant. Bürgermeister Rudolph war erst Ende April in einer umstrittenen Stichwahl im Amt bestätigt worden und hatte einen „Neustart für Fürstenwalde“ versprochen. Dass nun ausgerechnet das wichtigste Zahlenwerk seiner Verwaltung scheitert, setzt ihn unter Rechtfertigungsdruck. Oppositionelle Stimmen aus der Stadtverordnetenversammlung fordern bereits mehr Transparenz und eine grundlegende Überprüfung aller laufenden Projekte.

„Wir können nicht länger über unsere Verhältnisse leben“, kommentierte ein Stadtverordneter der Opposition. „Die Stadt braucht einen Sparkurs, aber der darf nicht auf Kosten von Kitas und Schulen gehen.“ Die Fraktionen stehen vor einem klassischen Dilemma: Sparen oder investieren? Beides gleichzeitig ist kaum möglich.

Was bedeutet das für die Bürgerinnen und Bürger?

Für die rund 33.000 Einwohner Fürstenwaldes könnten die Folgen spürbar werden. Diskutiert wird über mögliche Steuererhöhungen, etwa bei der Grundsteuer B, aber auch über die Streichung freiwilliger Leistungen. Betroffen sein könnten Zuschüsse für Vereine, Kulturveranstaltungen oder der Betrieb des Stadtmuseums. Noch ist nichts entschieden — aber der Spielraum wird enger.

Positiv zu werten ist immerhin, dass große Infrastrukturprojekte wie der SpreeCampus und das Gartenfeld-Quartier von privaten Investoren getragen werden und nicht unmittelbar den städtischen Haushalt belasten. Auch die Gewerbesteuer könnte sich mittelfristig erholen, wenn neue Ansiedlungen — wie der Gewerbestandort Fürstenwalde Ost — Arbeitsplätze und Einnahmen bringen.

Wie geht es weiter?

Die Kämmerei arbeitet nun unter Hochdruck an einem überarbeiteten Entwurf. Ziel ist es, das Defizit durch eine Kombination aus Einsparungen und moderaten Einnahmesteigerungen zu reduzieren. Ein neuer Entwurf soll spätestens im Juni vorgelegt werden. Die Sommerpause der Stadtverordnetenversammlung beginnt im Juli — bis dahin muss eine Lösung stehen.

Fürstenwalde ist mit dieser Situation nicht allein. Viele Kommunen in Ostdeutschland kämpfen mit steigenden Ausgaben und stagnierenden Einnahmen. Der Fall zeigt exemplarisch, wie dünn das finanzielle Eis ist, auf dem sich selbst eine wachsende Stadt wie Fürstenwalde bewegt.

Der zurückgezogene Haushaltsentwurf ist mehr als ein Verwaltungsvorgang: Er ist ein Weckruf. Für die Politik, für die Verwaltung — und für alle, die in Fürstenwalde leben.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-rathaus.jpg 801 1600 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-26 06:03:592026-05-26 06:03:59Haushaltsentwurf in Fürstenwalde zurückgezogen: Stadt vor finanziellen Herausforderungen
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Märkischer Mieterverein Fürstenwalde: Neustart nach schwerer Krise

Der Mieterverein Fürstenwalde hat schwere Zeiten hinter sich

Der Märkische Mieterverein in Fürstenwalde stand kurz vor dem Aus. Jahrelange Mitgliederrückgänge, finanzielle Engpässe und ein Mangel an ehrenamtlichem Engagement hatten den Verein an den Rand der Auflösung gebracht. Doch nun gibt es Grund zur Hoffnung: Der Verein hat sich neu aufgestellt und will durchstarten.

Mitte Mai 2026 wurde ein neuer Vorstand gewählt, der frischen Wind in die Organisation bringen soll. Die Wiederbelebung des Mietervereins kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Mieterinnen und Mieter in Fürstenwalde zunehmend Unterstützung benötigen. Steigende Mieten, komplexe Nebenkostenabrechnungen und die boomende Bautätigkeit in der Region sorgen für wachsenden Beratungsbedarf.

