Matthias Rudolph bleibt Bürgermeister: Stichwahl-Ergebnis in Fürstenwalde
Amtsinhaber gewinnt knappe Stichwahl mit 53,5 Prozent
Die Entscheidung ist gefallen: Matthias Rudolph bleibt Bürgermeister von Fürstenwalde/Spree. Bei der Stichwahl am Sonntag, dem 26. April 2026, setzte sich der Amtsinhaber gegen seinen Herausforderer Mathias Papendieck durch.
Ergebnis der Stichwahl
Laut vorläufigem Endergebnis erhielt Rudolph 53,5 Prozent der Stimmen, während Papendieck auf 46,5 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent. Insgesamt entfielen 6.578 Stimmen auf Rudolph und 5.708 auf Papendieck.
Damit erfüllte Rudolph auch das erforderliche Quorum von 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten – eine Voraussetzung, die im ersten Wahlgang am 12. April keiner der sieben Kandidaten erreicht hatte.
Die Kandidaten im Überblick
Matthias Rudolph trat für das Bündnis Fürstenwalder Zukunft und BVB/Freie Wähler an und wurde von der AfD unterstützt. Der 1976 in Bad Saarow geborene Politiker steht für eine Fortsetzung der bisherigen Stadtpolitik und ordnet sich selbst als unabhängig ein.
Mathias Papendieck, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter, wurde von einem breiten Bündnis aus SPD, CDU, Grünen und Linken unterstützt. Er hatte für einen politischen Neustart in der Stadt geworben.
Wichtigstes Wahlkampfthema: Sicherheit
Im Wahlkampf spielte die Sicherheitslage in Fürstenwalde eine zentrale Rolle. Erst kurz vor der Wahl wurde ein 20-Jähriger in einem Problemkiez angeschossen. Auch aus dem Stadtpark werden sexuelle Übergriffe gemeldet, und die Sicherheit am Fürstenwalder Bahnhof ist ein Dauerthema.
Rudolph will deshalb mehr Kompetenzen für sein Ordnungsamt und setzt sich für die Schaffung einer Stadtpolizei ein: „Die sollen schon aussehen wie Polizei – deswegen Stadtpolizei. Letztendlich geht es dann darum, präsent zu sein.“
Was bedeutet das für Fürstenwalde?
Mit der Wiederwahl von Rudolph setzt sich die bisherige politische Linie in der Stadt fort. Für Monteure und Geschäftsreisende, die in Fürstenwalde unterkommen, bedeutet das:
- Stabilität in der Stadtpolitik – keine plötzlichen politischen Richtungswechsel
- Mehr Sicherheitsmaßnahmen geplant, insbesondere im Bahnhofsbereich und öffentlichen Raum
- Kontinuität bei Infrastrukturprojekten wie dem Bürgerbudget und der Sanierung der Großen Freizeit
Ausblick
Rudolph bleibt weitere acht Jahre im Amt. Die Herausforderungen bleiben groß: neben der Sicherheit auch die weitere Entwicklung der Innenstadt, der Wohnungsbau (wie das Projekt mit 1.000 neuen Wohnungen) und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen in einer Stadt, in der die AfD die stärkste Fraktion im Stadtparlament stellt.
Quelle: rbb24 Brandenburg Aktuell, 26.04.2026
Fürstenwalde wächst – und mit der Wiederwahl von Bürgermeister Rudolph hat die Stadt eine klare Richtung für die kommenden Jahre. Für Geschäftsreisende und Monteure bietet die Stadt weiterhin eine stabile Basis mit spannenden Entwicklungen.
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