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Fürstenwalde steht vor einem der größten Wohnbauprojekte der jüngeren Stadtgeschichte. Im Gartenfeld-Quartier entstehen bis zu 500 neue Wohnungen, die den wachsenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum decken sollen. Das Projekt, das von der DRIVEN Wohnquartiere GmbH geplant und umgesetzt wird, verspricht nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch eine nachhaltige Quartiersentwicklung mit modernster Infrastruktur.

Gartenfeld-Quartier: Ein Wohnprojekt mit Vision

Das Gartenfeld-Quartier liegt im Nordwesten von Fürstenwalde und umfasst ein großes Areal, das bisher nur teilweise bebaut war. Die Planungen sehen eine mischgenutzte Bebauung vor, die Wohnen, Grünflächen und kleinere Gewerbebetriebe miteinander verbindet. Besonderes Augenmerk liegt auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien, junge Berufstätige und Senioren.

Die Wohnungen werden in verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten angeboten – von kompakten Ein- und Zweizimmerwohnungen bis hin zu geräumigen Familienwohnungen mit Balkon oder Terrasse. Ein besonderes Highlight ist die geplante Energieeffizienz: Alle Gebäude sollen nach den Standards des KfW-Effizienzhauses errichtet werden und damit zu den modernsten und umweltfreundlichsten Wohnungen der Region gehören.

Infrastruktur und Lebensqualität im Fokus

Neben den Wohngebäuden selbst spielt auch die umgebende Infrastruktur eine zentrale Rolle. Geplant sind neue Spielplätze, Grünanlagen und Gemeinschaftsflächen, die das Quartier lebenswert machen. Eine Kindertagesstätte ist ebenfalls vorgesehen, um Familien mit kleinen Kindern eine gute Betreuung in unmittelbarer Nähe zu ermöglichen.

Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird verbessert, sodass Pendler bequem mit Bus und Bahn in die Innenstadt und zum Bahnhof gelangen. Für Autofahrer entstehen ausreichend Parkmöglichkeiten, während gleichzeitig Fahrradwege und Fußwege ausgebaut werden. Die Nahversorgung mit Supermärkten, Ärzten und Dienstleistern soll durch kleinere Gewerbeflächen im Quartier ergänzt werden.

Wirtschaftlicher Aufschwung für die Region

Das Gartenfeld-Quartier ist nicht nur ein Wohnbauprojekt, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Fürstenwalde und die gesamte Region Oder-Spree. Während der Bauphase entstehen zahlreiche Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft, und nach Fertigstellung ziehen neue Bewohner in die Stadt, die das lokale Gewerbe und die Dienstleistungsbranche stärken.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Fürstenwalde ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Neben Einheimischen, die aufgrund günstigerer Mieten aus Berlin zuziehen, suchen auch viele Pendler und Monteure, die vorübergehend in der Region arbeiten, nach möblierten Wohnungen. Das Gartenfeld-Quartier könnte einen Teil dieses Bedarfs decken und Fürstenwalde als attraktiven Wohnstandort weiter etablieren.

Zeitplan und Perspektiven

Der Baubeginn für den ersten Bauabschnitt ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen, wobei die ersten Wohnungen voraussichtlich Ende 2028 bezugsfertig sein werden. In mehreren Bauabschnitten soll das Quartier schrittweise wachsen, bis alle 500 Wohnungen realisiert sind.

Für Fürstenwalde bedeutet das Gartenfeld-Quartier einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Die Stadt wächst, die Infrastruktur wird modernisiert und die Lebensqualität steigt. Für Monteure, Geschäftsreisende und neue Einwohner bietet das Quartier moderne Wohnmöglichkeiten in einer Stadt, die sich gerade im Wandel befindet – ohne dabei ihre Identität als grüne Stadt an der Spree zu verlieren.

Bild: Apartment building construction site in Vuosaari, Helsinki – kallerna / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Meilenstein für die Bildungslandschaft in Fürstenwalde

Am 12. November 2025 wurde auf dem SpreeCampus in Fürstenwalde ein bedeutender Meilenstein gefeiert: Das Richtfest für die neue Grundschule markiert den erfolgreichen Abschluss der Rohbauphase und bringt die Stadt einen großen Schritt näher an ihre Vision eines modernen Bildungszentrums.

Ein Campus für die Zukunft

Der SpreeCampus in Fürstenwalde entwickelt sich zunehmend zu einem lebendigen Bildungsstandort. Nach der bereits bestehenden Oberschule und weiteren Bildungseinrichtungen ergänzt die neue Grundschule nun das Angebot für die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Region. Das Projekt wird in zeitgemäßer Holz-Beton-Hybridbauweise realisiert – ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und zukunftsorientierte Architektur.

Zahlen und Fakten zum Neubau

Die neue Grundschule bietet Platz für rund 280 bis 340 Schülerinnen und Schüler, die in insgesamt zwölf Klassen unterrichtet werden. Ein besonderes Highlight ist die großzügige Aula mit 194 Sitzplätzen, die nicht nur für schulische Veranstaltungen, sondern auch für kulturelle Aktivitäten der gesamten Stadt genutzt werden kann.

Mit einer Gesamtfläche von etwa 8.500 Quadratmetern für Schul- und Außenbereiche schafft das Gebäude vielfältige Möglichkeiten für Bewegung und Aufenthalt – ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung der Kinder.

Nachhaltigkeit im Fokus

Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Energiekonzept der neuen Grundschule. Mit 42 Erdwärmebohrungen wird eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Energieversorgung gewährleistet. Das Gebäude soll nach dem Nachhaltigkeitsstandard BNB-Silber zertifiziert werden – ein klares Bekenntnis zur ökologischen Verantwortung.

Ein weiteres Highlight ist das Projekt „Kunst am Bau“, das gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt wird und sich thematisch mit der Idee der Zeit auseinandersetzt. Damit wird die neue Schule nicht nur zu einem Ort des Lernens, sondern auch zu einem Ort der kreativen Auseinandersetzung.

Historische Kontinuität

Die Feierlichkeiten zum Richtfest erinnerten auch an die lange Bildungstradition der Stadt. Der Grundstein für die Erweiterung der Theodor-Fontane-Grundschule wurde bereits in einer früheren Bauphase gelegt – ein Zeichen dafür, wie sehr Fürstenwalde Wert auf kontinuierliche Bildungsinvestitionen legt.

Investition in die Zukunft

Die Gesamtkosten für den Neubau der Grundschule und die zugehörige Zweifeldsporthalle belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro. Das ehrgeizige Vorhaben wird zusätzlich durch Fördermittel in Höhe von 1,84 Millionen Euro unterstützt. Bis zur Fertigstellung des Schulgebäudes und der Außenanlagen, die für das Jahr 2027 vorgesehen ist, werden die ersten Klassen vorübergehend in einem eigens abgetrennten Bereich der Spree-Oberschule untergebracht.

Fazit

Das Richtfest am SpreeCampus ist mehr als nur ein symbolischer Akt – es steht für den festen Willen der Stadt Fürstenwalde, in die Zukunft ihrer Kinder und der gesamten Bildungslandschaft zu investieren. Mit moderner Architektur, nachhaltigem Bauen und innovativen Bildungskonzepten entsteht hier ein Ort, der die kommenden Generationen prägen wird.

Bleiben Sie dran für weitere Updates zum SpreeCampus und die bevorstehende Einweihung der neuen Grundschule!