Warum der Mieterverein fast verschwand

Die Krise des Märkischen Mietervereins war hausgemacht. Über viele Jahre hinweg schrumpfte die Mitgliederbasis kontinuierlich. Von ehemals mehreren hundert Mitgliedern waren zuletzt nur noch rund 120 übrig geblieben. Gleichzeitig wurde es immer schwieriger, Ehrenamtliche für die Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Die verbliebenen Mitglieder standen vor einer existenziellen Entscheidung: Auflösung oder Neuanfang? „Wir haben lange diskutiert und uns schließlich dafür entschieden, den Verein weiterzuführen“, berichtet eine Sprecherin des Vereins. „Die Notwendigkeit einer starken Mietervertretung ist in Fürstenwalde einfach zu groß.“

Was der neue Vorstand plant

Der neue Vorstand hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Oberste Priorität hat die Mitgliedergewinnung. Mit gezielten Aktionen, Informationsveranstaltungen und einer gestärkten Präsenz in den sozialen Medien sollen neue Mitglieder angesprochen werden.

Darüber hinaus plant der Verein eine engere Zusammenarbeit mit anderen Mietervereinen in Brandenburg, um Synergien zu nutzen und das Beratungsangebot auszuweiten. Die Sprechstunden sollen ausgeweitet werden – künftig nicht nur in Fürstenwalde selbst, sondern auch in den umliegenden Gemeinden.

Wachsender Beratungsbedarf in Fürstenwalde

Die Nachfrage nach mietrechtlicher Beratung in Fürstenwalde ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Wohnungsmarkt in der Stadt ist angespannt. Zahlreiche Bauprojekte – darunter das Gartenfeld-Quartier mit 500 neuen Wohnungen sowie ein Großprojekt mit 1.000 zusätzlichen Einheiten durch Readcrest Capital – verändern die Stadt dynamisch.

Auch die steigenden Nebenkosten sind ein Dauerthema. Die Heizkosten haben sich in vielen Haushalten deutlich erhöht, und nicht jede Abrechnung ist korrekt. Hier bietet der Mieterverein wertvolle Unterstützung: Die Experten prüfen Betriebskostenabrechnungen, beraten zu Mieterhöhungen und helfen bei Konflikten mit Vermietern.

Mitgliedschaft und Kosten

Eine Mitgliedschaft im Märkischen Mieterverein bietet konkrete Vorteile. Neben der individuellen Rechtsberatung erhalten Mitglieder eine Rechtsschutzversicherung für mietrechtliche Streitigkeiten. Der Jahresbeitrag liegt bei rund 80 Euro – angesichts der potenziellen finanziellen Vorteile bei einer erfolgreichen Nebenkostenprüfung oder Mietminderung eine lohnende Investition.

Der Verein hat seinen Sitz in der Fürstenwalder Innenstadt und ist telefonisch sowie per E-Mail erreichbar. Die Sprechzeiten werden regelmäßig auf der Website und über Aushänge bekannt gegeben.

Bedeutung für die Stadt

Dass der Mieterverein weiterbesteht, ist nicht nur für die Mitglieder wichtig, sondern für die gesamte Stadtgesellschaft. Eine funktionierende Mietervertretung sorgt für Ausgleich auf dem Wohnungsmarkt und trägt zur sozialen Stabilität bei. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Fürstenwalde, die durch Zuzug und Bauprojekte geprägt ist, ist sie unverzichtbar.

Der Neustart des Mietervereins zeigt auch, dass bürgerschaftliches Engagement in Fürstenwalde lebendig ist – und dass es sich lohnt, für den Erhalt wichtiger Institutionen zu kämpfen.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-rathausplatz-1.jpg 793 513 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-25 06:02:272026-05-25 06:02:27Märkischer Mieterverein Fürstenwalde: Neustart nach schwerer Krise
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Kultursommer 2026 in Fürstenwalde: Die schönsten Veranstaltungen und Ausflugsziele

Der Sommer 2026 steht vor der Tür – und mit ihm eine Fülle an kulturellen Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten in Fürstenwalde. Von Konzerten über Theater bis hin zu idyllischen Ausflügen an der Spree: Die Domstadt zeigt sich in den warmen Monaten von ihrer lebendigsten Seite. Wir haben die schönsten Sommer-Highlights für Sie zusammengestellt.

Kulturfabrik: Kulturelles Herz der Stadt

Die Kulturfabrik Fürstenwalde ist und bleibt das pulsierende Zentrum des kulturellen Lebens. Als soziokulturelles Zentrum bietet sie ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen. In den kommenden Monaten erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Mix aus Konzerten, Kabarett, Lesungen und Theateraufführungen.

Besonders hervorzuheben ist das Konzert „Apfeltraum“ am 6. Juni 2026, das musikalische Genuss pur verspricht. Im August folgt dann „Die Seilschaft unplugged“ mit dem Programm „Gegen den Strom“ – ein Abend, der Musikliebhaber begeistern wird. Auch die beliebten Veranstaltungen in der Dachetage und im Musikkeller der Kulturfabrik sind feste Größen im Fürstenwalder Kulturkalender. Hier haben bereits Größen wie Wladimir Kaminer, Serda Somuncu und Konstantin Wecker das Publikum verzaubert.

Jahresmusikprojekt des Bernhardinums

Ein weiteres musikalisches Highlight ist das Jahresmusikprojekt des Bernhardinums Fürstenwalde. Schülerinnen und Schüler der traditionsreichen Bildungseinrichtung zeigen dabei ihr musikalisches Talent und laden zu besonderen Aufführungen ein. Das Projekt ist ein fester Bestandteil des Fürstenwalder Kulturlebens und unterstreicht die Bedeutung der musikalischen Bildung in der Region.

Schloss-Biergarten und Spree-Picknick

Wer den Sommer lieber im Freien genießt, für den ist der Schloss-Biergarten an der Spree ein echter Geheimtipp. Inmitten des Seenlands Oder-Spree gelegen, lädt er zu gemütlichen Stunden unter schattigen Bäumen ein. Das Spree-Picknick bietet zudem die perfekte Gelegenheit, regionale Köstlichkeiten in traumhafter Kulisse zu genießen – direkt am Wasser, mit Blick auf die historische Altstadt.

Stadtfest und weitere Höhepunkte

Am 20. Juni 2026 steht das traditionelle Stadtfest mit Mittelaltermarkt und Live-Musik auf dem Programm. Der Rathausplatz verwandelt sich dann in eine Bühne für regionale Künstler und lädt zum Flanieren und Entdecken ein. Auch der Kulturfabrik-Parkclub bietet über den Sommer ein abwechslungsreiches Programm mit kritischen Infoveranstaltungen, Filmabenden und Konzerten abseits des Mainstreams.

Fürstenwalde entdecken: Ausflugsziele im Sommer

Neben dem Veranstaltungsprogramm hat Fürstenwalde auch abseits der Bühnen viel zu bieten. Die Spree lädt zu entspannten Kanutouren und Radtouren ein – der Spree-Radweg wird derzeit ausgebaut und bietet schon jetzt herrliche Strecken entlang des Wassers. Der Heimattiergarten mit seinem bezaubernden Otter-Nachwuchs ist ein beliebtes Ziel für Familien, und die SpreeTherme verspricht Wellness und Entspannung für alle, die dem Alltag entfliehen möchten.

Ob Kulturgenuss in der Kulturfabrik, Picknick am Schloss-Biergarten oder eine Kanutour auf der Spree – der Sommer 2026 in Fürstenwalde hält für jeden Geschmack das passende Angebot bereit. Wir wünschen einen wunderschönen Kultursommer!

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/kulturfabrik-fuerstenwalde.jpg 1285 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-24 06:06:292026-05-24 06:06:29Kultursommer 2026 in Fürstenwalde: Die schönsten Veranstaltungen und Ausflugsziele
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Agri-Solaranlage in Steinhöfel: Europas größtes Agri-PV-Projekt geht bei Fürstenwalde ans Netz

Vor den Toren Fürstenwaldes entsteht ein Leuchtturmprojekt der Energiewende: In Steinhöfel, nur wenige Kilometer östlich der Stadt, geht eine der größten Agri-Photovoltaikanlagen Europas ans Netz. Die Anlage verbindet auf innovative Weise Landwirtschaft mit Solarstromproduktion – ein Modell mit Zukunft für die gesamte Region.

Was ist Agri-Photovoltaik?

Agri-Photovoltaik – kurz Agri-PV – ist eine Technologie, die landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung auf derselben Fläche ermöglicht. Anders als bei herkömmlichen Solarparks werden die Module so aufgestellt, dass darunter weiterhin Ackerbau oder Viehhaltung betrieben werden kann. Die Fläche wird also doppelt genutzt: oben Strom, unten Nahrungsmittel. In Zeiten knapper werdender Agrarflächen ist das ein entscheidender Vorteil.

Die Anlage bei Heinersdorf

Die Agri-Solaranlage bei Heinersdorf in der Gemeinde Steinhöfel gehört zu den ambitioniertesten Projekten dieser Art in ganz Europa. Auf einer großen Fläche werden Photovoltaikmodule so installiert, dass die landwirtschaftliche Bewirtschaftung darunter uneingeschränkt möglich bleibt. Ein Teil der Anlage ist nun fertiggestellt und speist ab sofort Strom ins öffentliche Netz ein.

Die exakten Dimensionen des Projekts sind beeindruckend: Es handelt sich um eine mehrstellige Megawatt-Anlage, die jährlich sauberen Strom für mehrere tausend Haushalte liefern kann. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Freiflächen-Photovoltaikanlage mit 10 Megawatt Leistung versorgt rund 3.000 Haushalte mit Strom. Die Anlage in Steinhöfel geht weit darüber hinaus.

Was bedeutet das für Fürstenwalde und die Region?

Für die Region Fürstenwalde und Oder-Spree hat das Projekt mehrere positive Effekte. Erstens stärkt es die lokale Energiesouveränität: Der hier produzierte Strom fließt direkt ins regionale Netz und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Zweitens entstehen durch Bau und Wartung der Anlage Arbeitsplätze vor Ort – von der Planung über die Installation bis zur laufenden technischen Betreuung.

Drittens positioniert sich die Region als Vorreiter in Sachen innovativer Energietechnologie. Während anderswo noch über den Flächenverbrauch von Solarparks diskutiert wird, zeigt Steinhöfel, dass beides geht: saubere Energie und produktive Landwirtschaft. Die Gemeinde wird damit zum Vorbild für andere Kommunen in Brandenburg und darüber hinaus.

Für Monteure und Fachkräfte, die in der Region tätig sind, ergeben sich zudem neue berufliche Perspektiven. Die Energiewende braucht qualifiziertes Personal – von Elektrikern über Bauleiter bis hin zu IT-Fachkräften für die Steuerung und Überwachung der Anlagen.

Agri-PV als Zukunftsmodell

Die Anlage in Steinhöfel steht exemplarisch für einen Trend, der in ganz Deutschland an Fahrt aufnimmt. Die Bundesregierung hat mit dem „Solarpaket I“ die Rahmenbedingungen für Agri-PV deutlich verbessert. Gefördert werden künftig nicht nur spezielle Kulturen unter den Modulen, sondern auch die Beweidung durch Schafe oder der Anbau von Sonderkulturen wie Beeren und Obst.

Für Landwirte bietet Agri-PV eine zusätzliche Einkommensquelle: Sie erhalten Pacht für die Flächen und können gleichzeitig weiter Landwirtschaft betreiben. In Zeiten schwankender Agrarpreise ist das eine willkommene wirtschaftliche Stabilisierung.

Fazit

Die Inbetriebnahme der Agri-Solaranlage in Steinhöfel ist eine gute Nachricht für Fürstenwalde und die gesamte Region Oder-Spree. Sie zeigt: Energiewende und ländliche Entwicklung müssen kein Widerspruch sein. Im Gegenteil – sie können sich gegenseitig beflügeln. Das Projekt setzt Maßstäbe, von denen die Region noch lange profitieren wird.

Quelle: MOZ, 21. Mai 2026 – „Investition bei Fürstenwalde: Riesige Agri-Solaranlage geht ans Netz“

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/solarpark-steinhoefel.jpg 1280 1920 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-23 06:04:162026-05-23 06:04:16Agri-Solaranlage in Steinhöfel: Europas größtes Agri-PV-Projekt geht bei Fürstenwalde ans Netz
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Pfingsten 2026 in Fürstenwalde: Natur, Kultur und Entspannung an der Spree

Pfingsten steht vor der Tür — und mit ihm eines der schönsten langen Wochenenden des Jahres. Am 24. und 25. Mai 2026 verwandelt sich Fürstenwalde in ein perfektes Ziel für alle, die die Feiertage entspannt, naturnah und abwechslungsreich verbringen möchten. Ob Spaziergang am Wasser, kulturelle Entdeckung oder Ausflug mit der Familie — die Domstadt an der Spree hat an Pfingsten einiges zu bieten.

Das Pfingstwochenende in Fürstenwalde: drei Tage, viele Möglichkeiten

Pfingsten ist traditionell ein Fest des Aufbruchs. Die Natur steht in voller Blüte, die Temperaturen laden ins Freie, und der zusätzliche freie Montag schenkt ein verlängertes Wochenende. Fürstenwalde, nur 30 Minuten mit der Regionalbahn von Berlin entfernt, ist der ideale Ort für einen Kurzurlaub vor der Haustür.

Der Spree-Radweg führt direkt durch die Stadt und bietet eine landschaftlich reizvolle Strecke entlang des Flusses. Wer kein eigenes Rad dabei hat, kann sich vor Ort eines leihen und die Umgebung auf zwei Rädern erkunden. Besonders lohnend: die Tour zum Scharmützelsee oder in den Naturpark Dahme-Heideseen.

Fürstenwalder Dom: ein Pfingstausflug mit Geschichte

Ein kulturelles Highlight ist der St.-Marien-Dom, der älteste erhaltene Backsteinbau der Stadt. An Pfingsten öffnet der Dom seine Türen für Besucher — der festliche Gottesdienst am Pfingstsonntag zählt zu den stimmungsvollsten Momenten des Kirchenjahres. Die Orgel aus der Werkstatt von Alexander Schuke und die beeindruckende mittelalterliche Architektur machen jeden Besuch zu einem Erlebnis.

Auch ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich: Vom Rathausplatz über den Mühlenberg bis zur Spree laden kleine Cafés und Restaurants zur Pause ein. Wer italienische Küche schätzt, kann im neu eröffneten Bardolino einkehren oder den Wochenmarkt am Samstag für regionale Produkte nutzen.

Für Familien: Tierpark, Spielplätze und mehr

Familien mit Kindern kommen an Pfingsten besonders auf ihre Kosten. Der Heimattiergarten Fürstenwalde zeigt heimische und exotische Tiere — die kürzlich geborenen Otter-Jungen sind ein Publikumsmagnet. Die neu gestalteten Spielplätze im Stadtpark und am Spreeufer bieten Raum zum Toben, während die Grünflächen entlang des Flusses perfekte Picknickplätze sind.

Ein Geheimtipp ist die Große Freizeit, Fürstenwaldes Outdoor-Activity-Park. Nach den jüngsten Sanierungsinvestitionen präsentiert sich das Gelände in frischem Glanz und lockt mit Minigolf, Wasserspielplatz und weiten Liegewiesen. An Pfingsten ist die Anlage durchgehend geöffnet.

Pfingstmontag: Zeit für Entdeckungen

Der Pfingstmontag eignet sich perfekt für einen Tagesausflug in die Umgebung. Das nahe gelegene Bad Saarow lockt mit der SpreeTherme, die Saunawelt und Thermalbad vereint. Wer es aktiver mag, kann eine Kanutour auf der Spree unternehmen oder die Wanderwege rund um den Helenesee erkunden.

Für Kulturinteressierte empfiehlt sich ein Besuch im Museum Fürstenwalde, das die bewegte Geschichte der Region von der Slawenzeit bis zur Industrialisierung dokumentiert. An Feiertagen gelten gesonderte Öffnungszeiten — ein kurzer Blick auf die Website vorab lohnt sich.

Fazit: Pfingsten wird schön in Fürstenwalde

Ob als Tagesausflug oder verlängertes Wochenende — Pfingsten 2026 in Fürstenwalde verspricht Erholung, Kultur und Naturgenuss. Die Stadt ist gut erreichbar, die Gastronomie vielfältig und das Angebot für jedes Alter passend. Ein Tipp: Wer eine Unterkunft sucht, sollte frühzeitig buchen — die Ferienwohnungen und Monteurzimmer der Stadt sind an Feiertagen begehrt.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein frohes und sonniges Pfingstfest!

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/fuerstenwalde-rathausplatz.jpg 793 513 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-22 06:05:252026-05-22 06:05:25Pfingsten 2026 in Fürstenwalde: Natur, Kultur und Entspannung an der Spree
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RE1-Sperrung: Was Fürstenwalde über die neunmonatige Baupause wissen muss

Neun Monate ohne direkte RE1-Verbindung

Für Pendler und Reisende in Fürstenwalde steht eine herausfordernde Zeit bevor. Die Deutsche Bahn plant eine neunmonatige Vollsperrung der RE1-Strecke zwischen Berlin und Frankfurt (Oder). Für die Stadt an der Spree bedeutet das eine tiefe Einschnitt in den täglichen Verkehr – denn die RE1 ist für viele Fürstenwalder die Lebensader ins Berliner Umland.

Was wird gebaut?

Die geplanten Bauarbeiten sind umfangreich. Die Deutsche Bahn will unter anderem Bahnsteige vergrößern, um den Einsatz längerer Züge zu ermöglichen. Das ist Teil eines größeren Modernisierungsprogramms, das die Kapazität der Strecke deutlich erhöhen soll. Gleichzeitig werden Gleisanlagen erneuert und die Signalanlage auf den neuesten Stand gebracht.

Für Fürstenwalde konkret bedeutet das: Der Bahnhof bleibt zwar technisch in Betrieb, die direkte Verbindung nach Berlin fällt aber für die Dauer der Arbeiten aus. Wer bisher morgens mit der RE1 in die Hauptstadt gefahren ist, muss sich auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen.

Alternativen für Pendler

Die Bahn hat erste Ersatzkonzepte angekündigt. Busse sollen die betroffene Strecke ersetzen, was allerdings zu erheblichen Zeitverlusten führen wird. Für Pendler aus Fürstenwalde bedeutet das: Statt einer direkten Zugfahrt von etwa 50 Minuten nach Berlin kann die Reise mit Bussen gut anderthalb Stunden und länger dauern.

Eine Alternative könnte die Nutzung des Regionalverkehrs über andere Strecken sein. Allerdings sind auch diese bereits stark ausgelastet. Viele Fürstenwalder werden wohl auf das Auto umsteigen müssen – was wiederum die Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße 168 und der Autobahn A12 erhöhen dürfte.

Auswirkungen auf die Region

Die Sperrung betrifft nicht nur Pendler. Auch Unternehmen in Fürstenwalde und der Region werden die Auswirkungen spüren. Mitarbeiter, die aus Berlin anreisen, werden später kommen oder früher gehen müssen. Für Dienstleister und Handwerker, die in der Region unterwegs sind, verschlechtert sich die Erreichbarkeit deutlich.

Zudem ist die RE1 eine wichtige Verbindung für Touristen und Tagesgäste. Fürstenwalde profitiert von seiner Lage an der Spree und der Nähe zur Natur. Wenn die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschwert wird, könnte das auch Auswirkungen auf die lokale Gastronomie und den Einzelhandel haben.

Wann geht es los?

Der genaue Starttermin der Sperrung steht noch nicht fest. Die Deutsche Bahn hat jedoch angekündigt, die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen zu wollen. Für Fürstenwalde heißt das: Die Stadtverwaltung, Unternehmen und Bürger sollten sich frühzeitig auf die veränderten Bedingungen vorbereiten.

Ein positiver Aspekt bleibt: Nach Abschluss der Arbeiten soll die Strecke deutlich leistungsfähiger sein. Größere Züge, kürzere Taktzeiten und eine modernisierte Infrastruktur werden die RE1 langfristig attraktiver machen. Für Fürstenwalde als wachsenden Standort im Berliner Speckgürtel ist das eine wichtige Perspektive.

Fazit

Die bevorstehende RE1-Sperrung wird für Fürstenwalde eine Belastungsprobe. Neun Monate ohne direkte Bahnverbindung nach Berlin erfordern Flexibilität von allen Beteiligten. Gleichzeitig ist das Modernisierungsprojekt eine Chance: Eine leistungsfähigere Strecke wird die Region langfristig besser an das Berliner Umland anbinden und Fürstenwalde als Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken.

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https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2026/05/bahnhof_fuerstenwalde.jpg 1920 1396 Gerd van Claw https://fuerstenwalde-moebliert.de/wp-content/uploads/2021/07/Fuerstenwalde-noebliert-logo.png Gerd van Claw2026-05-21 06:13:072026-05-21 06:13:07RE1-Sperrung: Was Fürstenwalde über die neunmonatige Baupause wissen muss
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  • Sport in Fürstenwalde: Vielfalt für alle Generationen
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  • Möblierte Wohnung in Fürstenwalde - Apartment für veri Personen - Monteurwohnungen
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großes Zimmer (Wohnen und Schlafen)





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